Wie Ben sagt, Schablone oben ist schön, manchmal nicht möglich und oft ziemlich aufwändig.
Ich lieb ja den Schablonenbau. Und am liebsten ganz pragmatisch genau für die anstehende Aufgabe. In der Schreinerei liegen immer genug Reste rum, und auch zuhause hab ich Plattenreste die nur für den Schablonenbau da sind.
Im Idealfall ist die Schablone selbst der wichtigste Sicherheitsmechanismus. Siehe Aigner Spannlade. Da kann man die Frässchutz auch nicht bis aufs Werkstück absenken, und trotzdem ist das Ding sicher.
Um Stefans Schablone noch bisschen sicherer zu gestalten:
-Ein weiterer Kniehebelspanner am rechten Ende des Werkstücks.
-ein zweiter Handgriff für die linke Hand
-und was ich ganz gerne mach, ich schraub mir noch ein Brett vor die Handgriffe die Späne oder auch mal n Aststückchen abfangen. Außerdem hat man nen Stopp falls man abrutscht.
Hier mal ne bisschen aufwändigere Schablone. Vorgabe war: Tischbein, in zwei Richtungen um je 5° ausgestellt. Im Bereich der Zargen als vierkant, dann einsetzen und das Bein konisch rund machen. Maße waren komplett vorgegeben, also Abstand zur Oberkante ab dem das Bein rund sein soll. Querschnitt vom Vierkant, Durchmesser Rundung an der ersten Stelle an dem das Bein vollständig rund ist, und Durchmesser unten. Für die 1-Personen-Bedienung: Akkuschrauber um das Bein in seiner Aufnahme zu drehen. In der selben Lade wurde das Bein nach dem Fräsen gleich noch geschliffen. Schablone läuft an den Sicherheitslinialen.
Der Frässchutz kann sich da nur an der Schablone orientieren, der Fräser liegt also relativ offen wenn nicht gefräst wird. Da halten die Kollegen respektvoll Abstand und wenn sie was wollen winken sie im richtigen Moment.
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