marcelluswallace
ww-birnbaum
Hallo,
ich versuche gerade mit Hilfe von hauptsächlich Youtube Videos den Einstieg ins Schiften zu lernen. Gerade arbeite ich an einer Schiftungszeichnung eines gleichgeneigten Walmdachs um dann ein kleines Modell aus Holzleisten zu basteln. Ich glaube ich habe die Grundlagen eigentlich soweit verstanden aber das Anzeichnen der Klaue des Gratsparrens, speziell an der Traufe, bereitet mir Kopfzerbrechen. Leider meistere ich noch nicht die ganzen Fachbegriffe aber ich hoffe mit den Bildern wird es ein wenig klarer...
Zunächst ein paar Randnotizen:
gleichgeneigtes Walmdach 50° Dachneigung
halbe Gebäudebreite 130mm inkl. 30mm Dachüberstand
Querschnitt Sparren: 21x27mm
Querschnitt Gratsparren: 21x27mm
Querschnitt Firstpfette: 21x27mm
Querschnitt Schwelle: 21x21mm
Obholz: 17mm
Links: Sparrenprofil Mitte: Grundriß Rechts: Gratsparrenprofil
Zu sehen ist hier die Unterseite des Gratsparrens auf Höhe der Schwelle. Mein Problem ist, dass wenn ich die Klaue am Gratsparren im Traufbereich anzeichne es so aussieht
Ich habe also das Problem, dass die Schwellenhöhe auf einer Linie mit den Schnittpunkten der Schwellenvorderkante und des Gratsparrens liegen und ich jetzt keinerlei Ahnung habe wie man das dann letztlich ausarbeiten soll. Die Linie der Vorderkante der Schwelle läuft ins Leere, eigentlich müsste sie ja die Höhenlinie der Schwelle lotrecht schneiden... Ich habe jetzt mal artifiziell die Höhe der Schwelle verändert um zu zeigen, wie ich meine, dass die Klaue normalerweise aussehen sollte:
Die Schwelle liegt jetzt höher als vorher, jetzt wird klar wie die Klaue ausgearbeitet werden soll. Ich habe dann gegrübelt wie man die Höhenlage der Schwelle beeinflussen kann. Zu einem durch den Dachüberstand, zum anderen durch die Dachneigung und letztlich durch die Stärke des Obholzes. Gibt es irgendwelche Richtlinien zur Dachneigung und des Dachüberstands oder mache ich irgendwas grundsätzlich falsch? Es gibt ja auch den Fall, den ich auch schon hatte, dass die Schwellenhöhe, z.B. durch einen geringen Dachüberstand, unter der Trauflinie liegt. Dann könnte die Höhenlinie der Schwelle niedriger als die Schnittpunkte zwischen Schwellenvorderkante und Gratsparren liegen... keine Ahnung wie man das dann anzeichnen soll? Also die große Frage, gibt es spezielle Fälle wo man keine Klaue konstruieren kann oder mache ich etwas grundlegend falsch? Hoffe jemand kann meinen Post dechiffrieren und mir sogar helfen.
ich versuche gerade mit Hilfe von hauptsächlich Youtube Videos den Einstieg ins Schiften zu lernen. Gerade arbeite ich an einer Schiftungszeichnung eines gleichgeneigten Walmdachs um dann ein kleines Modell aus Holzleisten zu basteln. Ich glaube ich habe die Grundlagen eigentlich soweit verstanden aber das Anzeichnen der Klaue des Gratsparrens, speziell an der Traufe, bereitet mir Kopfzerbrechen. Leider meistere ich noch nicht die ganzen Fachbegriffe aber ich hoffe mit den Bildern wird es ein wenig klarer...
Zunächst ein paar Randnotizen:
gleichgeneigtes Walmdach 50° Dachneigung
halbe Gebäudebreite 130mm inkl. 30mm Dachüberstand
Querschnitt Sparren: 21x27mm
Querschnitt Gratsparren: 21x27mm
Querschnitt Firstpfette: 21x27mm
Querschnitt Schwelle: 21x21mm
Obholz: 17mm
Links: Sparrenprofil Mitte: Grundriß Rechts: Gratsparrenprofil
Zu sehen ist hier die Unterseite des Gratsparrens auf Höhe der Schwelle. Mein Problem ist, dass wenn ich die Klaue am Gratsparren im Traufbereich anzeichne es so aussieht
Ich habe also das Problem, dass die Schwellenhöhe auf einer Linie mit den Schnittpunkten der Schwellenvorderkante und des Gratsparrens liegen und ich jetzt keinerlei Ahnung habe wie man das dann letztlich ausarbeiten soll. Die Linie der Vorderkante der Schwelle läuft ins Leere, eigentlich müsste sie ja die Höhenlinie der Schwelle lotrecht schneiden... Ich habe jetzt mal artifiziell die Höhe der Schwelle verändert um zu zeigen, wie ich meine, dass die Klaue normalerweise aussehen sollte:
Die Schwelle liegt jetzt höher als vorher, jetzt wird klar wie die Klaue ausgearbeitet werden soll. Ich habe dann gegrübelt wie man die Höhenlage der Schwelle beeinflussen kann. Zu einem durch den Dachüberstand, zum anderen durch die Dachneigung und letztlich durch die Stärke des Obholzes. Gibt es irgendwelche Richtlinien zur Dachneigung und des Dachüberstands oder mache ich irgendwas grundsätzlich falsch? Es gibt ja auch den Fall, den ich auch schon hatte, dass die Schwellenhöhe, z.B. durch einen geringen Dachüberstand, unter der Trauflinie liegt. Dann könnte die Höhenlinie der Schwelle niedriger als die Schnittpunkte zwischen Schwellenvorderkante und Gratsparren liegen... keine Ahnung wie man das dann anzeichnen soll? Also die große Frage, gibt es spezielle Fälle wo man keine Klaue konstruieren kann oder mache ich etwas grundlegend falsch? Hoffe jemand kann meinen Post dechiffrieren und mir sogar helfen.
Zuletzt bearbeitet:

