Wahnsinn kA

anobium60

ww-robinie
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Ich glaube nicht, dass das mit Leigh gemacht ist. Schablone und Oberfräse. Diese Art von doppelten Schwalbenschwänzen kann man auch auf Unterseiten von (sehr)alten Tischplatten sehen.
 

michiholz

ww-kiefer
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Hallo,

ich denke das man das mit Schlitz- Zapfenfräse von Liegh und der passenden Schablone herstellen kann, wie gesagt ich denke.


gruß Michael
 

jumibrei

ww-ahorn
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Hallo,
ich habe auch das Leigh. Das einzige was ich mir vorstellen kann ist folgendes:
- Schwalbenschwänze mit dem Leigh
- der Rest von Hand eingepasst

Wie soll man mit einem Fräser die Zinken rausfräsen? Das kann ich mir so nicht vorstellen...

Grüsse
jumibrei
 

anobium60

ww-robinie
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Da wir in der Abteilung Profi fragt Profi sind: Wie stelle ich die doppelten Schwalbenschwänze her? Brett mit etwas größerer Breite an den Anschlag ausreichend über das schräggestellte Sägeblatt (halbe Höhe) herausragen lassen, Anschlag für die Schwalbe rechts vom Sägeblatt , 4x schneiden. Ist wirklich nur für Geübte, nicht ganz ungefährlich! Schablone für Oberfräse (Anlaufring) aus zwei oder sechs Teilen machen. Es müssen dann später nur noch die Ecken nachgestemmt werden.
 

ungehobelt

ww-birke
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lemgo
ist das nicht das gleiche prinzip wie die hoffmann schwalbe? (mal abgesehen von der unvergleichlich schöneren optik!) dafür gibt es einen keilnutfräser- ich habe noch nie damit gearbeitet, aber sieht so aus als würde es die entsprechenden formen fräsen.

ungehobelte grüße
gaby
 

Tome91

ww-pappel
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...

juhu beitrag mit vielen posts=)*g*:emoji_stuck_out_tongue:......ja ich finds auch super schöneiso in die front selber rein zu machen is nicht schwierig denke ich einfach außernanderreissen und dann rein fräsen aber den zinken herstellen hm:emoji_grin:....krasses teil=)...mfg tom
 

L00N

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Nur mal eine bescheidene Frage an euch Holzfachleute....
Das Holz der Fronten hat ja wohl einen Wuchsfehler?! Das helle Holz der Ladenseiten auch??? Wenn ja, was fuer eine Art kann solche dunklen "Einschluesse" haben?

Eigentliches Thema:

Jetzt lehne ich mich mal als Plexifuzzi weit aus dem Fenster.....verbringe meine Tage ja auch an der Altendorf. Den Zinken kann man doch problem-/gefahrlos saegen....mit Uebermass am Parallelanschlag entlang, danach ablaengen. Sauber gefuehrt passiert da gar nix.
Dann besteht die eigentliche Frickelarbeit "nur" darin einmal eine Schablone fuer die OF mit Kopierring anzufertigen. Mit kleinem Fraeser die Kontur fahren..... Dann faellt das Ecken ausstemmen nicht so schwer........Rest mit mit passendem Kopierring und Fraeser raeumen.

Waere mal so meine Idee zu der Sache....wobei ich nach einem Blick auf die Leigh-HP vermute, dass die "normalen" Eckverbindungen mit der Zinkenlehre gemacht wurden, und die hier heiss diskutierten auf o.g. (oder aehnlichem) Weg.

Daher noch eine andere Frage an die Zunft. Lasst ihr eigentlich Holz lasern, oder vertraut ihr voll der CNC-Fraese? In meinem Bereich moechte ich den Laser naemlich nicht mehr missen.

