Wie Fichtenholz wetterfest machen?

outdoorfreak

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Hallo,

Bin grad dabei mir einen Bauwagen bzw Tiny House zu bauen.

Auf der Aussenseite der Karosserie verbaue ich duenne Fichtenholzbretter mit Nut und Feder, da es sehr leicht ist.

Allerdings ist Fichtenholz nicht resistent gegen Wasser und Feuchtigkeit.

Reicht ein Anstrich mit Farbe um es Wasserresistent zu machen oder soll ich erst mit einer Lasur ueber die Bretter streichen und dann mit Farbe?

Lg
 

yoghurt

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Hallo,
Lasur oder Farbe sollte reichen. Ich würde die Bretter vor dem Zusammenbau fertig streichen, damit die farbe oder Lasur auch in die Nut kommt und die ganze Feder mit behandelt ist. Wichtig ist der konstruktive Holzschutz. Du musst dafür sorgen, dass das nasse Holz wieder abtrocknen kann. Bei waagrechten Nut-und-Feder-Brettern muss die Nut an der Unterseite sein und die Feder nach oben zeigen, das unterste Brett mit einer Schräge als Tropfnase versehen. Bei senkrechter Verbretterung würde ich alle Bretter unten schräg abschneiden.
 

yoghurt

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Nachtrag:
Sofern Du den Standort des Tiny-Hauses beeinflussen kannst, sollte es "luftig" stehen. Nattürlich gibt es immer eine Wetterseite und eine sonnenlose Nordseite aber vielleicht kann eine Hecke auch der Wetterseite Schutz bieten und die Nordseite zumindest gut belüftet sein. Ein großer Dachüberstand ist immer günstig aber veilleicht am Tiny-Haus gerade eben nicht zu machen.
 

Holzsinn

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Ich halte so zarte Nut- und Federbretter aus Fichte für ungeeignet für den Aussenbereich, zumal die meist auch nicht besonders feinjährig sind, viele Äste haben und aus Seitenbrettern gefertigt sind, die sich leicht verziehen. Egal welcher noch so hochwerige Anstrich kann ungeeignetes Ausgangsmaterialaterial nicht wetterfest machen. Am falschen Ort gespart...
Melanie
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outdoorfreak

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Hallo an alle und danke fuer die schnellen Antworten.

Welches Holz wuerdet ihr mir fuer den Aussenbereich empfehlen?

Hab gehoert Laerchenholz soll witterungsbeständig gegen Wasser sein.

Ist allerdings schwerer als Fichtenholz
 

Time_to_wonder

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Also ich hab hier so ne Bretterbude, genau aus dem 12-Millimeter-Profilholz, Baumarkt Bückzone.

Wurde mal als Unterstand für Dreirad, Roller, Kettcar usw. gebaut. Bezüglich Holzschutz schenke ich dem Ding genau null Aufmerksamkeit, wie man leicht auf dem Foto erkennen kann. Und was soll ich sagen: es macht nach sieben Jahren voller Bewitterung keinerlei Anstalten, zu vergammeln oder zu verrotten.
 

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stefan.

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Meine Eltern haben auch einen Schuppen mit diesen Fichtenprofilbrettern. Sogar horizontal verbaut, da kann das Wasser etwas schlechter ablaufen. Immerhin so verbaut, dass die Feder oben ist und die Nut unten :emoji_wink:
Das Teil ist sicher schon 20 Jahre alt, die meisten Bretter sind noch gut. Die einzigen Bretter die vergammelt sind, sind in den unteren 30-40 cm, da wo der Regen hinspritzt. Ich halte das mit gutem konstruktivem Holzschutz schon für machbar.
 

yoghurt

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Hallo,
ich bin bei so einer Aufgabe unschlüssig. Spritzwasser sollte ein Tiny-House nicht abbekommen, weil die Verbretterung sicher erst mehr als 50 cm über dem Boden anfängt. Das spricht für senkrechte Bretter bei denen das Wasser besser ablaufen kann. Beim Auftreten von Spritzwasser im unteren Bereich würde ich vielleicht eher waagrechte Bretter ausführen, deren untere man bei Bedarf ersetzen kann...
 
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Uropas Scheune hält schon Jahrzehnte. Leider kann ich ihn nicht mehr fragen was er als Schutz mit den Brettern gemacht hat. Der Schuppen ist schon so alt, das er in den 50er Jahren schon stand als die Generation die ich jetzt fragen könnte noch Kleinkinder waren. Drinnen ist es vergraut und außen hat es diesen schönen sonnengegerbten Ton. Einige Bretter sind noch sägerau und andere notdürftig gehobelt. Alles eher günstigere Latten mit vielen Ästen. Da verzieht sich nichts, fault nichts und altert nur sehr langsam.

