Scharnier für RUNDES Gehäuse

Orgelbauer

ww-robinie
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Moin liebe Holzgemeinde,

hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich meinen künstlerischen Traum
einer Schmuckschatulle verwirklichen kann ?

Es soll ein runder Deckel -durchsichtig- das Innenleben zeigen, aber dennoch zu öffnen gehen. :confused:
Durchmesser "nur" ca. 220mm (Höhe egal) derzeit bei 35mm.

Finde bei Gockel-Suche nur unbrauchbare Scharniere mit einer endlosen Zahl an Verschlüssen.

Wie immer,
für jedweden aufmunternden Zuspruch dankbar grüße ich ins Ländle :emoji_wink:
Klaus

PS: das Bild hier im Beitrag anzufügen geht nicht - weil kein "erweitert" angeboten ?!
 

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IngoS

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Hallo,

mach einfach senkrecht eine Schraube (kann ja was nettes sein) durch den Deckel in den Rand der Dose.
Dann kann man den Deckel seitlich wegschwenken.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Schraube eine kleine Kugel als Schwenkgriff auf den Deckel.
Als Arretierung einen Anschlag seitlich, oder einen Magneten.
Dann müsste der Deckel natürlich oben aufliegen und nicht in einem Falz

Gruß

Ingo
 

Orgelbauer

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Hallo Andreas,
da sind in der Zeichnung die Maße.
es ist ein gaaanz wenig (viel) zu groß. :emoji_wink:

@ Holzrad
ja so dachte ich auch, fand bisher nichts Passendes.

@alle
Hat mich aber auf eine Idee gebracht, ähnlich Ingo`s Empfehlung !
Nur...
Ob und wie ich diese Idee pragmatisch umsetzen kann :rolleyes:
... wir werden sehen.

Grüße
Klaus
 

IngoS

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Hallo,

oder in der Mitte einen Steg mit T Nut in der der Deckel mit entsprechendem Nutenstein geführt wird.
Die Dose hat dann halt 2 Fächer.
Es gibt ja noch etliche weitere Möglichkeiten.
man muss sich nur vom der Idee des Aufklappens lösen.

viel Spaß beim Tüfteln. Bin auf deine Lösung gespannt.

Gruß

Ingo
 

Orgelbauer

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Hallo,

oder in der Mitte einen Steg mit T Nut in der der Deckel mit entsprechendem Nutenstein ...
man muss sich nur vom der Idee des Aufklappens lösen.
...
Gruß
Ingo
tststs... dieser Ingo :rolleyes:
da soll in (M)ein Schmuckstück ein T-Nutenstein ???
(Admin, wo ist der Kopfschüttelsmiley bitte?)

Doch im Weitesten hab ich ähnlich gedacht. Denkbar sind mir 3 Möglichkeiten:
  1. aufklappen (Scharnier siehe Bullauge, nur edler)
  2. stecken ('Dübel', Leistchen...?)
  3. drehen ('Dübel' als Drehpunkt?)

Natürlich muß DAS -da kein Metall-Scharnier- unbedingt aus Holz "gefriemelt" werden :emoji_wink:

Wer hat hier eigentlich Notdienst - bei Schnitzverletzungen ? :emoji_grin:

Grüße

PS: ...mein Rand ist zu schmal geworden...
 

Orgelbauer

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Sägenbremser

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Hallo Klaus

ein wirklich kleines Scharnier wäre das
Häfele gelistete VIDI Super - 8mm in
der Fräsbreite, 32mm lang mit einem
14mm Achsabstand.

Etwas hübscher ist das alte SEPA-MINI
mit 9mm Fräsung, 39mm Länge und
einem 18mm Achsabstand. Das gibt es
auch in vernickelt, oder Messing matt.
Bei dem Band könntest du die Platte in
die runde Form der Dose anfeilen.

