Schnittholz abdecken

Cartmans

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Habe im Garten einen Stapel trockenes Schnittholz (4m lang, 2,5m breit und 1m hoch). Da das Holz trocken ist, habe ich keine Stapelleisten zwischen den einzelnen Dielen.
Mein ursprünglicher Plan war das mit LKW Folie komplett abzudecken. Befürchte jedoch das ich dann Schwitzwasser unter der Folie bekomme und das Holz schimmelt. Holz ist momentan Esche, Erle, Ulme und Buche.
Jetzt habe ich überlegt oben noch 6m Dachlatten aufzulegen, die stehen dann 1m je Stirnseite über. Darüber dann die LKW Plane spannen. Die Plane liegt dann oben und an den Längsseiten dicht an. Die Stirnseiten wären offen wobei die Folie stirnseitig 1m übersteht.
Sollte das funktionieren? Alternative wäre es mit Trapezblechen abzudecken. Hier wären dann alle Seiten offen mit entsprechend Überstand. Die sind allerdings sehr schwer in 5m Länge und daher wäre es sehr aufwendig Holz zu entnehmen.
 

stefan.

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Es reicht, das Holz nur von oben abzudecken, mit ausreichendem Dachüberstand zu dem Seiten. Es soll halt kein Schlagregen hin.

So hab ich das bei mir gemacht. Entgegen meinem eigenen Ratschlag habe ich zu wenig Dachüberstand nach vorne :emoji_grin:
1737315001904.jpg
 

WoodyAlan

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Stapelleisten in jedem Fall dazwischen damit die Luft zirkulieren kann und Feuchtigkeit abtransportiert wird! Ganz besonders wenn da auch Buche oder Erle dabei is! Und niemals rund um abdichten. Schwitzwasser ist vorprogrammiert, der Schimmel dann auch.
 

zra_BA

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Ich habe schon "hunderte" von Stapeln gesehen. Ohne Stapelholz war da keiner dabei.

. daher wäre es sehr aufwendig Holz zu entnehmen.
Das ist ohne Stapelholz auch der Fall. Mit Stapelholz geht das wesentlich einfacher.

...
Jetzt habe ich überlegt oben noch 6m Dachlatten aufzulegen, die stehen dann 1m je Stirnseite über. Darüber dann die LKW Plane spannen. Die Plane liegt dann oben und an den Längsseiten dicht an. Die Stirnseiten wären offen wobei die Folie stirnseitig 1m übersteht.
...
Das Gewicht der LKW-Plane biegt diesen Meter im Laufe der Zeit nach unten.
 

WoodyAlan

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Wenn der Lagerplatz dauerhaft genutzt wird würde sich ein einfacher Unterstand anbieten. Einschlaghülsen, bissl KVH und Trapezbleche oder wellplatten. Kostet nicht viel. Hat sich bei mir super bewährt.
 

Cartmans

ww-ulme
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Ja ein fester Unterstand wäre sicherlich das beste. Möchte da aber so wenig Aufwand wie möglich reinstecken. Hatte schon überlegt einen Pavillon/Zelt darüber zu stellen, aber das fliegt vermutlich beim nächsten Sturm davon.
Mein restliches trockenes Holz liegt in der Scheune. Da hatte ich noch nie Probleme bei der Lagerung ohne Stapelleisten. Aber im Freien nur mit Überdachung ist natürlich was anderes.
 

WoodyAlan

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Dann würd ich sagen hast bisher Glück gehabt bzw. eine sehr gut klimatisierte Scheune, da kann das schon gut gehen, ist aber weit weg von muss.

Wenig Aufwand wie möglich: da wär der Pavillon gut dimensioniert wirklich am einfachsten. Die Standbeine je mit ner 300er tellerkopf Schraube schräg im Boden verankern. Das hält schon was.
 

Martin45

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Dem Pavillion würde ich nicht einen Meter (oder Sturm) über den Weg trauen.
Ich habe Doppelstegplatten über dem Holz. Teils auch einseitig kaputte. Oben drauf mit Steinen beschwert. Nicht schön, aber effektiv. Frag mal bei nem Terrassendachbauer ob der nicht froh ist, wenn der so Hagelschadenplatten los wird.
 

WoodyAlan

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Dem Pavillion würde ich nicht einen Meter (oder Sturm) über den Weg trauen.
Ich habe Doppelstegplatten über dem Holz. Teils auch einseitig kaputte. Oben drauf mit Steinen beschwert. Nicht schön, aber effektiv. Frag mal bei nem Terrassendachbauer ob der nicht froh ist, wenn der so Hagelschadenplatten los wird.
So ein Ziehharmonika Pavillion kann schon was ab wenn er gut verankert is. Gibts dann aber a ned für 25€ im Sonderposten. Beim Brennholz deck ich auch nur mit wellplatten ab. Günstig und zweckdienlich.
 

magmog

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Nicht von Nachteil sind Stapelleisten aus dem gleichen Holz wie das gestapelte Material...

........nicht unbedingt. Ahorn auf Ahorn ist z.B. ein Garant für Stockflecken,
Kiefer auf Kiefer für Bläue, Eiche auf Eiche für dunkleres abzeichnen wegen Verdopplung von Gerbsäure.`.
Trockne, gesunde Fichte oder Tanne ist das traditionelle Material.
 

SebastianThiel

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Das Zelt macht viel mehr Zeitaufwand, wie ein Unterstand.
Wie viele Seile willst du beim Zelt extra abspannen, das es Sturm aushält?
 

