Werkzeuggeschenk für einen guten Freund

idasenpop

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Hallo zusammen,
ich möchte einem Freund ein Geschenk machen und freue mich über Tips dazu.
Er hat sich vor kurzem ein Segelboot gekauft und muss es nach der diesjährigen Saison in Schuss bringen.
Es ist viel Teak verbaut und muss auch repariert werden.

Ich würde ihm gerne gute Handwerkzeuge schenken, die er für das Projekt Boot und auch später verwenden kann.
Einen Satz Stecheisen ist gesetzt, die kann ich dann vorher abrichten und schärfen.
Ich finde die Einhand-Simshobel aus Metall auch sehr vielseitig einsetzbar, vor allem um hier und da mal ne Kanten oder Falz zu bearbeiten.
Dozuki und Ryoba brauche ich auch echt viel und ich selbst arbeite sehr gerne damit.

Was habt ihr sonst so in der Werkzeugkiste, was ihr nicht mehr missen wollt, oder worüber ihr euch freue würdet?
Gerne auch mit Produktempfehlung.

Viele Grüße
Victor
 

wirdelprumpft

ww-robinie
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Den Schraubenziehersatz finde ich super, die Klingen kann man auch im Akkuschrauber verwenden
Das ist eigentlich das einzigste was ich an Handwerkzeug einsetze, alles andere hat Akkus dran.
ggf. könnte man noch ein Ratschensatz und Ring bzw. Maulschlüsselsatz von Gedore, Stahlwill, Hazet dazu schenken.
Das sind Werkzeuge die man immer brauchen kann.
 

bello

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Den Schraubenziehersatz finde ich super, die Klingen kann man auch im Akkuschrauber verwenden
Das ist eigentlich das einzigste was ich an Handwerkzeug einsetze, alles andere hat Akkus dran.
ggf. könnte man noch ein Ratschensatz und Ring bzw. Maulschlüsselsatz von Gedore, Stahlwill, Hazet dazu schenken.
Das sind Werkzeuge die man immer brauchen kann.
Du meinst wahrscheinlich so etwas, durch das Klettband hängt es bei mir griffbereit am Werkzeugschrank.


20260602_114532.jpg 20260602_114546.jpg

Multitalent mit Akku, zwei Stechbeitel in unterschiedlichen Breiten sollten reichen, kleine Japansäge o.ä.
 

idasenpop

ww-ulme
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Wenn das Boot aus Teak ist, vielleicht einen Excenter-Schleifer
Ja, das Boot hat ein Teak-Deck, bis auf die unbehandeleten Sitzflächen sind auf allen Teakflächen einige Schichten Bootslack drauf.
An einen Speedheater zum Entfernen hatte ich auch schon gedacht, aber den braucht man einmal, dann kannste ihn wieder verkaufen oder eben fürs Projekt leihen. Festool ETC..... schon ein ziemlich nices Gerät :emoji_wink:
 

Arkhan1806

ww-esche
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Wenn das Boot aus Teak ist, vielleicht einen Excenter-Schleifer (gibt noch die Cash-back Aktion von Festool) oder Pflegeprodukte für Teakholz (Öl)
Oder vielleicht sogar einen Schleifer mit Direktantrieb. Bei so nem Boot muss ja regelmäßig auch ne ganze Mange runter. Aber ist halt die Frage, wie das Budget ist...
 

hlzbt

ww-robinie
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Ist das ganze Boot aus Holz? Oder nur das Deck?

Elektrowerkzeuge
- Multimaster mit Teak-Messern (ich habe die Kabelvariante)
- Rotex (heute würde ich eher den Mirka als Festo kaufen, da leichter)
- Stichsäge

Rumpopeln:
- Feste Schraubenzieher mit durchgehender Klinge zum Draufhauen (Schrauben gammeln gerne mal fest)
- Schraubenzieher mit Wechselklingen (bei mir Wiha Kraftform)
- Schraubenausdreher
- Schlüssel, Knarre
- Knipex Zangenschlüssel
- abgewinkelte Spitzzange

