yeah eine Bohrmaschinen Frage- Metabo be 850-2 vs bev 1300-2

Schitzl

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Hallo ich versuche mich gerade zwischen den beiden Ausführungen zu entscheiden.
Ich knabber an dem Punkt, ob die Drehzahl bei Nennlast
der BEV 1300-2 ,1100 / 3100 U/min
gegenüber der BE 850-2 , 640 / 1800 U/min
die ca 60 Euro Mehrpreis rechtfertigt. Das Schnellspannbohrfutter Futuro Plus müßte ich auch nachkaufen, weil ich die BEV nirgends damit finde, nur mit Zahnkranz. Also nochmal 15.-
Im Leerlauf sind beide gleich , 0 - 1100 / 0 - 3100 U/min

Oder gar die SBEV 1300-2 welche es dann auch mit Schnellspannbohrfutter Futuro Plus und Koffer gibt?
 
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Holzgolf

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Moin! Gerade bei hohen Drehzahlen arbeitet man doch nur mir sehr geringer Last. Nach diesen Kriterien brauchst du deine Kaufentscheidung wahrscheinlich nicht treffen.
 

Holzgolf

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Kann ich dir momentan keinen Anwendungsfall nennen. Bei kleinen Bohrern bis ~ 8mm interessiert das eine 1000W- Bohrmaschine in Holz doch eh nicht. Interessant wird es doch erst bei größeren Forstnerbohrern oder Lochsägen. Da fährt man doch eh niedrige Drehzahlen. Und wenn dann die Drehzahl bei hoher Last runtergeht ist das ein prima Anhaltspunkt um den Vorschub zu bestimmen. Ich habe im Bohrständer eine ältere Metabo SB EDV 1000/2 , welche die Drehzahl absolut konstant hält. Das könnte zB bei einer 120er Lochsäge aber auch mal schnell dazu führen, dass die Maschine zu heiß wird weil man einfach die Last schlecht beurteilen kann.
 
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Dietrich

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Hallo,

die 1300er ist eine sog. VTC-Maschine Vario-Tacho-Contstamatik (oder so ähnlich) zu deutsch sie besitzt eine Leistungselektronik (Hat Metabo seinerzeit wohl erfunden legendäre Maschine "SBE 1000-EDV" später nur noch SBE 1010 oder schlaglos BE 1020).
Hervorragende Durchzugskraft bei der 1300er noch mal gesteigert, reicht vom Können her weit in den Bereich der speziellen Kraftbohrmaschine, zudem außschliesslich made in Germany, wird gerade jetzt zunehmend wichtiger...
Aber kein Licht ohne Schatten, wer Serienarbeiten ausführt die ständig hohes Drehmoment erfordern, greift dann besser zu einer Maschine ohne VTC, den die VTC wenn sie "Leistung nachschiebt" führt zügig zu hohen Wicklungstemperaturen.
Die Maschinen ohne VTC brechen zwar in der Drehzahl ein, sind aber so konstruiert das sie bei Lastdrehzahl noch sehr gut gekühlt werden und dies lange mitmachen.
Als Allrounder im Bohrständer ist eine VTC Maschine eine prima Sache, nach schweren Arbeiten mal 10 sek. Vollgas ohne Last laufen lassen dann ist es i.O.
Die 850er ist eigentlich keine richtige Alternative zur 1300er. Ist aber langlebig konstruiert, allerdings mit kleinerem Einsatzbereich.

Futuro Top, kann man machen, gerade im Bohrständer der komfortabel, aber man sollte sich informieren wie man mit dem Futuro Top um zu gehen hat...

Gruß Dietrich
 

Schitzl

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Die konstant Elektronik klingt schon lecker aber auch anfälliger. Dagegen kommt mir die Langlebigkeit der be 850 fast wichtiger vor.
Ja ich werde die meist im bohrständer betreiben und eben auch mit forstner Bohrern bis 45mm, aber eine Serienproduktion werde ich wohl nie machen.
Wie denke die anderen über die Elektronik der bev 1300. würdet ihr die bevorzugen? Zwei sagen hier scheinbar ja.
 

Schitzl

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Nach kurzer Google Suche, würde ich sagen Dietrich meint die Verriegelung für den Linkslauf.
Allerding bringt mich das nicht viel weiter. Wegen des Preises für die BEV 1300
tendiere ich für eine Entscheidung zwischen
BE 850 und SBEV 1300
welche dann gleich im Preis wären
 

Holzgolf

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Finden sich irgendwo Angaben zur Geräuschkulisse? Ist bei Handbohrmaschinen bei Verwendung im Bohrständer ein nicht zu unterschätzendes Merkmal
 

Dietrich

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Hallo,

Futuro-Top kann vieles aber eben nicht alles, schlagbohrfest und staubdicht, unter starker Belastung zieht sich das Futter zu, hält Bohrer auf jeden Fall fest. Linkslauffest für normale Anwendungen nicht für sehr hohe Belastungen, hierbei kann die Sperrklinke aufgeben.
Außerdem erreicht man die Staubdichtigkeit mit einer Gummimanschette, wegen der es aber keine Ablauflaufsicherung per Linksgewindeschraube in der Bohrspindel gibt. Futter wird maschinell mit hohem Drehmoment im Werk aufgedreht, und hält auch iim Linkslauf einiges aus...aber auch hier nicht alles.

