Schiebetorbeschlag

CallMeX

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Hallo zusammen,
ja Ihr habt richtig gelesen. Ich suche einen Schiebetor(nicht -tür)beschlag. Folgende Situation: Da meine zwei Kleinen nun langsam recht flink sind und Tendenzen haben dem Sonnenuntergang hinterherzulaufen soll ich auf Geheiß meiner Frau den Garten zu Fort Knox umbauen. Einzige bestehende Lücke ist bei unserem Gartenhaus. Dieses hat ein vorgezogenes Dach mit zusätzlicher Stütze.
Ein herkömmliches Gartentürchen kann ich nicht verbauen da ich ganz außen keinen Pfosten setzen kann. Ich habe mir jetzt gedacht ein Schiebetor vorzusehen. Anbei eine kleine Skizze, ja ich kann nicht zeichnen, denke aber zur Veranschaulichung reichts.
Der rechte Teil zwischen Gartenhaus und Stützpfosten soll feststehend sein und ist ca. 1,5 m breit. Hier soll eine Laufschiene befestigt werden, an welcher der linke Torteil (ca1 m) befestigt wird. Am Tor könnte auch eine Rolle befestigt werden um das ganze abzustützen.
Ich habe hierfür jetzt nicht den richtigen Beschlag gefunden. habt Ihr einen Tip?
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CallMeX

ww-kastanie
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Ja, an sowas wie ein Stromhalsband für Hunde habe ich auch gedacht. Ich denke aber da ziehe ich mir den Unmut meiner Frau und des Jugendamtes zu :emoji_slight_smile:
Mein Bedenken hinsichtlich des Teleskopauszuges wären hinsichtlich der Haltbarkeit. Diese sind ja grundsätzlich nicht für den Aussenbereich gedacht. Stichpunkt Korrision und Verschmutzung der Kugellager.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es da keine hierfür gedachte Konstruktion/Beschlag gibt. Ich sollte doch nicht der einzige mit so einem Ausführungswunsch sein.
 

RalphSchlimm

ww-buche
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Sieh Dir mal die Beschläge für Automatiktore an. Die funktionieren so, wie Du es Dir gedacht hast. So müsste es dann eben auch ohne Motor gehen.
 

Basic2004

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Wenn Du keinen Endpfosten setzen kannst, könntest Du auch einen Anschlag auf dem Boden befestigen so wie der Mittelanschlag bei zweiflügeligen Toren. Einfach ein Winkeleisen mit einem Loch für den Verschluß.
 

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CallMeX

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Wenn Du keinen Endpfosten setzen kannst, könntest Du auch einen Anschlag auf dem Boden befestigen so wie der Mittelanschlag bei zweiflügeligen Toren. Einfach ein Winkeleisen mit einem Loch für den Verschluß.

Problem ist hier eben, dass man sich immer bücken muss um das Tor festzumachen/zu verriegeln
 

Basic2004

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Problem ist hier eben, dass man sich immer bücken muss um das Tor festzumachen/zu verriegeln

Man kann die Verschlussstange so lang machen das sie bis zur Toroberkante
reicht, man muss dann allerdings auch eine Führung der Stange im oberen Bereich anbringen.
Wenn die Stange oben abgewinkelt ist kannst Du am Tor ein Stück U-Stahl mit 2 Bohrungen in den Schenkeln anbringen, in die der abgewinkelte Teil geklappt wird, dann ein Vorhängeschloss durch die Bohrungen und es ist abschließbar.
Ist einfacher als Laufschienen und wartungsfrei.
 

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Basic2004

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das Streifenfundamentchen muss aber schon 80 cm tief sein weil es sonst bei Frost nach oben kommt.
 

andama

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Ein herkömmliches Gartentürchen kann ich nicht verbauen da ich ganz außen keinen Pfosten setzen kann.
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Bedenke das der Aufwand für eine Schiebetor, welches auch über die Zeit zuverlässig funktionieren soll, recht hoch ist. Aus diesem Grunde frage ich nochmal weshalb du keine Pfosten setzen kannst. Schließlich ist das Fundament für das Schiebetor wesentlich umfangreicher als die zweier Säulen.
 

Basic2004

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Bedenke das der Aufwand für eine Schiebetor, welches auch über die Zeit zuverlässig funktionieren soll, recht hoch ist. Aus diesem Grunde frage ich nochmal weshalb du keine Pfosten setzen kannst. Schließlich ist das Fundament für das Schiebetor wesentlich umfangreicher als die zweier Säulen.

Zwei Säulen kann man auf Einschlaghülsen montieren.
 

Gast aus Belgien

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Ich wollte es gestern schon schreiben, aber mein Lappi hatte keine Lust mehr :emoji_frowning2:
Nimm ein normales Gartentor, eventuel einen Anschlagfuss an die Seite wo kein Pfosten kommen und benütze einen am Stützpfosten befestigten Überschlagbügel als Verschluss.
 

Basic2004

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Warum muß das Tor auf Rasenkantensteinen geländegängig sein?