Was haben die damals gemacht? Geflammt? Giftige Pampe draufgeschmiert welche heute verboten wäre? (Irgendwas mit Teer) Spezielle Holzschutzfarbe?

Wie dem auch sei, genau das wäre ideal.

IMG_0346-2.jpg
 

brubu

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Hallo
Vorsicht, normale Fichtenriemen für innen eignen sich nicht. Es sollte eine Aussenschalung sein und auch die schüsselt (verzieht sich) auf die Dauer wenn sie nicht von Pigmenten aus Farbe oder Lasur geschützt wird. Egal welche Seite des Holzes aussen ist, aussen zieht es sich langfristig zusammen und die Oberflächen werden hohl. Gefährdet ist die Sonnenseite, also das Haus ab und zu wenden.
 

MTrp

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Solche Schuppen werden aber üblicherweise aus Lärchenholz gebaut - zumindest gilt das für Österreich.

Bei einem Objekt zu Wohnzwecken würde ich nicht Fichte nehmen, sondern Lärche oder Douglasie, wenn irgend möglich vertikal.
 

outdoorfreak

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Diesel Bauwagen steht schon jahrelang bei uns drei Doerfer entfernt im Wald und hat auch aussen Fichtenbretter und ist noch nicht mal mit Holzschutzfarbe angestrichen.

Genauso werd ich es wohl auch machen. Ist am guenstigsten.
 

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schrauber-at-work

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Ist noch nicht mal mit Holzschutzfarbe angestrichen.
Geh noch mal hin! Der ist gestrichen!
Aber sowas von.....Unterm Fenster mussten Sie wohl etwas beischleifen damit die "Brettle" in die Nut gepasst haben (daher oben etwas Heller).
@outdoorfreak Wenn das unbehandelt ist dann fährt auch Dein Holzfahrrad oder die Bandsäge sägt...... Ich weiß ja nicht in was für einer Blase du lebst, aber die muss wunderschön bunt und voller Einhörner sein.
 

outdoorfreak

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Gut, ok, ich werd meinen auch aufjedenfall mit Holzschutzfarbe streichen.

Aber die Fichtenbretter werd ich nehmen, bei dem Bauwagen auf dem Photo sind es naemlich auch Fichtenbretter. Da bin ich.mir sicher.
 

outdoorfreak

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@ bruhu

10 mm dick sind die Fichtenholzbretter fuer den Aussenbereich.

Und fuer den Innenbereich verwende ich 4mm dicke Birke Sperrholzplatten
Dicker sollten sie nicht werden, sonst wird der Bauwagen zu schwer.
Er muss naemlich oefters mal gezogen werden.

@ Danyboy

Der Bauwagen auf den Photos gehoert Waldarbeitern, die machen dort ihre Pausen drin und verkaufen ihn nicht.

Ausserdem ist er mir mit 3 Metern Gesamtlaenge zu klein.

Mein Bauwagen wird 7 Meter lang, denn hinten kommt noch ne kleine Werkstatt rein.
 

flüsterholz

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@ bruhu

10 mm dick sind die Fichtenholzbretter fuer den Aussenbereich.

Und fuer den Innenbereich verwende ich 4mm dicke Birke Sperrholzplatten
Dicker sollten sie nicht werden, sonst wird der Bauwagen zu schwer.
Er muss naemlich oefters mal gezogen werden.

@ Danyboy

Der Bauwagen auf den Photos gehoert Waldarbeitern, die machen dort ihre Pausen drin und verkaufen ihn nicht.

Ausserdem ist er mir mit 3 Metern Gesamtlaenge zu klein.

Mein Bauwagen wird 7 Meter lang, denn hinten kommt noch ne kleine Werkstatt rein.
Das ist eine Boden-Deckelschalung und keine Nut und Federchen Verkleidung!!!
 
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10 mm dick sind die Fichtenholzbretter fuer den Aussenbereich.

Und fuer den Innenbereich verwende ich 4mm dicke Birke Sperrholzplatten
Dicker sollten sie nicht werden, sonst wird der Bauwagen zu schwer.
Er muss naemlich oefters mal gezogen werden.
Warum muss es denn so leicht sein? Muss es mit (deiner) Muskelkraft gezogen werden oder ist die Anhängelast das Thema? Die Materialstärken klingen nicht sehr stabil.
 
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