Zusatzgerätchen zur Schärfhilfe

Sel

ww-esche
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Ich hatte ja meine Schärfhilfe für Stechbeitel etc. vorgestellt. Nun habe ich bissel Zeit gehabt für einige (ja, sinnfreie) Erweiterungen, muß meine Zeit im Krankenhaus ja rumbekommen...

Und dazu, also die technische Umsetzung, nicht die Sinnhaftigkeit, würde ich mich über Meinungen freuen.

Ich schärfe auf Sandpapier, macht sich ausreichend gut. Dazu klebe ich Streifen auf und schärfe mittels waagerechten Bewegungen der Werkzeugschneide. Natürlich Naßschliff.

Nun kann ich ja das Werkzeug still halten und nur leichten Druck ausüben und das Sandpapier bewegt sich. Prinzip Schleifscheibe also.

Die Bewegung kann mittels schnellen oder langsamen Rüttelschwingungen erfolgen. Schnell macht mechanisch ein Motor mit Unwuchtmasse rotierend oder bissel langsamer mittels schwingendem Elektromagnet als lineare Bewegung. Ganz langam würde ich mit Getriebemotor und Gestänge und Drehscheibe bauen.

Am einfachsten baut sich die schnelle Variante, dafür mit wenig Auslenkung des Schleiftisches. Die langsame Variante gestattet viel weitere Bewegungen, was jedoch ein Lagerungsproblem werden kann. Und die Magnetvariante ist linear, weite Bewegungen, dafür elektrisch anspruchsvoller.

Allen Varianten gemeinsam ist ein langsames Schärfen, keine Hitzeentwicklung, kaum Flüssigkeit notwendig, die Schneidenfläche bleibt gerade.

Mmh... Was baue ich? Wenn ich das baue :emoji_thinking:

LG Sel
 
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Batucada

ww-robinie
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Moin,

Ein interessanter Gedanke.

Allerdings, wenn es nur darum geht, die mögliche Hitzeentwicklung beim Schleifvorgang zu unterbinden, dann hängt das Ausmaß der Hitzeentwicklung meiner Meinung nach von der Größe der Zustellung bzw. vom Druck auf das Schleifmittel ab. Bei meiner maschinellen Schleifmaschine mittels Topfscheibe (ein altes Metabo-Teil) kann ich die Zustellung so fein handhaben, dass ein Ausglühen der Stechbeitel nicht vorkommt.

Batucada
 

Sel

ww-esche
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Mmh, Topfscheibe hat auch was.

Mir gefallen hauptsächlich die krummen Flächen nicht, die eine rotierende Scheibe am Werkzeug macht. Klar, funktionell hat die Krümmung (Hohlschliff) kaum eine Bedeutung.

Bei einer Topfscheibe oder einem rotierenden Band bekommt man gerade Flächen, das Kühlwasser läuft allerdings überall hin. Zum Verspritzen reicht die Geschwindigkeit nicht aus.

Wenn ich jedoch keine Rotation habe, und das ist der Hauptgedanke am Projekt, so schleife ich ja prinzipiell in einer Art "Pfütze". Wasser läuft nicht überall hin, sondern "steht" an einer Stelle.

Trockenschliff ist keine Alternative

LG Sel
 

Batucada

ww-robinie
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Trockenschliff ist keine Alternative
Das könnte mich etwas beunruhigen, wobei ich allerdings nicht weiß, ob es das wirklich tun sollte. Wenn Du gesagt hättest: "Trockenschliff ist für mich keine Alternative", käme ich damit besser zurecht und mich würde das nicht weiter kümmern.

Worauf ich hinaus will? Ich schleife alle meine Stechbeitel mit der Maschine, auf der Topfscheibe. Meine Messer für die Hobelmaschine ebenfalls. Ich hatte bisher keinen Grund, mich zu beklagen. Was geht mir ab, wenn ich nicht nass schleife?

Batucada
 

ChrisOL

ww-robinie
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Ich vage mich mal vor, so richtig verstanden habe ich nicht wie das werden soll. Eine Zeichnung würde es mir einfacher machen :emoji_thinking:
 

Flyer01

ww-ulme
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Motor, Kurbelwelle, Pleuel - > lineare Bewegung der Schleifplatte. Aber der eigene Arm macht das auch, ohne Gebastel?!
 

Sel

ww-esche
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Ja richtig. Habe ich im ersten Posting geschrieben, das es eine Spielerei ist. Bin ja mit meiner "manuellen Methode" durchaus zufrieden. Daher auch noch keine Zeichnung oder Bild... Ist bisher ein Gedankenexperiment, vielleicht wird was draus.

So einen kleinen Rütteltisch, ich nenns mal so, kann man ja auch zum Entgraten von Kleinteilen verwenden (Schüssel mit Schleifmittel und Füllkörpern drin). Also gibts durchaus weitere Anwendungen dafür.

LG Sel
 
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