MfG Alex Rue. aus Wue.
 

anobium60

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Holzart: Aussen wahrscheinlich Cherry, Schubseiten wahrscheinlich Buche, wobei ich glaube die Risse (auf jeden Fall das Schwarze) in der Buche sind künstlich hergestellt.
@ LOON: Das was du Zinken nennst ist eigentlich eine (Doppel-) Schwalbe bei der du wahrscheinlich nicht den Faserverlauf bedacht hast. So wie du es beschreibst müsste das Hirnholz senkrecht zum Maschinentisch stehen, damit du Langholzschwalben bekommst, d.h. ein möglichst breiter, dicker und kurzer Bohlenabschnitt. Müsste man probieren. Oder ich hab's falsch verstanden.
 

L00N

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Ok, dann hab ich ja gar nicht mal falsch gelegen mit meiner Vermutung, was das Holz fuer die Seiten angeht. Aber die Front sieht gewachsen aus. Ist wie gesagt die Meinung eines Laien....

Natuerlich ist das eine Doppelschwalbe/double-dovetail....bei Formulierungsproblemen (und die gibts haeufiger) schaue ich kurz auf vorherige threads....da wars dann Zinken :emoji_wink:

Ich denke du hast das genau richtig verstanden, wobei ich natuerlich nicht beurteilen kann, ob's da extreme Probleme mit Spannungen/Verzug beim saegen gibt. Plexiglas/Verbundwerkstoffe sind da homogener. Darum schlagt mich, wenn ich einfach nur Arbeitsmethoden "uebertrage"....aber der Grundansatz in Richtung Naturwerkstoff Bloedsinn ist.
Waeren ja 4 Schnitte laengs zur Faser, wie du schon beschrieben hast.....und 60x60mm Staebe aus Bohlen als Grundmaterial sollten doch auch machbar sein....
Korrigier' mich....
 

anobium60

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Der Schnitt wäre nicht längs zur Faser,und obwohl ich experimentierfreudig bin würde ich ein Klotz von 60x60mm nicht hochkant an der Säge schneiden wollen. Ein 300mm langes Teil sollte es mindestens sein. Und da wird es um bei dem Beispielbild zu bleiben schwierig, meiner Meinung nach Ebenholz und in solchen Dimensionen habe ich es noch nicht gehabt, das breiteste was ich bisher hatte war 125mm.
 

Restaurator

ww-kastanie
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Wuchsfehler?

Hallo Leute,

das mit den künstlich herbeigeschaffenen Wuchsfehlern sehe ich auch so, da zufällig die "Fehler" der Schubkastenseiten so schön in Größe, Form und Farbe über Eck passen.

Der Schwalbenschwanzzapfen wird gerne in der Restaurierung vor allem bei Tischflächen von der Unterseite angewendet. Hierbei fräse ich mit einer Schablone in die Fläche mit kleinen Nutfräser, stemm die Ecken aus und pass den Zapfen von Hand ein.

Schöne Grüße
Atze
 

L00N

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@ anobium60

60x60 mm ist auch verdammt heikel, aber mein Chef hat teilweise noch "bessere" Ideen (6mm Alu-Rundstab laengs nuten, oder andere Spaesse)....
Ist mit den passenden Lehren/Zulagen eigentlich machbar. Das Werkstueck wird gespannt, dann passiert auch den Fingerchen nichts. Einziger Nachteil: Der Bau der Lehre ist recht zeitintensiv, wenn man nur mal eben ein paar Teile machen will. Ich hab aber nach 13 Jahren in der gleichen Firma die halbe Werkstatt mit den Dingern zugestellt :emoji_wink: Da findet sich eigentlich immer was passendes, oder durch leichte Modifizierungen passend gemachtes.

MfG Alex
 

Eurippon

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Die Doppelschwalbe herzustellen ist doch simpel: Von einem Stück Treppenstufe oder Tischplatte (von mir uas 60mm dick) Hirnholzstreifen abgeschnitten (von mir aus 60mm breit). Dann an der Kreissäge Winkel und Höhe vom Sägeblatt eingestellt, Längsanschlag eingestellt, Andruckkämme montiert und 4x durchgeschoben. Danach Streifen abgeschnitten und fertig.
 
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