Summa Summarum ist das Futuro-Top für den Stationäreinsatz das beste Futter, habe es seit 2005 an der Tischbohrmaschine.

Futuro-Top hat gehärtete Backen keine Hartmetallbacken, gibt es wohl bei Röhm in einem Futter mit sonst sehr ähnlichen Funktionen.

Gruß Dietrich
 

tomkaes

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Die konstant Elektronik klingt schon lecker aber auch anfälliger.
Ja ich werde die meist im bohrständer betreiben und eben auch mit forstner Bohrern bis 45mm, aber eine Serienproduktion werde ich wohl nie machen.
Wie denke die anderen über die Elektronik der bev 1300. würdet ihr die bevorzugen? Zwei sagen hier scheinbar ja.
Ich habe die (gebraucht gekaufte) BE 1020 im mobilen kleinen Famag Bohrständer,
die sieht überwiegend große Bohrkronen, Forstner, Schlangenbohrer etc., 0 Probleme.
In der Zimmerei in der ich früher gearbeitet habe, Metabo BE 1000 (?) im größten Famag mit Bohrbuchsenteller, Schlangenbohrer in Eiche / BSH im Akkord über Jahre mit >> 10 unterschiedlichen Bedienern; 0 Probleme.
Die große Mafell Bohrmaschine verstaubte in der Ecke, und wurde nur noch zum Dübelfräsen rausgeholt.

Und ja, wenn du willst, bekommst du jede Maschine kaputt; dann solltest du aber ev. dein Hobby / Beruf wechseln.
 

Schitzl

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Seit einem halben Jahr schleppe ich das Thema mit mir rum. Ich nehme die BE 850- 2 und jenuch der Entscheidungen.
Den Famag Bohrständer beäuge ich ärgwöhnisch. Bin da erst vor ein paar Tagen drübergestolpert und fragte mich wie fummelig das wohl sein muss. Wie befestigt man das Ding z.B auf einer Fläche? Was unterscheidet den von einer billig Variante a la Wolfkraft? Mal eben Kleinteile bohren ist wohl nicht die Auslegung.
 

tomkaes

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Den Famag Bohrständer beäuge ich ärgwöhnisch. Bin da erst vor ein paar Tagen drübergestolpert und fragte mich wie fummelig das wohl sein muss. Wie befestigt man das Ding z.B auf einer Fläche? Was unterscheidet den von einer billig Variante a la Wolfkraft? Mal eben Kleinteile bohren ist wohl nicht die Auslegung.
Da ist überhaupt nichts fummelig, wenn die Maschine zum Werkstück kommen muss;
oder wie bekommst du Balken & Leimbinder etc. unter deine TBM?
Billig kann ich mir nicht leisten :emoji_wink:

Kleinteile bohrt man festgespannt auf der TBM / stationärem Bohrständer.
Zum stationären Arbeiten habe ich eine kleine TBM.
 

Schitzl

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Bei der ersten Bohrung mit 30 er Forstner noch guter Rundlauf beim umspannen auf 10 Forstner eiert das Bohrfutter. Hat jemand eine Erklärung? Oder Grund für Umtausch?
 

Dietrich

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Hallo,

...optische Täuschung ...Einbildung.
Die Hülse also das Außenteil des Futters wo man anzieht braucht übrigens keinen Rundlauf, das eingesetzte Werkzeug schon.

Bohrer messen dann bohren und Bohrung messen, Differenz=?

Für einen Spindelschlag müsste die Maschine bestimmt 1,5 -2 m hoch fallen und dazu noch ungünstig, so eine Maschine hat keinen Draht als Bohrspindel das ist Rundstahl ab etwa 10 mm Durchmesser Oberflächen gehärtet...

Gruß Dietrich
 

FredT

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Einfach mal ein Probestück bohren und schauen, wo die Bohrerspitze einsetzt: Punkt oder Kreis... Auch mal mit Zylinderstift, Rundstahl (Führung von der Oberfräse) probieren, großer Gewindebohrer, alles was kaum verzogen sein kann... auch eine Wiederholung mit dem 30er Forstner
 

ManuelS

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Vielleicht eiert auch der Bohrer?
Vielleicht nochmal neu einspannen

Eine gewisse Toleranz gibt es immer
In der Ausbildung (Industriemechaniker) hatten wir zwei baugleiche gute massive Ständerbohrmaschinen
Für Passungen wurde aber immer nur die eine verwendet

Prüfen kannst du das zum Beispiel mit einem langen Passstift + Messuhr

In der Drehmaschine hatten wir mit Backenfutter (ähnlich dem Spannfutter einer Bohrmaschine) eher einen Rundlauf im Bereich 0.1mm
Genauer geht mit einer Spannzange

Ist der Rundlauf für Holzarbeiten kritisch?
 
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