Verziehen/Schüsseln des Bauteils?

Heimwerkerle

ww-birnbaum
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Hallo Leute,

plane gerade mein neues Projekt. Es wird ein Bett für unsere Tochter aus Nussbaum.
Damit es auch schön stabil ist, wollte ich Kopf- und Fußteil an den Seiten aufdoppeln.
Also quasi einen Rahmen bauen, um die Bewegungen der darin befindlichen Leimholzplatte abzufangen.

Wie auf dem Bild zu sehen:
Außenmaße 1000x800mm
Rundum ein Rahmen aus 100mm breiten und 40mm (2x20mm) starken Leisten, per Domino verbunden. Mittig in eine Nut mit ein wenig Luft eingesetzt dann eine Platte aus 100mm breiten und 20mm starken Brettern (quasi selbstgemachtes Leimholz). Die Platte würde ich frei nach Heiko Rech an jeder Seite mit einem Domino mittig fixieren und ansonsten schwimmend lagern.

1. Kann man das nach den Regeln des Schreinerhandwerks so machen? Habe ich mir was falsch überlegt?

2. Wenn das Holz schwindet/quillt, mit wie viel Bewegung muss ich rechnen? Entsprechend tief würde ich die Nuten planen.

3. Halten die stumpf (wenn auch lange Faser an lange Faser) verleimten Aufdopplungen die Kräfte der "Plattenbewegungen" aus?

4. Hält ein so gestalteter Rahmen den Kräften eines Bettes stand?


Dank Euch und beste Grüße, Heimwerkerle
 

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Friederich

ww-robinie
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Die Platte würde ich frei nach Heiko Rech an jeder Seite mit einem Domino mittig fixieren und ansonsten schwimmend lagern.
................
2. Wenn das Holz schwindet/quillt, mit wie viel Bewegung muss ich rechnen? Entsprechend tief würde ich die Nuten planen.
Hallo, oben und unten mußt du nur so viel Platz lassen, daß die Füllung garantiert nicht zu lang ist, du das Ganze also überhaupt zusammenbauen kannst.
In der Breite würd ich sagen, auf jeder Seite 3-max.4mm, wenn das Holz einigermaßen trocken ist.

Für diese mittige Fixierung sehe ich jetzt keinen Grund. Füllungen werden einfach mit entsprechend Luft am Nutgrund und ohne Leim eingebaut.

20mm Stärke für die Füllung find ich sehr viel. 16 tuts auch. Und außerdem plattet man solche Füllungen an den Rändern ab. Sonst wird die Nut zu breit.

Du mußt auch berücksichtien, daß du genügend Masse brauchst um die Bettbeschläge für die Seitenteile zu befestigen.
 

Heimwerkerle

ww-birnbaum
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Friedrich, danke für Deine Hilfe!

Jemand Ideen für die anderen Fragen?


Beste Grüße, Heimwerkerle
 

Mitglied 59145

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Kannst du in der Zeichnung mal den Faserverlauf einzeichnen. Punkt 3 lässt mich stutzig werden, kann aber auch sein das ich es falsch verstehe.

Also klassische Rahmen und Füllung geht hier.

Gruss
Ben
 

Friederich

ww-robinie
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3. Halten die stumpf (wenn auch lange Faser an lange Faser) verleimten Aufdopplungen die Kräfte der "Plattenbewegungen" aus?

4. Hält ein so gestalteter Rahmen den Kräften eines Bettes stand?
Zwei Bretter zu einem Kantholz zusamengeleimt also? Das hält bombenfest
PS: Verleimregel beachten. Linke Seite auf linke Seite.

Kommt drauf an wie stabil die Verbindung aus den zwei Querhölzern mit dem senkrechen gefertigt sind. An sich kein Problem.
 

Heimwerkerle

ww-birnbaum
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Hey Leute,

Danke schonmal. Habe eine Handskizze gemacht, werde sie morgen mal einscannen und hier einstellen.

Beste Grüße, Heimwerkerle
 
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