Farbe ab:
- Bahco Scraper (https://www.toplicht.de/search?search=bahco)
- "Ladyshave" (w/Staubsaugeranschluss, gerade für Unterwasserfarbe, https://www.toplicht.de/farben-boot...ootsbau/schleifen-abziehen/vakuum-farbschaber)
- Parkettabziehklingen (https://www.toplicht.de/farben-boot...otsbau/schleifen-abziehen/parkett-ziehklingen)
- Halbmaske
- Jahresabo Mikra Abranet

Holz ab:
- jap. Dübelsäge, Stichsäge, Feinsäge (https://www.feinewerkzeuge.de/Werkz...n-Stichsaegen-Saegen-fuer-blinde-Einschnitte/)
- Feinsäge, gerne umlegbar
- Stanley Surformer
- Schmiege
- Streichmaß

Rigg:
- Blindnietzange (oder Vorsatz)
- Blindnietmutternzange (oder Vorsatz)
- Körner, Splintentreiber
- Metallfeilen

Segel:
- Spleißwerkzeuge (je nach verwendetem Tauwerk)
- Schere
- Segelmacherhandschuh (alles https://www.toplicht.de/search?search=spleißen)

Elektrik, Elektronik:
- passende Crimpzangen (ggf. auch für Funk)

Außerdem beim traditonellen Holzboot (wenn nicht komplett verleimt):
- Nietwerkzeuge (https://www.toplicht.de/search?search=nieten)
- Kalfatwerkzeuge (https://www.toplicht.de/search?search=kalfat)

Die Handwerkzeuge habe ich in der Regel auch alle bei Touren an Bord.
 

Mr.Ditschy

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Was habt ihr sonst so in der Werkzeugkiste, was ihr nicht mehr missen wollt, oder worüber ihr euch freue würdet?
Gerne auch mit Produktempfehlung.
Naja, zum Hobby würde ich mir Material und Werkzeug grundsätzlich selbst auswählen oder kaufen ... ansonsten nur wenn mit dem Freund zu 100 % abgestimmt oder dessen Vorlieben wirklich kennt, wird aus einem gut gemeinten Geschenk, auch ein gut genutztes Geschenk.

Daher würde ich ungefragt niemals irgendein Material oder Werkzeug verschenken.
Sinnvoller ist dann etwas hochwertiges rund um PSA und Sicherheit, denn genau dort wird sehr oft gespart. Alternativ geht ggf gutes Verbrauchsmaterial, aber selbst da ist es gut zu wissen, was tatsächlich beim Arbeiten genutzt oder benötigt wird. Und letztendlich gerne noch einen Gutschein dranhängen, falls das gewünschte Geldbudget nicht ausreicht (ja, Gutscheine sind auch out, aber mir allemal lieber, als irgendeinen Quatsch zu bekommen).
 

idasenpop

ww-ulme
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Daher würde ich ungefragt niemals irgendein Material oder Werkzeug verschenken.
Sinnvoller ist dann etwas hochwertiges rund um PSA und Sicherheit, denn genau dort wird sehr oft gespart.
Kann ich auch nachvollziehen, ich will ja auch nix haben, was ich nicht haben will.
Aber wenn man mit einer Überraschung ins Schwarze trifft, ist es meiner Meinung nach doppelt so gut wie auf Nachfrage.
Ich hab mal nen Ratschenkasten von Zebra geschenkt bekommen, das war schon sehr cool und ich freue mich jedesmal, wenn
die Ratsche präzise klickt.
PSA ist echt auch ne gute Idee!
 

