Wandpaneele (Täfer) aufgehellt, was nun? UV?

escor

ww-pappel
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Guten Morgen Holzprofis


Spannendes Forum. Nach viel Passivlesen habe ich mal eine aktive Frage.

Ich habe meine Holzpaneele (in der Schweiz sagen wir Täfer) mit Wasserstoffperoxid stark aufgehellt.

Jetzt hab ich in etwa genau die Helligkeit, die mir gefällt (leicht Honig, sehr hell, noch nicht weiss).

Aber was nun? Wenn die Sonne kommt, bin ich in x Jahren wieder im "Dunkeln".

Wie kann ich da den Zustand von heute erhalten? Was schütz vor der UV-Verdunkelung? Und wie pflege ich das Holz nach dieser "Aufhelltortur" ?

Soll ich das Holz einlaugen? Einseifen? Wachs? Öl? Und wie genau Anwenden?

Oder so sein lassen und in X Jahren wieder aufhellen? Dies ist aber sehr aufwendig (Arbeitsschutz, alles Abdecken etc.).

Mir wäre noch wichtig, dass die Wand "atmet", da es ein alte Fachwerkhaus ist. Und dass der Ist-zustand lange bleibt: ich nehme an, das ist der Fall, wenn die UV-Strahlung minimiert wird.

Herzlichen Dank für jeden Tipp

Viele Grüsse aus der Schweiz

Edi
 

Roterbischof

ww-robinie
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Hallo, ich würde dir zu Zweihorn UV Schutz Lack raten (natürlich als 2k) all diese in Mode gekommen Sachen mit den ölen ist nichts dauerhaftes, die sind für die oekofraktion und die heimwerker toll, weil man keinen lackierraum und keine Ausstattung braucht. Aber da du ja drin wohnst, wirst du eh was auf Wasserbasis nehmen und dann kannst du auch Rollen. Nachteil, von wasserbasierten Lacken, sie verleihen allem einen weißlichen Stich, aber das willst du ja eh. MFG
 

uli2003

ww-robinie
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Um welche Holzart handelt es sich denn? Es dunkeln nicht alle Hölzer nach, einige hellen auch auf.
 

WinfriedM

ww-robinie
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all diese in Mode gekommen Sachen mit den ölen ist nichts dauerhaftes, die sind für die oekofraktion und die heimwerker toll

Ganz im Gegenteil, da gibt es viele Produkte, die sehr dauerhaft sind. Gerade bei Lacken hast du mitunter das Problem geringer Dauerhaftigkeit, wenn dir irgendwo Feuchtigkeit unter den Lack zieht. Dann ist auch der Aufwand wieder groß, weil mitunter überall der Lack runtergeschliffen werden muss. Bei diffusionsoffenen ölbasierten Systemen kannst du viel besser partiell überarbeiten und nachpflegen.

Nachteil, von wasserbasierten Lacken, sie verleihen allem einen weißlichen Stich, aber das willst du ja eh. MFG

Würde auch sagen, ist hier ja gerade erwünscht. Null Vergilbung und wenig Anfeuerung ist oft ein Vorteil der acrylbasierten Wasserlacke.
 
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