Hallo,
Hier handelt es sich vermutlich um den Lieferant Zeltek. Klarheit bringt nur die Kommunikation mit diesem.
Schau vorher in die AB, was bestätigt wurde, bzw. ob hier ein Hinweis auf diesen Zuschlag und dessen Höhe ersichtlich ist.
Wenn ja, und Du hast nicht widersprochen, bezahlen und zukünftig besser prüfen.
Wenn nein, und Du hast ein Problem damit, Kontakt aufnehmen und erklären lassen und eine Lösung suchen.
Bei solchen Rechnungen/ Situationen wäge ich immer ab, lohnt es sich.
Wieviel kaufe ich im Jahr, bringt mir eine Gutschrift was, bis wann ist die verbraucht. Brauch ich den Lieferant zwingend, wie geht er mit meiner Rückfrage um.
(Sitzt hier ein Mitarbeiter im Homeoffice am Gardasee, kennt außer der Artikelnummer nichts zum Produkt und speißt mich mit allgemeinem Gelaber ab, dass die Welt böse ist und die Brezel beim Bäcker auch immer teurer wird und ist erst nach zig mal telef erreichbar, reagiert auf emails aber mehr schlecht als recht, oder nimmt er sich dem Thema an und kümmert sich.)
Was damit nichts zu tun hat, ist meiner Meinung was ich daraus ggü. anderen mache. Ich finde es ist kein Argument, wenn mir einer erklären will, hier ist das in meiner Rechnung mit meinen Zuschlägen halt so intransparent und das müssen Sie zahlen, weil es meine Lieferanten auch so machen. Da reagier ich blöd. Wir haben einen Vertrag und an den hält man sich. Und da ist es definiert oder eben nicht. So banal ist meine Sicht der Dinge. Und wenn sich was ändert, spricht man drüber und sucht eine für beide passende Einigung. Und das ist auch was, was in der Rechtsprechung zuerst geprüft wird, was hat A mit B vereinbart.
Ich treibe solche Themen wöchentlich, weil es mein Job ist, aber ich versteh auch die Menschen, bei denen solch eine Bestellung „nebenher“ laufen muss. Siehe oben, würde abwägen.
(Ich hatte ein Gespräch mit einem Lieferanten Stahlbauer, 3 mann Betrieb. Er hat mir bei der Durchsprache des ANG‘s an meinen Arbeitgeber in dem ich gefragt habe, was sind das für Pauschalen, was steckt dahinter, auch sein Leid geklagt, dass er zwischen Weihnachten und Neujahr mal die Rechnungen von einem namhaften Lieferanten für Schrauben und Dübel etc mal genauer angeschaut hat, was seine Frau unter dem Jahr einfach so überweist mit nicht nachvollziehbaren Sprüngen. Wir arbeiten mit diesem Lieferant auch zusammen und machen einen deutlich 6 Stelligen Umsatz pro Jahr. Klar, hier gibt es kein einheitliches Konzept, wer treibt wo welchen Aufwand für welches Ergebnis.
Transparenz ist aber die Basis, wenn es mir nicht egal sein sollte und kostenrelevante Punkte gehören für mich auf die AB und nicht auf einen KI geschriebenen Vesperzettel zur Kostensituation an irgendeinen mailverteiler, in dem jeder das rauslesen kann, was er möchte, wenn es schon bei der Bestellung auch nicht ersichtlich ist/ sein sollte.