Wie schneidet man am besten Ringe aus Platten

Deforster123

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Hallo zusammen,

für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen weniger zu arbeiten.:emoji_slight_smile:

Dafür brauche ich aber euren Rat. Wir benötigen für unser Blumengeschäft ständig kreisförmige Ringe. In der Regel mit drei unterschiedlichen Durchmessern.

Diese Säge ich bisher mit einer Stichsäge aus möglicht billigen Sperrholzplatten, weche die größe einer Euro-Palette haben. Die Stärke beträgt 6-10mm.

Meine Frage ist nun, gibt es da einfachere Lösungen immer wieder gleiche Ringe aus einer Platte herauszuschneiden?

Unten mal ein Beispiel für meine Rohlinge und einmal fertig mit Blumen.

PS: Wer kann diese Platten im Raum Düsseldorf und Umgebung günstig abgeben. Meist besorge ich mir diese über Kleinanzeigen von irgendwelchen Lagerhäusern.

Grüße
Stephan
 

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Deforster123

ww-pappel
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Danke für die schnelle Antwort. Meistens lege ich dafür drei Platten übereinander, ist das mit der Oberfräse auch noch machbar. Bezihungsweise wie hoch ist die Standzeit bei den Fräsern im Vergleich zur Stichsäge.
 

IngoS

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Hallo,

außenrum ginge es zügig und genau mit Bandsäge und Kreisschneideeinrichtung.
Die Vorrichtung lässt sich auch leicht auf unterschiedliche Durchmesser einstellen.
Innenkreis mit Oberfräse und Fräszirkel, oder mit Stichsäge in einen Sägetisch eingebaut.

Gruß Ingo
 

carsten

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Hallo

Da du eh eine Stichsäge hast könnte man zumindest die Außenkontur mit Abstand vorsägen.
Ich würde auf jeden Fall einen Fräser mit Wechselmessern empfehlen.
Bei 6 mm dürften 3er Packs kein Problem sein. Bei 10 mm sollte dann eher ne Oberfräse höherer Leistungsstufe sein.
Wobei die Bearbeitungszeit bei Fräsen deutlich kürzer ausfällt. Wegen Standzeit würde ich mir keine Gedanken machen. 40 - 50 halte ich für problemlos machbar. Durch die Wechselmesser ist das auch weniger relevant. Die sind rasch gewechselt 10 er Pack für 30er Schneidenlänge kostet ca 40 € und hat zwei Längsschneiden.
 

wirdelprumpft

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Würde das mit Kopierhülse und Oberfräse lösen wenn eine Vorhanden ist.
zuerst die eigentliche Frässchablone mit Zirkel (=Leiste mit 30 mm Loch + Nagel im gewüschten Abstand für den Drehpunkt)
Danach die Ringe. Einfach die Schablone mit der 3 Platten auf eine Opferplatte schrauben und fräsen

Seekieferplatten/Verpackungssperrholz sollte es bei jedem Holzhändler recht günstig geben.
 

KaiX0

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Ich habe eine Zeitlang viele Kreise und Vertiefungen dazu aus 12mm Birkensperrholz gefertig, DM 135 mm, Stärke 12mm. Das habe ich mit zwei Frässchablonen (innen+aussen) aus Siebdruckplatten, einer 1.100 Watt Makita OF, und doppelseitigem Klebeband gemacht.
Die Aussenschablone zum anfertigen der Scheiben hatte 600*600 mm und darin 3*3 Schablonen. Das Teil habe ich auf die Platten gelegt und immer gleich 9 Scheiben am Stück gefräst. Unter den Scheiben jeweils doppelseitiges Tape, 3 Zustellungen, gute Fräser. Bei mir war allerdings Präzision gefragt, die Scheiben sollten stramm in die Vertiefungen gepasst werden.

Ich würde hier ähnlich vorgehen, erst 9 äussere Kreise mit der OF, dann Fräszirkel verstellen und 9 mal die inneren Kreise fräsen.
 

tiepel

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Da du eh eine Stichsäge hast könnte man zumindest die Außenkontur mit Abstand vorsägen.
Ich würde auf jeden Fall einen Fräser mit Wechselmessern empfehlen.

Hi,
im Moment schneidet er die Kreise doch bereits mit der Stichsäge und die Genauigkeit ist offensichtlich ausreichend (schaut mal das Bild in #1 an).
Warum dann noch zusätzlich fräsen?
Ist Fräsen mit Fräszirkel wirklich schneller (ohne vorzusägen)?
Aussen mit Kreissschneidevorrichtung, da bin ich bei Ingo. Aber extra dafür eine Bandsäge anschaffen? Über welche Stückzahlen sprechen wir?
Innen ist vermutlich die Stichsäge immer noch am schnellsten.
Dann lieber eine Anreißschablone bauen und weiter mit der Stichsäge.
Gruß
 
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Deforster123

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Wow, werde eure Anregungen mal mit nehmen und melde mich wenn ich was für mich gefunden habe.

