Bett später vergrößern ohne Umbau?

Werker62

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Hallo liebe Woodworker,

meine Tochter möchte zum ersten Mal ein Bett für sich bauen.
Das Bauvorhaben muss aus zeitlichen Gründen jetzt in Kürze starten.
Allerdings haben sie und ihr Freund derzeit noch schmalere Lattenroste und Matratzen.
Später soll das Bett natürlich aber nicht mehr aufwendig neu- od. umgebaut werden müssen.

Die Fakten:
Jetziges Bett: 140 x 200 cm
Späteres Bett 180 x 200 cm

Sie will also schon ein 180 x 200 cm Bett bauen... damit aber zunächst das Lattenrost sowie die Matratze mit 140 x 200 cm nutzen.
Und natürlich will sie dann in einigen Monaten, wenn es ein neues Lattenrost und neue Matratzen gibt, das Bett nicht nochmal teilweise neu bauen müssen.

Spontan dachte ich schon mal daran, an einer Seite einfach noch ein 40 cm breites Brett einzulegen, welches man dann nachher wieder rausnehmen kann.
Und natürlich müsste zunächst schon noch ein zusätzliches Vierkantholz eingesetzt werden, welches zunächst die Seitenauflage für die jetzige Matratze wäre.
Oder halt den 40 cm Spalt zunächst in die Mitte machen, da die derzeitige Matratze mit 140 cm Breite ja eine einzige Matratze ist...
So richtig will mir nichts einfallen, was gut funktionieren könnte...

Habt Ihr ne Idee, wie man das umsetzen könnte?

Grüße,
Werker
 

magmog

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........ wie soll das Bett denn grundsätzlich aussehen? Davon ausgehend würde ich überlegen
wie und Fuß- und Kopfende einseitig um 400mm breiter werden können oder wegen der Symmetrie
jeweils 200mm pro Seite.
Nur 200mm pro Lattenrost verbreitern ist ??! Aber neue Roste aus gedickteten Dachlatten,
auf Rolladengurt getackert, ist auch kein großer Aufriss.

Achja noch, das Kopfende kann gleich für 1800mm gebaut werden, falls es vor einer Wand steht!
 

isso

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Die Längsseiten so, dass das bleiben kann und bei Kopf und Fussteil halt mindestens einmal die Haken neu einfraäsen.
(Ich habe dann immer Latternost auf dem Boden geschlafen. Ja, es hat immer länger gedauert als gedacht :emoji_innocent: )
 

Manohara

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spontan wollte ich vorschlagen, einen oder 2 passende Schaumgummistreifen zu besorgen und sie da, wo die jetzige Matratze zu schmal ist, für die Übergangszeit einzusetzen. (das hätte auch den Vorteil, dass die (Spann-?)Laken gleich die richtige Größe haben könnten)
Soo teuer ist das glaube ich nicht.
Aber weil ich immer Wert auf umweltgerechte Materialien lege und es teurer ist als ich dachte (ca. 100€, hab' grad nachgesehen) schlage ich das lieber nicht vor. :emoji_wink:
 

Daniboy

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Folgendes fällt mir dazu ein für die Übergangszeit:

  • Mit einer neu gekauften 180er Matratze am Boden schlafen.
  • Das vorhandene Bett behelfsmäßig schnell umbauen (ev. gar nicht so kompliziert; ist von dessen Aufbau abhängig) und dafür gleich die 180er Matratze und Lattenrost kaufen)
  • Ein schlichtes aber stabiles Übergangsbett um 250 Euro von Ikea kaufen, welches nachher ev. umgebaut werden kann in andere Möbel (entsprechend aussuchen).
 
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Werker62

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Danke für Eure Antworten.

Ich glaube, ich habe schon eine perfekte Lösung gefunden.

Und zwar würde es gehen, wenn sie ihr Bett genauso baut, wie meines.
Im Anhang seht Ihr meine (sehr laienhafte) Zeichnung eines meiner 4 Bettfüße.

Ein Fuß-/Kopfteil lagert darauf und stößt dann jeweils an ein Seitenteil.
Somit könnte man das 180 cm breite Fuß- u. Kopfteil einfach an jeder Seite 20 cm nach außen überstehen lassen und dann so befestigen.
Der einzige Nachteil wäre, dass man am Ende am Fußteil je 2 Löcher hat, die man kitten muss oder wo man ein Stückchen Rundholz einkleben muss. Am Kopfteil sieht man das ja nicht, da dieses ja direkt an der Wand steht.

Ich denke, dass sollte funktionieren.

Danke für Eure Hilfe und Grüße,
Werker
 

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Werker62

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...seid Ihr denn sicher, dass das halten würde?
Zur Info: Wir haben zunächst mal ein Vierkantholz, welches rund 50 mm stark ist und dahinter sitzt das Fußteil mit einer Stärke von 23 mm.
Ich müsste also durch die 50 mm durch schrauben und habe dann maximal 20 mm Platz, um die Schraube auch so haltbar zu setzen, dass es 2 Personen in einem Bett hält :emoji_wink:

Grüße,
Werker
 

raziausdud

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Wenn ich es richtig verstanden habe, liegt das GEWICHT von Kopf-, Fuß und Seitenteilen ja jeweils auf dem Absatz des Fußes. Die Verschraubung muss demnach die SEITLICHEN/HORIZONTALEN KRÄFTE aufnehmen. Wenn Du vier oder fünf 5er oder 6er Schrauben pro Seitenteil nimmst und das Seitenteil aus Hartholz besteht, meine ICH: Das hält.