hlzbt

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Nur das Deck und die ein oder andere Verkleidungsteil, ein schwedisches Boot.
Ok. Die Scraper kann man auch für das UW-Schiff bei GfK zum AF-Abkratzen gebrauchen. V.a. den Ladyshave.
Der Katalog von Toplicht scheint ja die Lieblingslektüre der Bootsleute zu sein, hatte ich noch nie davon gehört.
Ja, Toplicht ist die "Selbsthilfeladen" der Hamburger Tradi-Szene. Wer Holz- oder Stahlboote hat, sucht meist erstmal da. Ich bin da nicht verwandt oder verschwägert, kaufe aber zumeist da. Preise sind ok.
zum Hobby würde ich mir Material und Werkzeug grundsätzlich selbst auswählen oder kaufen ... ansonsten nur wenn mit dem Freund zu 100 % abgestimmt oder dessen Vorlieben wirklich kennt, wird aus einem gut gemeinten Geschenk, auch ein gut genutztes Geschenk.
Es gibt "Da-Facto-Standards", das sind bei Maschinen der Multimaster, Rotex und der Mirka-Schleifer; Bosch blau sieht man auch in vielen Bootsbaubetrieben. 'Ne Erika wirst du im Bootsbau nur extremst selten sehen. Und sogar bei Verbrauchsmitteln gibt es sowas - Mirka Abranet, Epifanes 1k-Klarlack usw.
Und auch die Bahco-Scraper und der gelbe sind Standard, jedenfalls seitdem Skarsten (jetzt Pajarito) geschwächelt hat.

Was viele Segler, die nicht schon lange dabei sind, nicht haben werden: Den ganze Taklerkram, also Splicer, Marlspieker, ...
 

hlzbt

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Die Scraper kann man auch für das UW-Schiff bei GfK zum AF-Abkratzen gebrauchen. V.a. den Ladyshave.
Was mir noch einfällt: Arbeit am Boot kann auch zum Familienhobby werden. Man darf also auch gerne mehrere Scraper etc haben... Ich habe mir sehr spontan einen zweiten Multimaster gekauft, als ein Kumpel sich bereiterklärte, mir mal einen ganzen Tag beim Teakdeckentfugen zu helfen...
 

hlzbt

ww-robinie
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Hanf alleine hat man afaik nie gemacht, sondern immer Pech darüber gegossen.
Man muss zwischen verschiedenen "Welten" unterscheiden:
  • ganz traditionell, massive Planken (Kutter, Trads) => hohe Flexibilität erforderlich => Werg + Pech (https://toplicht.imgbolt.de/media/a8/9e/14/1731450204/KALFATERN.pdf?)

  • Yachten: hier ist typischerweise ein Unterbau aus Sperrholz vorhanden oder das Deck wird direkt auf GfK oder (schlechter, da andere Wärmeausdehnung) Metall verlegt, wobei auch noch mal zwischen geschraubten und vollverklebten Decks unterschieden werden muss.

    • früher häufig, auch und gerade bei skandinavischen Werften: Synthesegummi (z.B. Bostik, WKT); sehr haltbar, gilt aber oft als problematisch, da auf Silikonbasis (=> Probleme bei Lackarbeiten), andererseits scheint es ja zu funktionieren... Hochpreisige skandinavische Werften haben es so gemacht (HR, Najad, Vindö)

    • über lange Jahre Standard: PU-Dichtmasse und -Kleber, typisches Produkt: Sikaflex. - PU ist cyanacrylathaltig und muss geprimert werden. Über lange Jahre war Sika 291 hier das, was Epi 1k für die Naturlackierer war - "Marktstandard" (https://deu.sika.com/dam/dms/deaddconst01/i/marine-handbuch-arbeitsanleitungen.pdf)

    • seit gefühlt ca. 30 Jahren werden hier MS-Polymere vermehrt eingesetzt (Pantera, Tikal, Saba)

  • Epoxy macht - wenn überhaupt - nur Sinn bei vollflächig (und am besten ebenfalls mit Epoxy) verklebten Decks (https://www.vonderlinden.de/pic/upload/0011-KunststoffbooteWeb.pdf, http://www.vonderlinden.de/pic/upload/0013-HolzbooteWeb.pdf). Hat den Nachteil, dass es völlig unelastisch ist. Fand ich mal cool, habe ich auch mal im "Trockenkurs" gemacht, würde ich aber auch beim Sperrholzboot nicht (mehr, bin ja lernfähig) machen wollen, da man dann doch eher ein "Kunstwerk zum Ausstellen" statt eines Bootes zum Herumfahren hat.
Bestimmt habe ich noch was vergessen,-)
 
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