IngoS

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Hallo,

ein paar alte Wellblech- Trapezblechplatten aus Abbruch (Kleinanzeigen) und ein paar alte Dachlatten, größere gebrauchte Einwegpaletten...
und das Schutzdach ist für ein paar Euro schnell gebaut.

Gruß Ingo
 

Johannes

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Ja ein fester Unterstand wäre sicherlich das beste. Möchte da aber so wenig Aufwand wie möglich reinstecken. Hatte schon überlegt einen Pavillon/Zelt darüber zu stellen, aber das fliegt vermutlich beim nächsten Sturm davon.
Mein restliches trockenes Holz liegt in der Scheune. Da hatte ich noch nie Probleme bei der Lagerung ohne Stapelleisten. Aber im Freien nur mit Überdachung ist natürlich was anderes.
Hallo, ich habe einen 3x6m Faltpavillon, der hat in seinen 6 Bodenplatten jeweils zwei Löcher. Da schraube ich in zwei Richtungen Vollgewindeschrauben 7,5x340 durch, das hält. Hat schon zwei Gewitterstürme gut überstanden.

Es grüßt Johannes
 

ClintNorthwood

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........nicht unbedingt. Ahorn auf Ahorn ist z.B. ein Garant für Stockflecken,
Kiefer auf Kiefer für Bläue, Eiche auf Eiche für dunkleres abzeichnen wegen Verdopplung von Gerbsäure.`.
Trockne, gesunde Fichte oder Tanne ist das traditionelle Material.
Wieder was gelernt oder wer hat Recht? Das ist eine interessante Frage.
Was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass Stapelleisten aus Eiche um Eiche zu stapeln in 40 Jahren bei mir nichts, aber auch nicht das mindeste hervorgerufen haben an Verfärbungen aufgrund "Verdopplung von Gerbsäure".
Vor ca. 10 Jahren kauften wir 2-3 m³ Eiche aus dem Emsland für ein danach aufgegebenes Projekt und stapelten sie. Vor meinem Eintritt in dieses Forum. Natürlich stapelte ich völlig falsch.
Das Einzige was richtig war, ist die Abdeckung mit Trapezblechen.
Seit Jahren liegt liederlich gestapelt Billigkieferspundbretterreste aus dem Baumarkt auf Stapelklötzen aus demselben Material. Auch hier gibt es nicht die geringsten Abfärbungen. Hier bin ich mir allerdings nicht sicher ob das nicht vielleicht Fichte ist.

An wessen Theorie sollte ich nun zweifeln? An deiner oder der des Tischlermeisters mit Massivholzerfahrung, dessen Rat ich damals befolgte?
2 Meister, 2 Meinungen.

Gerbsäurereaktionen entstehen eher durch feuchte Hölzer war die damalige Meinung, an die ich als Laie glaubte.
Der Tischlermeister gab seinen Laden auf und verkaufte alle seine Maschinen. 30 Jahre zuvor fällte er die Eiche im Dorf. Machte ein Foto davon. Stapelte dann die Bohlen für irgendwann später. Und da das Holz für ihn gratis war, leistete er sich auch die Stapelleisten aus Eiche.
Die er dann mit Sicherheit in feuchtem Zustand einbaute für 30 Jahre...

Doch eines weiß ich sicher. Selbst durchgerostete Trapezbleche mit 0,2 mm Dicke finden bei Ebay-Kleinanzeigen Käufer. Wer Trapezbleche kauft und die später nach 10 Jahren wieder verkauft, findet immer Interessenten für einen Preis, der vielleicht geringfügig kleiner ist als der Neupreis.
Zumindest dies kann ich aus eigenen Erfahrungen berichten.

Also wer ein bisschen abgelagertes Eichenholz gebrauchen kann, schickt einfach eine PN. Solange ich keinen ADH habe, würde ich einiges verkaufen...
 

weissbuche

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Genauso ist das, frage 2 Leute/Meister haste 3 Meinungen. Eiche auf Eiche habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Dunkle Verfärbungen im Bereich der Stapellhölzer die bis zu 7 mm tief im Holz zu sehen waren. Ich versuche möglichst Fichte zu nehmen. Preiswert, Würmer gehen nicht rein, keine Bläue, keine Verfärbungen. Abdecken mit Folie/Plane halte ich auch eher für suboptimal. Ich nehme alte Dachplatten. Schön schwer, da braucht man nichts beschweren, schrauben usw., einfach mit Gefälle auflegen und gut. Da ich in diese Platten weder Löcher bohre noch sonst irgendwelche Manipulationen vornehme, ist auch Asbest kein Thema.
Zum Thema Holzlagerung, Aufschneiden usw. gibt der Wagenführ etliche wertvolle Hinweise.
 

Lorenzo

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Man sollte unterscheiden zwischen Stapelhölzern die zwischen trockenem Holz liegen, und solchen die während der Trocknung verwendet werden. Nasses Holz ist natürlich viel empfindlicher wenn es drum geht ob sich Schimmel und Flecken irgendwelcher Art bilden.

Ich hätte auch zum Bau eines Unterstandes geraten, wahrscheinlich hauptsächlich weil so ein Zelt oder Pavillion schnell ranzig aussieht wenn der dauerhaft bewittert rumsteht. Und auch neu taugen die meinetwegen für n Gartenfest, aber Holz drin zu lagern... find ich irgendwie nen Stilbruch. :emoji_wink:
 

Martin45

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Zumindest haben bei mir Gewebeplanen im Freien (sind ja auch die Bespannung der Pavillions) kaum 1 Jahr durchgehalten und zerbröseln dann in 10000 ekelige Stückchen, ein Unterstand, Platten oder auch LKW Plane hält jahrelang.
 
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