Frostsicherheit mindestens 80cm

Phase 1
Bei starkem, lange andauernden Frost friert der Boden durch. Es kommt zu leichten Anhebungen, das Wasser im Boden friert und dehnt sich aus.
Frostsichere Tragschichten machen das nicht, es ist weniger Wasser und viele mit Luft gefüllte Hohlräume zwischen den großen Körnern vorhanden, in die das expandierende Eis ausweichen kann.

Phase 2
Wenn es zu Tauperioden mit schmelzendem Schnee kommt, taut der Untergrund langsam von oben nach unten auf.
Dann haben Sie aufgetauten Bettungssand und darunter die ersten angetauten cm breiiges, mit Wasser gesättigtes Mineralgemisch. Das Tauwasser vom schmelzenden Schnee kann nicht durch die unteren, noch gefrorenen Schichten versickern, es staut sich im aufgetauten Bereich.
Die zu Brei verflüssigten Anteile der oberen Mineralschicht sind instabil und werden nach oben geschwemmt. Die Randsteine sacken ab kommt darauf an wie matschig die obere Schicht wird.
Bei weiterem Frost gefriert das auf der Oberfläche des Mineralgemischs und im Bettungssand stehende Wasser, es gibt weitere Hebungen, diesmal stärker.

Phase 3
Bei jedem Fost/Tauwechsel wiederholt sich das Ganze.
Das passiert mehrmals im Jahr und bei jeder Frostperiode werden die Randsteine gehoben und gesenkt.
 

widirus

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Frostsicherheit mindestens 80cm

Phase 1
Bei starkem, lange andauernden Frost friert der Boden durch. Es kommt zu leichten Anhebungen, das Wasser im Boden friert und dehnt sich aus.
Frostsichere Tragschichten machen das nicht, es ist weniger Wasser und viele mit Luft gefüllte Hohlräume zwischen den großen Körnern vorhanden, in die das expandierende Eis ausweichen kann.

Phase 2
Wenn es zu Tauperioden mit schmelzendem Schnee kommt, taut der Untergrund langsam von oben nach unten auf.
Dann haben Sie aufgetauten Bettungssand und darunter die ersten angetauten cm breiiges, mit Wasser gesättigtes Mineralgemisch. Das Tauwasser vom schmelzenden Schnee kann nicht durch die unteren, noch gefrorenen Schichten versickern, es staut sich im aufgetauten Bereich.
Die zu Brei verflüssigten Anteile der oberen Mineralschicht sind instabil und werden nach oben geschwemmt. Die Randsteine sacken ab kommt darauf an wie matschig die obere Schicht wird.
Bei weiterem Frost gefriert das auf der Oberfläche des Mineralgemischs und im Bettungssand stehende Wasser, es gibt weitere Hebungen, diesmal stärker.

Phase 3
Bei jedem Fost/Tauwechsel wiederholt sich das Ganze.
Das passiert mehrmals im Jahr und bei jeder Frostperiode werden die Randsteine gehoben und gesenkt.



...ich lach mich schlapp!!!

Jedes Jahr im Frühling müssen also sämtliche Kantensteine,sei es im Garten, auf dem Hof oder der Strasse "überarbeitet" werden! Warum haben wir dann soviele Arbeitsuchende? Das wäre doch die Lösung!

aber im Ernst jetzt: Der Forumsthread, wo du das rauskopiert hast handelt von einer mit PKWs befahrenen Pflasterfläche. Der Ingeneur, den du hier ohne Quellenangabe zitierst, erläutert in seinem Post das Problem des falschen Mineralgemisches! Von 80 cm kann ich da auch nichts entdecken, hab den Thread aber nur schnell überflogen.

nachzulesen hier

Ich muss immernoch schmunzeln!
Tag gerettet!:emoji_slight_smile:

mfg Mirko
 

Basic2004

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...ich lach mich schlapp!!!

Jedes Jahr im Frühling müssen also sämtliche Kantensteine,sei es im Garten, auf dem Hof oder der Strasse "überarbeitet" werden! Warum haben wir dann soviele Arbeitsuchende? Das wäre doch die Lösung!

aber im Ernst jetzt: Der Forumsthread, wo du das rauskopiert hast handelt von einer mit PKWs befahrenen Pflasterfläche. Der Ingeneur, den du hier ohne Quellenangabe zitierst, erläutert in seinem Post das Problem des falschen Mineralgemisches! Von 80 cm kann ich da auch nichts entdecken, hab den Thread aber nur schnell überflogen.

nachzulesen hier

Ich muss immernoch schmunzeln!
Tag gerettet!:emoji_slight_smile:

mfg Mirko

hab den Thread aber nur schnell überflogen Quelle widirus


Wenn man nicht weiß worüber in einem Beitrag diskutiert wird sollte man sich nicht einmischen.
Wer lesen kann ist im Vorteil, hier geht es nicht um Rasenkantensteine.

Ich muss über schmunzeln wenn Ahnungslose meinen sie könnten mitreden, das rettet nicht den Tag aber ich habe ein paar Sekunden Spaß..
 

widirus

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Rasenkantensteine wurden, wenn auch von mir selbst, als Alternatives Streifenfundamentchen genannt. Diese Idee wurde mittels copy/paste-Post, in dem es um einen ganz anderen Sachverhalt geht, negativ kommentiert. Ich habe lediglich versucht dies richtig zu stellen. Zugegebener Massen habe ich mich dabei auch ein bisschen amüsiert, weil der erste Googletreffer gleich die Quelle des betreffenden Posts war.
Dies diente m.E. durchaus der Lösungsfindung.
Ich war nicht immer Messe/Dekobauer und habe schon eine Menge Borde gesetzt, die stehen alle noch grade. Ich mußte auch nicht aus einem anderem Forum hierher kopieren, nur um eine Antwort geben zu können.
Wer "ahnungslos, um mitzureden" ist bleibt also an dieser Stelle offen.

mfg Mirko
 

Basic2004

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Rasenkantensteine wurden, wenn auch von mir selbst, als Alternatives Streifenfundamentchen genannt. Diese Idee wurde mittels copy/paste-Post, in dem es um einen ganz anderen Sachverhalt geht, negativ kommentiert. Ich habe lediglich versucht dies richtig zu stellen. Zugegebener Massen habe ich mich dabei auch ein bisschen amüsiert, weil der erste Googletreffer gleich die Quelle des betreffenden Posts war.
Dies diente m.E. durchaus der Lösungsfindung.
Ich war nicht immer Messe/Dekobauer und habe schon eine Menge Borde gesetzt, die stehen alle noch grade. Ich mußte auch nicht aus einem anderem Forum hierher kopieren, nur um eine Antwort geben zu können.
Wer "ahnungslos, um mitzureden" ist bleibt also an dieser Stelle offen.

mfg Mirko

Ich erkläre es Dir mal mit meinen Worten.
Er möchte ein Rolltor bauen, dieses Rolltor ist oben in irgend einer Weise spielfrei gelagert.
Wenn sich das untere Lager nur um einen halben cm anhebt klemmt die ganze Fabrik.
Das wirst Du bei den Rasenkantensteinen die Du verlegt hast nicht nachgemessen haben und ist optisch aufgrund von Geländeunebenheiten nicht feststellbar und bei einer Gemüsebeeteinfassung auch egal.

Nun zum Frost mit meinen Worten.
Der Boden ist tief gefroren es liegt Schnee, es fängt an zu tauen, es fängt an von oben zu tauen. Der Schnee schmilzt, das Wasser will versickern kann es aber nicht weil der Boden unten noch gefroren ist was passiert dann unter den Randsteinen ist Wasser ist mit Erde vermischt.
Was ist Wasser mit Erde vermischt? Matsche und die ist nicht tragfähig deshalb sinken die Randsteine ab.
Wenn es jetzt erneut friert passiert das gleiche wie mit der Bierflasche die Du im Eisfach vergessen hast, die gefrorene Flüssigkeit/Matsche dehnt sich aus die Bierflasche platzt die Steine werden angehoben.

Die einzige Möglichkeit für eine einwandfreie Funktion ist ein frostsicheres Fundament, das wird schon seit Jahunderten oder Jahtausenden so gemacht damit die Türen und Fenster nicht klemmen.

Man sollte den Fragestellern keine Vorschläge machen die Geld und Arbeit kosten und nach ein paar Jahren nicht mehr funktionieren.
 

widirus

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Basic2004 hat Recht, ich habe die Borde natürlich nicht nachgemessen.Möglich, daß die sich im Jahr 1/10 heben.
Ich dachte an Kantensteine, weil es so viel einfacher ist als ein Rohr mit Ankern in ein Streifenfundament zu giessen. Was nicht heißt, das die Idee mit dem Rohr schlecht ist.

Aber was er zur Frostsicherheit schreibt ist grober Unfug. Da geht es um den falschen Mineralmix beim Unterbau einer Pflasterfläche.

Ich werde das hier aber nicht weiter ausdehnen, jeder durchschnittlich intelligente Mensch findet mit den richtigen Suchbegriffen via google haufenweise Vorschriften und Empfehlungen zum fachgerechten Setzen von Kantensteinen.

mfg Mirko
 

FräserStephan

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Ich würde evtl, wenn die Version mit den Rollen genommen wird ein 100er Stahlträger nehmen, links und rechts nen erdspieß dran geschweißt und rein damit im Boden.

Somit hast du eine Super ebene und ruhige lauffläche.

Das bekommst du mit nem Streifenfundament nicht hin.

Das kannst du auch nach 10 Jahren problemlos wieder zurückbauen.

Ich finde es schon Lustig wenn hier jemand nach ner Lösung für ein Tür/Torproblem sucht und hier Vorschläge kommen wo man nen ganzes Haus drauf setzten kann.

Da sollte sich jeder mal selber überlegen ob er so ein Aufwand berteiben würde.

MfG

Stephan

Ps. Alternativ links und rechts nen 100er KG Rohr ca 60cm eingraben, mit Beton füllen und da nen Pulverbeschichtetet Eisenschiene drauf legen. Selbe Prinzip, aber wohl günstiger.
 
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