TKU 1693 Schiebeschlitten und Tischlippe

joschi789

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Hallo miteinander,
Ich habe eine TKU 1693 erworben - und habe vor dem Kauf nicht darauf geachtet wie gut die Säge im Schuss ist.

1. Die Tischlippen vom Tisch als auch vom Schlitten sind an etlichen Stellen eingeschnitten - das Säge Aggregat läuft allerdings normal und wackelt auch nicht
Zum einstellen bräuchte ich allerdings eine gerade Bezugskante, daher denke ich werde ich entweder a) die alten Lippen kürzen oder b) versuchen aus Aluminiumleisten mir etwas zusammen zu basteln.
(Ersatzteile gibt es keine mehr)

2. Der Schiebeschlitten läuft nicht super und beim Auseinanderbauen ist mir aufgefallen, dass nicht an jeder Stelle im Nadellager ein Stift ist - weiß jemand von euch ob das so gehört oder hat der Vorbesitzer hier schon welche verloren ?
Stifte für das Nadellager werde ich ja hoffentlich bekommen.

Freue mich auf eure Antworten und hoffe, dass das nicht schon wo beantwortet wurde (habe nichts dazu gefunden)
 

Uranus

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Wenn mich nicht alles täuscht hab ich noch eine Tischlippe für einen langen Schlitten, die war auch schon mehrfach eingeschnitten, aber es gab einen Grund, warum ich sie aufbewahrt hab. Sie liegt leider etwas weiter entfernt, ich kann dir nicht sagen, wann ich dorthin komme um dir Bilder zu machen.

Meiner Erinnerung nach gehören nicht in alle Büchsen Nadeln in den Führungskäfigen rein. Mehr an den Enden, in der Mitte waren Lücken.
 

carsten

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Hallo

die Parallelität des Schiebeschlittens ist für die das Ergebnis nicht relevant. Die Optik bzw Einschnitte noch weniger. Kenne fast keine Säge im Profibereich die keine Einschnitte hat. WENN da was einzustellen ist stell man den Ablänganschlag nach der 5-Schnitt-Methode ein.
 

bast_ig

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Hallo,

ich habe mehrfach das Vorgängermodell von Emco eingestellt. Wenn das bei der hier auch so fummelig ist, ist es schon hilfreich, dass die Tischlippe einigermaßen intakt ist, weil man beim Einstellen immer schauen muss, ob nicht durch das Anziehen der Schrauben wieder eine Verstellung stattfindet. In der Bedienungsanleitung der Emco ist die Einstellung auch mit Referenz zur Tischkanten beschrieben. Geht dann gut mit Fühlerlehre oder Abstandsklotz.

Eine Lösung wäre, die Schrauben einigermaßen fest zu heften und dann mit "Kraft" die Feinjustage zur Vorderkante Sägeblatt zu machen. Und dann halt mit Winkel nach Anschnitt. Alternative wäre vielleicht, dass Du den Parallelanschlag als Referenz nimmst. Die Öffnung nach hinten müsste man dann mit berücksichtigen.

Bei der Emco korrigiere ich einen öffnenden Verfahrweg einfach durch den Winkel des Anschlags, so wie @carsten das beschreibt. Ein schließender Verfahrweg zum Sägeblatt ist natürlich schlecht, weil die aufsteigenden Zähne das Werkstück mitnehmen können. Das hatte ich auch mehrmals. Der Schlitten ist nicht stabil gegen größere Belastungen.

Grüße
 

bast_ig

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Ein Tip noch: beim Einstellen gleich schauen, dass Schiebetische und fester Tisch in einer sinnvollen Höhe stehen.

Ich glaube, der Standard ist, dass der Schiebetische etwas höher ist (1/10). Ich fahre gut, wenn sie plan eingestellt sind. Schlecht ist nur, wenn der Schiebetische tiefer steht.
 

joschi789

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Danke für eure Tipps!
Habe die Tischlippen ein bisschen dünner geschnitten - hat doch viel geholfen um die Parallelität besser einzustellen :emoji_slight_smile:
(Und macht auch mehr Freude an etwas zu arbeiten was bissi mehr im Schuss aussieht)

51780.jpg
Da ist die linke schon gesäubert und die rechte noch nicht.


Hat jemand von euch evtl. Erfahrung die Absaugung umzurüsten? Habe noch die Version mit dem dünnen Schlauch und überlege mir ein Loch in die Seite zu schneiden und den Stutzen 3d zu drucken um auf den größeren Durchmesser umstzustellen.
Mir würden auch Bilder von der Führung des Schlauches von umgebauten Sägen helfen.
 

Curby

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Du hast vermutlich keine Vorstellung davon, wie stark sich so ein Sägeblatt defomieren kann, wenn da z.B. mal ein Stück Holz reinfällt und verklemmt. Das kann im Zentimeterbereich sein und dir eine dicke Kerbe in den Schiebeschlitten sägen. Das passiert aber in einem Bruchteil einer Sekunde und danach ist das Sägeblatt wieder kerzengerade.
 

joschi789

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Du hast vermutlich keine Vorstellung davon, wie stark sich so ein Sägeblatt defomieren kann, wenn da z.B. mal ein Stück Holz reinfällt und verklemmt. Das kann im Zentimeterbereich sein und dir eine dicke Kerbe in den Schiebeschlitten sägen. Das passiert aber in einem Bruchteil einer Sekunde und danach ist das Sägeblatt wieder kerzengerade.
Da hast du sicherlich recht und mir fehlt auch wirklich noch Erfahrung - wie gesagt mir ging es auch bisschen um das Aussehen :emoji_wink:
 

bast_ig

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Hallo,
bevor du sie wieder einbaust, kannst Du noch schauen, ob der Spalt zum Sägeblatt nicht zu groß geworden ist. Das ist nämlich ein Ärgernis und nicht gut für Maschine und Mensch, wenn sich das Abschnitte verklemmem.

Mir fehlt die Idee, es ist aber sicherlich praktisch, den Spalt noch zu verkleinern.

Viele Grüße
 

joschi789

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Hallo,
bevor du sie wieder einbaust, kannst Du noch schauen, ob der Spalt zum Sägeblatt nicht zu groß geworden ist. Das ist nämlich ein Ärgernis und nicht gut für Maschine und Mensch, wenn sich das Abschnitte verklemmem.

Mir fehlt die Idee, es ist aber sicherlich praktisch, den Spalt noch zu verkleinern.

Viele Grüße
Diese "Lippen" lassen sich bewegen und so noch immer ein kleines Spaltmaß einstellen - ein Zero clearance Insert wäre natürlich großartig, das wird aber bei der Säge wohl nichts :emoji_wink:
 

Uranus

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Hat jemand von euch evtl. Erfahrung die Absaugung umzurüsten? Habe noch die Version mit dem dünnen Schlauch und überlege mir ein Loch in die Seite zu schneiden und den Stutzen 3d zu drucken um auf den größeren Durchmesser umstzustellen.
Ja, aber dazu gab es von Metabo auch einen Umbausatz. Danach wurde die Absaugung seitlich unter dem Paralleltisch hinaus geführt. Auch die Abdeckung des Sägeblatts wurde geändert, das war jedes Mal eine schlimme Fummelei, wenn da sich kleine Holzstückchen verfangen haben und alles verstopft ist. Innen war ein 80er Schlauch, außen ein 100er Anschluss.
 

Uranus

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Der Ausgang war maschinenseitig rechts in der Mitte, relativ weit am unteren Ende des Maschinenständers. Das war auch notwendig, weil durch die Zugeinrichtung musste der Schlauch mit wandern.
 

joschi789

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kurzes Update zu meinem Absaug-Projekt:

Wie das bei Prototypen oft so ist: Er hat nicht auf Anhieb zu 100 % gepasst. (wurde dann passend gemacht)

Eigentlich hätte ich wohl ein Stück der alten Abdeckung wegschneiden müssen, damit es perfekt sitzt. Wollte das Originalteile aber erst einmal im Ganzen lassen.

Ich habe die ersten Probeschnitte gemacht und Absaugung war deutlich besser.

Als nächstes werde ich mir noch eine Passende Gehäusedurchführung drucken + eine Verteiler für das Absaugen der Haube.
 

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Gerd Lösing

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Wow! Dass man die Absaugung bei der 1693 aufpimpen kann wusste ich gar nicht. Die Verbindung mir 50 mm Schläuchen habe ich einfach so hingenommen. Gibt es denn das Umrüstungs-Set noch irgendwo zu kaufen?
Das fummelige Entfernen von Holzresten aus der Einhausung habe ich mir mit fast chirurgischen Eingriffen angewöhnt und nicht mehr hinterfragt.
Nun bin ich aber höchst interessiert. Die rustikale Durchführung durch die Seitenwand würde mich nicht mal stören.
Frage an joschi789 : Ist der Anschluss der verlinkten Printdatei für einen 100er Schlauch?
Gruß
Gerd
 

Gerd Lösing

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Danke für deine schnelle Reaktion. Dann passt dein gedrucktes Teil nicht auf meine "100" ?! Wie schade.
Hatte kurz von eine effektiveren Absaugung geträumt.
Gruß Gerd
 

joschi789

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Mein Plan ist innen einen 80er zu verwenden und dann außen den 100er anzuschließen.
Glaube ein 100er ist für innen auch einfach zu groß
 

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