Verlegung neues Parkett über Mosaikparkett?

Legolas

ww-kiefer
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Grüße an die Kollegen,
kurze Frage beabsichtige neuen Ferigparkett oder Massivparkett auf alten Mosaikparkett zu verlegen.

Untergrund absolut fester und lackierter Mosaikparkett aus den 70er Jahren.

Überbrücken muss ich einen Höhenunterschied zur Oberkannte neuem Parkettoberkannte von 25mm
( Unterschied zu benachbarten Wohnräume)

Meine Idee wäre eine OSB oder ESB Platte zu verlegen und den neuen Parkett darauf zu verkleben.

Nun meine Frage welche Platte würdet Ihr verwenden?
Würdet Ihr die Platten mit dem alten Parkett verkleben?
Welchen Aufbau würdet Ihr empfehlen?

Ich möchte natürlich so wenig wie möglich Chemie in den Wohnraum bringen ( Wände etc sind mit Lehmputz verputz)

Grüße und Danke für euren Ratschlag.
Christian
 

justplanesteve

ww-fichte
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Mit einer gewissen Beklommenheit, nur weil sich sonst noch niemand aus dem Fenster gelehnt hat:

Ihr Verfahren ist gut, aber zur ESB-Frage kann ich mich nicht äußern – es scheint ein hervorragendes Produkt zu sein, ist hier aber noch nicht weit verbreitet.
Unser Standard vor dem Krieg war baltisches Birkensperrholz, jetzt verwenden wir teilweise einheimische Sperrholzarten. In beiden Fällen ist es unerlässlich, die Platten auf lose Furnierschichten zu überprüfen. Ich würde den ESB-Hersteller bitten, sich zu Ihrer Anwendung zu äußern – sie sieht auf jeden Fall vielversprechend aus.

Das Verkleben auf bestehendem Parkett aus den 70er Jahren – das ist alles schön und gut, nur dass einige der damals verwendeten Klebstoffe mittlerweile nachlassen. Sie waren bei weitem nicht so gut wie das, was heute erhältlich ist. Daher habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, den neuen Unterboden mechanisch an den bestehenden Balken zu befestigen, wann immer ich auf alten Verlegearbeiten arbeite. Bei Sperrholz ist es oft vorteilhaft, den Unterboden diagonal zum alten Untergrund und zu dem neuen Belag, der darauf verlegt wird, zu verlegen. Sie müssen eine Entscheidung treffen und nach bestem Ermessen handeln.

Besprechen Sie als Nächstes mit dem Klebstoffhersteller, ob der alte Untergrund bis auf das rohe Holz abgeschliffen werden soll oder ob eine chemische Entfernung alter Wachse und Ähnlichem ausreicht. (Und was ist für Sie kostengünstiger?)

Mein Plan wäre also folgender:
1.) Das vorhandene Parkett reinigen oder abschleifen und auf lose Teile überprüfen. Diese festkleben oder, falls sie klein sind, entfernen.
2.) Alle vorhandenen alten Balken ausfindig machen. Dazu einen Balkensucher, eine Bohrmaschine oder andere Prüfmethoden verwenden. Die Wände an jedem Ende markieren.
3.) Tragen Sie eine dünne Schicht Kleber auf, verlegen Sie die Platten, rollen Sie sie in den Kleber ein und bohren und verschrauben Sie sie durch bis zu den vorhandenen Balken. Orientieren Sie sich dabei an den Markierungen an den Wänden. Die Idee dahinter ist, dass sich die Teile, wenn sich der alte Boden stellenweise löst, an der Unterseite des neuen Unterbodens festhalten und nicht verrutschen. Die gesamte neue Konstruktion wird statisch mit den vorhandenen Balken verbunden.
4.) Legen Sie das neue Parkett aus und kleben und walzen Sie es dann wie gewohnt ein.

Mein bevorzugter Kleber ist Bona Quantum R851.
Er ist in Deutschland erhältlich, vielleicht wurde er sogar dort erfunden.
Ich glaube, die Bezeichnung R851 bezieht sich auf den nordamerikanischen Markt.

https://www.bona.com/en-us/products/professional/adhesives/silane-based-adhesives/bona-r851-us-3ga/

Viel Erfolg!
smt
DSC_0668.JPG DSC_0671.JPG
 

Martin45

ww-robinie
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417xx
Geeignete Dicke an Weichfaserplatte drunter (auch als Trittschalldämmung zugleich) und schwimmend verlegen als weitere Option?
 
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