Gruss Harald
 

Orgelbauer

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Moin Harald und Andreas,
also das mit der Taschenuhr laß ich - war ein Geschenk meiner Chefin !
die reicht sofort die Scheidung ein ... und wer kocht dann für mich ??? :emoji_open_mouth:
also dann lieber den Hinweis von Harald mit dem von Hubert abgleichen.

Danke und schönen Abend
Klaus
 

Gonzaga

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Was hällst du davon das Scharnier selber zu bauen?

So wie in diesem Video hier zu sehen. Youtube

Auf dieser Weise könntest du das Scharnier in Größe und Design deinen Bedürfnissen anpassen.

Grade bei einer Schmuckschatulle könnte ich mir das als optisches Highlight sehr gut vorstellen.
 

Orgelbauer

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Was hällst du davon das Scharnier selber zu bauen?
So wie in diesem Video hier zu sehen. Youtube...
Nun, klare Antwort: ja !
Ich hab zwar in meinen gefühlten 20qm Werkstatt keine Gießerei, kein Vakuumierer...
aber ja, so ähnlich war ich auch angekommen. Mit der Verbindung der Empfehlung von Uwe, einen Falz mit einzuarbeiten. Dann wär das Scharnier in geschlossenem Zustand vielleicht entlastet ?
Ob die Art und Weise wie ich es jetzt vor meinem geistigen Auge sehe, funktionieren wird,
das zeigt dann die Praxis :emoji_wink:

Grüße
 

andama

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Klaus, wahrscheinlich hast du meine Antwort nicht verstanden, es geht um das Prinzip des Taschenuhr Scharnieres, dass du übernehmen solltest. Natürlich abgewandelt auf die Größe deines Gehäuses.
 

Sägenbremser

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Egal wie gross/klein der Radius immer auch
seien mag, es bedarf immer einer kleinen so
gerade noch ausreichenden Kante für das in
der Form niemals gekrümmte Gewerbe des
Scharniers.

Die alte Zwiebel zeigt uns das recht deutlich,
um ihren Deckel auch dauerhaft so fixieren zu
können.

Gruss Harald
 

RockinHorse

Gäste
Wie hier schon so oft angeklungen, gibt es eigentlich nur eine Lösung des Problems. Meine Idee wäre, aus der Not eine Tugend zu machen: den Deckel zweiteilig auszuführen. Den kleineren Teil aus Holz, passend zum übrigen Geschehen und feststehend, so schmal wie nötig aber auch so breit wie es vom ästhetischen Aussehen her angebracht erscheint. An diesem Teil des Deckel ist ein Scharnier angearbeitet - aber kein separates Teil sondern aus dem Holz dieses Deckelteils - ähnlich einem Klavierband. Der klappbaren Deckel besteht dann aus dem eigentlichen Deckel und den Teilen mit denen das Klavierband nachgebildet wird - alle Teile aus dem gleichen Material. Man kann das optisch so geschickt machen, dass da eben eine Designer-Dose draus wird :emoji_grin: Die Klebeflächen müssen sauber gearbeitet werden, es gibt sicher einen geeigneten Kleber, der sich hernach polieren lässt.
 

Orgelbauer

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Moin Gemeinde :emoji_wink:

...nach den vielen Empfehlungen hab ich heute bei einem "Zwischenprojekt" schon mal zwei Holzscharniere "getüftelt".
dabei haben sich 3 wichtige Erkenntnisse ergeben:

  1. Abrundfräser mit richtigem Radius sind selten vorhanden (hab da was Zölliges :rolleyes: )
  2. es fehlt ein kleiner Vorrat an einfachen verschiedenen Stahlachsen
  3. Guido Henn´s Vorschlag nachträglich die Kanten rund fräsen ist schlecht :emoji_frowning2:

...die Kanten sollten vor dem Ausschneiden der Scharnierzinken abgerundet werden. Es ist zu ärgerlich, bei kleinen Holzteilen mit Ausrissen zu kämpfen ... :mad:

Mehr wieder, wenn das Projekt hier dran ist.
Bis dahin Grüße vom zwischendurch wieder sommerlichen Waldesrand
Klaus
 

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