Bei Material Weichholz würde ich erst ein Kantholz ca 50x50 senkrecht an das Seitenteil/Fußteil/Kopfteil. schrauben UND leimen und da hindurch ins Bein schrauben.

Natürlich kannst Du das auch bei Hartholz so machen. Das gibt zusätzliche Sicherheit.

So sähe das von oben aus, schraffiert das Bein. Die Zusatz-Kanthölzer könnten bei der Zwischenlösung auch bis zum Boden gehen. Später sägst/fräst/hebelst Du die dann ab.

Rainer
IMG_8106.jpeg
 
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Werker62

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@raziausdud:

Deine Idee ist auch sehr gut.
Werde mal überlegen, ob ich ihr das so vorschlage.
Ich muss dazu sagen, dass ich mein Bett, welches nun schon seit mehr als 35 Jahren hält, auch so gebaut habe, wie oben beschrieben... also mit jeweils je einer 8 mm Schloßschraube, die durch das Seitenteil und das Fußteil geht. Das Gleiche dann eben auch am Kopf- u. Fußteil.
Da ich selbstsichernde Muttern verwendet habe, ist das mega stabil.
Ich bin mir halt nicht sicher, ob bei Deiner Lösung normale Spax-Schrauben dann den gleichen Halt geben, wie eine durchgehende Schloßschraube.
Aber grds. ist die Idee mit den beiden zusätzlichen Kanthölzern auf jeden Fall echt gut.

Grüße,
Werker
 

raziausdud

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Mir sind noch „Scheibendübel beidseitig“ eingefallen. Die nehmen (Scher-)Last von den Schrauben und sind einfach einzusetzen.

Rainer
 
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IngoS

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Hallo liebe Woodworker,

Habt Ihr ne Idee, wie man das umsetzen könnte?

Grüße,
Werker
Hallo,

Habe mir allerhand Gedanken gemacht, alles zu kompliziert und aufwendig.

Lösung:
Bett mit 1,8m Breite bauen.
Zwei Rollroste 90 x 200cm besorgen ( gibt es ab 15,-€ pro Stück).
Die zwei schmalen Matratzen mit Schnur, oder Spanngurten zusammenziehen.
Lücke mit Wolldecke, oder Kissen auffüllen.
Fertig.
Bin auch dafür Kopf- und Fußteil mit den Seitenteilen durch aufschraubbare Betthaken zu verbinden.

Gruß Ingo
 
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Daniboy

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Lösung:
Bett mit 1,8m Breite bauen.
Naja das finale Bett wird halt eine Zeit brauchen bis es fertig ist, und für die Zwischenzeit braucht es eine Lösung, oder habe ich die Frage falsch verstanden?

Zwei Rollroste 90 x 200cm besorgen ( gibt es ab 15,-€ pro Stück).
Die zwei schmalen Matratzen mit Schnur, oder Spanngurten zusammenziehen.
Lücke mit Wolldecke, oder Kissen auffüllen.

Das verstehe ich nicht, wieso nicht gleich die endgültigen Matratzen kaufen, die brauche ich ja ohnehin beim finalen Bett. Es kann also gleich in entsprechende (je nach Wunsch auch hochqualitative) Lattenroste und Matratzen investiert werden.
 

IngoS

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Naja das finale Bett wird halt eine Zeit brauchen bis es fertig ist, und für die Zwischenzeit braucht es eine Lösung, oder habe ich die Frage falsch verstanden?



Das verstehe ich nicht, wieso nicht gleich die endgültigen Matratzen kaufen, die brauche ich ja ohnehin beim finalen Bett. Es kann also gleich in entsprechende (je nach Wunsch auch hochqualitative) Lattenroste und Matratzen investiert werden.
Hallo,

zu A, ja,

zu B, auf neue Matratzen muss erst noch gespart werden.

Gruß Ingo
 

Werker62

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Danke für die weiteren Tipps.
Das jeweilige Seitenteil und das Fuß-/Kopfteil sind ja unten nur zu etwa 1/3 fest. Oben wollte ich die beiden Teile dann jeweils mit einem innenliegenden Winkel verbinden. Ihr empfehlt hierfür eher Betthaken?
Hmmm... könnt Ihr erklären, wie diese an diesen 4 Stellen dann angebracht würden? Also jeweils relativ weit oben, wo Seitenteil + Fuß-/Betteil zusammenkommen...

Danke und Grüße,
Werker
 

Werker62

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Danke Dir.

Ja, diese Bettverbinder kenne ich auch...
Aber um ehrlich zu sein... dann tut es da oben in jeder Ecke auch ein einfacher Winkel. Und dieser ist sogar noch wesentlich flacher, als dieser Bettverbinder (das Teil, in das eingehangen wird, ist sogar 10 mm dick).
Und lösbar ist ein Winkel natürlich auch und kann sogar ganz am Schluss angebracht werden, ohne dass man vorher genau ausmessen muss, wo dieser sitzen muss :emoji_slight_smile:

Grüße,
Werker
 
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