Wie nennt man...

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Kangarudi, 13. September 2017.

  1. Kangarudi

    Kangarudi ww-pappel

    Beiträge:
    10
    ... fachmännisch einen holzstamm von 1,50 -2 m länge und 10- 20 cm durchmesser.
    Hallo zusammen. Ich möchte mir ein Instrument bauen..eine art Windhorn. Dafür suche ich geeignetes Holz. Mir fehlt ev. noch der korrekte Begriff um zu googeln. Vielleicht kann mir aber hier jemand einen Tipp geben. Ich benötige Hartholz und es muss gerade sein da ich es durchbohren will.
    Am besten wäre natürlich etwas zu finden was etwa in den Maßen wächst (durchmesser) damit der kern mittig sitzt.
    Freue mich über Antworten...
    Liebe Grüße
    Sven
     
  2. Khartak

    Khartak ww-robinie

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    1.055
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    NRW
    Baumstamm? :emoji_grin:
     
  3. TomfromMuc

    TomfromMuc ww-robinie

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    720
    Ort:
    bei München
    Das ist bei Euch ein Baumstamm? Hier ist das Brennholz. :emoji_grin::emoji_grin::emoji_grin:
     
  4. rockymountaineer

    rockymountaineer ww-eiche

    Beiträge:
    312
    Ort:
    Karlsruhe
    Schau mal nach Rundholz. Oder auch nach Zaunpfosten in entsprechenden Dimensionen.
    Sägewerke haben auch Stammholz oder Stammware im Programm, oft aber in größeren Abmessungen.
     
  5. Friederich

    Friederich ww-robinie

    Beiträge:
    4.962
    Hallo Sven,
    muss es denn wirklich Hartholz (damit meinst du wohl Laubholz) sein?
    Fi hat durchweg einen sehr geraden Stamm. Und ist ja auch für Resonanzkörper von Musikinstrumenten besonders geeignet.
    Vielleicht den Förster fragen? Zwischenständige Exemplare aus schlecht gepflegten (=engen) Beständen haben die wenigsten und auch die feinsten Äste.
    Abgedrehte Zaunpfosten, Masten u.ä. dürften nicht ganz optimal sein, da hier die Fasern angeschnitten wurden.
     
  6. uli2003

    uli2003 ww-robinie

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    7.558
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    Wadersloh
    Aus Weide haben wir das schon gemacht - funktionierte gut.

    Grüße
    Uli
     
  7. Túrin

    Túrin ww-robinie

    Beiträge:
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    Ort:
    zu hause
    Am günstigsten eine Baumart mit raschem Jugendwachstum, also Eiche, Ahorn, Esche. Die haben dann öfter grade Schäfte mit wenigen Ästen. Friederich schreibt schon, aus engen Bestandesbegründungen. Frage einen Förster nach Jungbesandespflegen bzw. -durchforstungen in diesen Baumarten.
    Wie möchtest Du den Stamm aushöhlen?
    Einer leichteren Arbeit käme Ulis Hinweis auf Weide entgegen.
     
  8. Nils Bergmann

    Nils Bergmann ww-pappel

    Beiträge:
    6
    Ort:
    Frankfurt am Main
    Den fand ich gut ! :emoji_grin:
     
  9. pixelflicker

    pixelflicker ww-robinie

    Beiträge:
    1.133
    Ort:
    Bayerns Mitte
    Bei uns ist das Papierholz. :emoji_wink:
    Da ist die Länge aber auf 2,50m festgelegt, glaube ich. Wird dann zur Papierherstellung zerheckselt.
     
  10. dascello

    dascello ww-robinie

    Beiträge:
    3.246
    Ort:
    Wuppertal
    Das Problem: Wenn der Stamm schon eine Weile lag, wird er schon gerissen sein und das Instrument ist nicht mehr winddicht. Aber was sag ich, das weißt Du ja selbst.

    Ich denke da zuerst an Alphörner. Die macht man aus Hochgebirgstanne, die unten den nötigen Knick vom Wuchs am Steilhang her bereits aufweist.

    Nun gibt es bei den Jungs, die die machen gewiss auch mal Stämme, bei denen der Knick nicht ok ist. Diesen "Ausschuss" solltest Du jagen.

    Aushöhlen: Ich würde das Teil genau mittig aufsägen und abrichten, sorgfältig aushöhlen (Beitel und Muskelkraft) und dann sauber wieder verleimen. Dann evtl. nochmal abdrehen (wenn eine so lange Drehmaschine zur Hand ist). Dann sieht das aus wie aus einem Stück.

    Es grüßt

    Michael
     
  11. IngoS

    IngoS ww-robinie

    Beiträge:
    3.485
    Ort:
    Ebstorf
    Hallo,

    so bohrt man ein Stämmchen auf:

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    Gruß

    Ingo
     
  12. Orgelbauer

    Orgelbauer ww-robinie

    Beiträge:
    1.167
    Ort:
    Hardegsen
    Moin Ingo,
    was Du wieder ausgegraben hast :emoji_wink:
    Jalalujanochamazwodrey ...der Bua gfalltmer ! :emoji_grin:

    Übrigens ein guter Hinweis, wie doch die ganzenn APPS und Tabletts uns nicht nur das Denken abnehmen...sondern auch das Wissen verschwinden lassen - oder ? :rolleyes:

    Grüße
    Klaus
     
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