Werkstück unter dem Fräser an der Tischfräse

TheWoodTinkerer

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Hallo,

Ich werde mal den Kursleiter übernächste Woche danach fragen, möchte euch aber vorher auch euch dazu befragen. Ich habe bisweilen einiges an der Tischfräse gearbeitet und dabei war der Fräskopf immer teilweise unter der Tischoberfläche versenkt, sodass das Werkstück über den Fräser geführt wird. Jetzt habe ich für Weihnachten einen Profilmesserkopf geschenkt bekommen (naja, selbst ausgesucht von GUHD:emoji_open_mouth: und mir dazu auch Konterprofil- und Abplattmesser genommen. Die Abplattmesser haben an der Ober- und Unterseite verschiedene Profile. Das obere Profil kann ich benutzen wenn ich wie gewohnt mit abgesenktem Fräskopf das Werkstück über den Fräskopf führe, aber um das untere Profil zu fräsen müsste ich den Fräskopf soweit aus dem Tisch herausfahren, dass ich das Werkstück darunter durchführe. Irgendwie behagt mir das nicht besonders. Was gibt es da zu beachten, außer, dass ich wie gewohnt alle Andruck- und Schutzvorrichtungen der Maschine immer nutze?
 

carsten

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Hallo

oder den Fräskopf umdrehen und statt wie üblich im Rechtslauf ( Werkstück wird von rechts nach links am Werkzeug vorbeigeführt) von Links ( Linkslauf) arbeiten. Setzt aber voraus das sich die Drehrichtung umschalten läßt.
 

carsten

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Hallo

vorsicht aber dann bei der Spindelmutter die sollte dann entweder über eine Sicherung verfügen oder solange eben nur privat damit gearbeitet wird etwas fester anziehen und vor jedem Wiedereinschalten bei gleicher Einstellung prüfen ob noch ausreichend fest.
Auch das Nutzen von oben ist durchaus mgl.. Ich vermeide es wenn mgl auch aber es geht. Vorsatzbretter und Abdeckungen nutzen damit der nicht genutzte Teil des Fräseres nicht zu Gefahren wird.
 

TheWoodTinkerer

ww-eiche
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Hallo Carsten,
Spindelmutter die sollte dann entweder über eine Sicherung verfügen

Oh ja! Ansonsten frage ich im Benutzerforum von Minimax nach was die Jungs über den Phasendreh sagen.

Das Fräsen von oben scheint mir auch machbar sofern alle Niederhalter und Schutzvorrichtungen eingesetzt werden die eben verhindern, dass das Werkstück unkontrolliert in den Fräser hineingezogen wird was ja unmöglich ist wenn der Fräser zum großen Teil im Tisch versenkt ist. Desweiteren denke ich, dass beim Fräsen von oben die Genauigkeit oder Oberflächengüte leidet, weil man ja eigentlich nie zu wenig wegfräsen kann dadurch, dass kein Tisch den Weg vom Werkstück zum Werkzeug hin begrenzt.

Nun ich geduldige mich noch bis in zwei Wochen und lasse mir das mal im Kurs von einem geschulten Schreiner zeigen.

Danke sehr
 

Shriner

ww-eiche
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Das Arbeiten mit dem Fräser über dem Tisch stellt überhaupt kein Problem dar, und es gibt einige Arbeitsgänge, die nur so durchgeführt werden können.
Hir fällt mir spontan das Anfräsen einer Feder mit dem Falzkopf ein.
Und typischerweise laufen auch Abplattfräser über dem Tisch.

Damit wird gewährleistet, daß Feder bzw. abgeplattete Kante stets gleich dick sind.
Auf die Oberflächengüte hat es keinen Einfluss, ob der Fräser über oder unter dem Tisch läuft - vernünftigen Andruck mal vorausgesetzt.
 

Stick69

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Hi,

sehe ich ähnlich wie shriner. Am besten wäre natürlich ein Vorschubapparat. Beim Linkslauf sehe ich bei mir persönlich immer die Gefahr, in die alte Routine zu verfallen und von rechts zuzuführen, was dann schon mal zu ungewollten Ergebnissen führen kann.

so long

Stick
 
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