Ich hatte mir mal eine Konstruktion gebaut, funktionierte relativ gut. Aber das ständige Umgreifen ( UVV ) und Sägeblattverschleiß war nicht so cool. Da hatte ich zwei Stichsägen auf einer Metallschiene arretiert, die vorgebohrte Holzplatte draufgelegt und ab die Post.
 

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Deforster123

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Präzision ist echt nicht gefragt! Hauptsache schnell und nicht kostenintensiv. Scheint wohl eine Marktlücke zu sein. Meine Ringe Kosten im Endstadium mit Blumensteckmasse ca. 2€, im Einkauf beim Oasis Händler 10,00€. Da investiere ich doch gerne 10 Minuten meiner Zeit und werde dies optimieren!
 

SebastianThiel

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Glaube ich würde den Außendurchmesser mit einer Kreisförmigen Schablone und einer günstigen aber mit mind. 1500 Watt Oberfräse fräsen.
Die Schablone wird fix mit zwei Spax auf der Platte fixiert und der Fräser ist zum eintauchen geeignet.

Das halte ich für schneller wie mit der Stichsäge.
 

Micha83

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Ich würde auch sagen Außenradius mit der Bandsäge und Kreisschneideinrichtung.
In das Loch von der Führung dann mit einer HM Bohrkrone den Innenkreis entfernen.
Da gehen auch drei Platten übereinander. Hauptsache keine Schrauben im Schneidbereich.
Oder wirklich wie du es gezeichnet hast,
zwei günstige Stichsägen auf einem Brett montieren und die Kreise um den Stift drehen.
Grüße Micha
 

raziausdud

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Da hatte ich zwei Stichsägen auf einer Metallschiene arretiert, die vorgebohrte Holzplatte draufgelegt und ab die Post.
ZWEI Stichsägen … ich fasse es nicht …
besser geht es doch kaum … und dann fragst Du hier noch … :emoji_wink:

Aber „noch besser“ sollst Du haben: einen Antrieb konstruieren, der die Werkstücke dreht.

Und vielleicht: die Stichsägen auf/unter eine größere Platte montieren, so dass das Werkstück dort immer gut aufliegt.

Rainer
 

Martin45

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Was kostet dich denn das Material? Bei Durchmesser 50cm wären das ja 4Stk. Pro m2.
Hornbach nimmt 9Eurp/m2 bei 10mm Stärke.
Da kommt mir die Kalkulation mit 2 Euro/Stk. Komisch vor. Selbst wenn du die Platten aus Lagerhäusern besorgst kostet die doch ein paar Euro, wenn Abhplung der Kleinanzeigen Platten und Sägezeit dazu kommt.
 

wirdelprumpft

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magmog

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Guuden,

da Präzision nicht gefragt ist, wäre mir eine Oberfräse im Einsatz zu laut, zu schmutzig, maschinen- und werkzeugmäßig zu teuer.
Die zwei Stichsägen mit Vorrichtung finde ich super, wichtig sind Sägeblätter für Kurvenschnitte mit weiter Schränkung.
Mit Stichsägen oben ist die Sache sicherer. Eine Doppelsteckdose mit Fußschalter als Taster dazu, das wäre meins.
 

raziausdud

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Bei der Version mit den zwei Stichsägen finde ich den Start (noch) etwas zeitraubend. Da müssen doch - wenn ich nicht irre - drei Bohrungen gemacht werden, eine für den Mittelpunkt, zwei fürs Eintauchen/Einfädeln der Stichsägeblätter.

Ob man das Prinzip des Kreisschneiders an einer Bandsäge auf dieses System mit zwei Stichsägen übertragen kann, „müsste man mal sehen“. Nur im Kopf bekomme ICH es nicht hin …

Wer es nicht kennt, hier das kurz das Prinzip: https://www.youtube.com/shorts/ePkQxpcOCA0
Rainer

p.s.: ich meine jetzt, nach Heraussuchen und Betrachten des Videos: das wird wohl NICHT funktionieren, weil die innere Stichsäge die Ringfläche beim Ansetzen durchtrennt.
 
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Franz-Josef_B.

ww-buche
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Sägeblattverschleiß war nicht so cool
Hast Du "normale" Blätter genommen? Es gibt ja zumindest im Quasi-Standard-Sortiment von Scintilla/Bosch noch die Blätter mit dem Zusatzbuchstaben F am Ende (z.B. T 144 DF anstatt nur T 144 D) und außerdem inzwischen die nochmals deutlich länger haltbaren Blätter mit der Kennung HM (z.B. T 144 DHM).
 
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