Zahnleiste mit Oberfräse anfertigen

raftinthomas

ww-robinie
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ja, mann kann. allerdings nicht mit einer üblichen "kleinen". man benötigt eine grosse oberfräse mit viel hub und einen langen fräser eines grossen durchmessers (30-40 mm). dazu baut man sich dann eine "schrägstellvorrichtung", in die man bündelweise leisten einlegen kann. dann fräsen, leisten verschieben, fräsen usw.
ist aber ne menge aufwand.
zahnleisten sind mitlerweile nicht umsonst so teuer.
bei ulfs methode muss man jede ecke nachstechen-ne menge arbeit.
 

Jott

ww-esche
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Ist immer eine prima Geschichte, wenn man die Arbeit zweimal macht und noch wo anders schreibt.
Ich würde Ulf Recht geben, einfach nach Schablone fräsen und nix nachstechen. Bei entsprechend kleinem Radius seh ich da kein Problem. Orginalheimer sollen doch einfach die Rahmensäge nehmen.
Grüße, Jott
 

derdad

Moderator
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Schönen Abend!

Ich hab da ein paar Bilder die vielleicht als Iddenbringer helfen können.
Wir hatten das abgebildete Predigtpult zu machen. Für die Querfriese habe ich den abgebildeten Hilfstisch für die Oberfräse gebaut. Am Tisch läuft in einer Nut ein Queranschlag, in etwa wie der Ablänganschlag einer Kreissäge. Am Tisch neben dem Fräser hab ich einen Dübel eingebohrt (der Durchmesser war Nutbreite). Nach jeder Fräsung wurde die Nut zum DübeL weitergerückt und nächste Fräsung.
Das soll nur eine Idee als Zünder sein.
gerhard


P.S.: Das Holz ist im Übrigen Iroko/Kambala, in Uganda Mvule genannt. Fast gelb frisch ausgehobelt, und schön braun nach 2 Wochen.
 

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Norbert

ww-robinie
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Hallo Gast,

wenn die Teilung nicht so fein sein muß, dann geht es auch mit der Bohrmaschine:
Leiste in regelmäßgen Abständen mit mittigen Bohrungen (15 - 25 mm Durchmesser) versehen und anschließend in der Mitte längs durchsägen.

Die Bodenträgerleisten erfordern allerdings abgerundete Enden, die man serienmäßig durch passende Schnitt auf der Tischkreissäge "annähert" und anschließend am Schleifband glättet.

Gruß

Norbert
 
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