BauNoob
ww-pappel
Hallo zusammen,
ich möchte die rechte Hälfte einer alten Sandsteinscheune (siehe Bilder, rot eingerahmt) zu einer Werkstatt ausbauen, in der irgendwann mal eine Drehbank, Fräse und weitere Werkzeugmaschinen stehen sollen. Ziel ist es, die Feuchtigkeit so weit in den Griff zu bekommen, dass ich möglichst wenig Probleme mit Rost an Maschinen, Werkzeugen und Material bekomme.
Kurz zur aktuellen Bausubstanz:
Die Scheune hat innen etwa 8,5 x 11 m und besteht rundherum aus ca. 60 cm starkem Sandsteinmauerwerk. Außerdem gibt es zwei große, sich gegenüberliegende Holztore. Im Prinzip ist es aktuell ein einziger großer Raum bis in die Dachspitze, wodurch die Scheune extrem gut durchlüftet ist.
Der ehemalige Lehmboden wurde vor längerer Zeit mit etwa 20 cm Splitt aufgefüllt und anschließend gepflastert. Der rechte Bereich, der später die Werkstatt werden soll, ist größtenteils unterkellert.
Augenscheinlich wirken das Mauerwerk und die gesamte Scheune recht trocken. Allerdings entsprechen Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Inneren nahezu immer den Außenbedingungen. Man kann sich daher vorstellen, was langfristig mit schweren, temperaturträgen Maschinen aus Gusseisen passiert. Das konnte ich bereits an einem alten Amboss beobachten, der aktuell dort steht.
Ursprünglich wollte ich lediglich einen Boden bzw. eine Zwischendecke einziehen und die Sandsteinwände mit OSB-Platten verkleiden, da die Wände sehr stark sanden und alles in Wandnähe versaut. Da inzwischen aber auch eine Drehbank und Fräse auf dem Plan stehen, möchte ich die Sache nun doch etwas vernünftiger angehen.
Inzwischen hat sich die Idee entwickelt, die komplette rechte Scheunenhälfte von der restlichen Scheune abzutrennen und einen eigenen Werkstattraum zu schaffen.
Der geplante Werkstattbereich hätte etwa 4,6 x 11 m Grundfläche bei rund 3,8 m Raumhöhe. Die Außenwände aus Sandstein sollen dabei nicht direkt verkleidet werden. Stattdessen würde ich eine Holzständerkonstruktion mit etwas Abstand zum Mauerwerk aufstellen. Die Konstruktion würde anschließend mit Mineralwolle gedämmt und mit OSB-Platten beplankt werden. Auch die Decke soll gedämmt werden.
Mir geht es bei der Dämmung eigentlich nur darum, die Auswirkungen der Temperatursprünge und das entstehende Kondenswasser von den Maschinen fernzuhalten. Ich habe nicht vor, den Raum überhaupt zu beheizen, auch nicht wenn ich mich dort aufhalte.
Die Werkstatt wird ausschließlich als Hobbywerkstatt genutzt und vermutlich sehr unregelmäßig verwendet. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn ich mich dort nur wenige Wochen im Jahr aufhalte und die Werkstatt dazwischen auch mal ein halbes Jahr oder länger gar nicht betrete.
Da wie so oft alles möglichst günstig bleiben soll, ist meine Hoffnung, das Ganze mit einer Art intelligenter Belüftung in den Griff zu bekommen. Also Temperatur und Luftfeuchtigkeit innen und außen messen und bei Bedarf automatisch für Luftaustausch sorgen.
Oder werde ich auf diese Weise um einen Luftentfeuchter nicht herumkommen?
So, mal zum eigentlichen Grund, weshalb ich das alles runtergeschrieben habe:
Macht das Ganze irgendwie annähernd Sinn und ist zielführend, was ich da vorhabe? Wie dick müsste die Dämmung ungefähr sein oder muss ich ganz anders an die Sache herangehen?
Der Boden ist natürlich auch noch so eine Sache...
Es muss auch nicht alles perfekt sein. Es wäre einfach schön, wenn ich nach längerer Zeit die Werkstatt aufschließe und nicht erst mal die Stahlbürste für den Rost in die Hand nehmen muss.
Und eine Sandsteinwand zu verkleiden ist sicherlich auch nicht das Gelbe vom Ei. Aber um ehrlich zu sein: Ich bin Anfang 30. Wenn das Mauerwerk so noch 40 Jahre überlebt, ohne vorher zusammenzuklappen, bin ich happy.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
Würde mich über ein paar gute Ratschläge oder Erfahrungsberichte freuen.

ich möchte die rechte Hälfte einer alten Sandsteinscheune (siehe Bilder, rot eingerahmt) zu einer Werkstatt ausbauen, in der irgendwann mal eine Drehbank, Fräse und weitere Werkzeugmaschinen stehen sollen. Ziel ist es, die Feuchtigkeit so weit in den Griff zu bekommen, dass ich möglichst wenig Probleme mit Rost an Maschinen, Werkzeugen und Material bekomme.
Kurz zur aktuellen Bausubstanz:
Die Scheune hat innen etwa 8,5 x 11 m und besteht rundherum aus ca. 60 cm starkem Sandsteinmauerwerk. Außerdem gibt es zwei große, sich gegenüberliegende Holztore. Im Prinzip ist es aktuell ein einziger großer Raum bis in die Dachspitze, wodurch die Scheune extrem gut durchlüftet ist.
Der ehemalige Lehmboden wurde vor längerer Zeit mit etwa 20 cm Splitt aufgefüllt und anschließend gepflastert. Der rechte Bereich, der später die Werkstatt werden soll, ist größtenteils unterkellert.
Augenscheinlich wirken das Mauerwerk und die gesamte Scheune recht trocken. Allerdings entsprechen Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Inneren nahezu immer den Außenbedingungen. Man kann sich daher vorstellen, was langfristig mit schweren, temperaturträgen Maschinen aus Gusseisen passiert. Das konnte ich bereits an einem alten Amboss beobachten, der aktuell dort steht.
Ursprünglich wollte ich lediglich einen Boden bzw. eine Zwischendecke einziehen und die Sandsteinwände mit OSB-Platten verkleiden, da die Wände sehr stark sanden und alles in Wandnähe versaut. Da inzwischen aber auch eine Drehbank und Fräse auf dem Plan stehen, möchte ich die Sache nun doch etwas vernünftiger angehen.
Inzwischen hat sich die Idee entwickelt, die komplette rechte Scheunenhälfte von der restlichen Scheune abzutrennen und einen eigenen Werkstattraum zu schaffen.
Der geplante Werkstattbereich hätte etwa 4,6 x 11 m Grundfläche bei rund 3,8 m Raumhöhe. Die Außenwände aus Sandstein sollen dabei nicht direkt verkleidet werden. Stattdessen würde ich eine Holzständerkonstruktion mit etwas Abstand zum Mauerwerk aufstellen. Die Konstruktion würde anschließend mit Mineralwolle gedämmt und mit OSB-Platten beplankt werden. Auch die Decke soll gedämmt werden.
Mir geht es bei der Dämmung eigentlich nur darum, die Auswirkungen der Temperatursprünge und das entstehende Kondenswasser von den Maschinen fernzuhalten. Ich habe nicht vor, den Raum überhaupt zu beheizen, auch nicht wenn ich mich dort aufhalte.
Die Werkstatt wird ausschließlich als Hobbywerkstatt genutzt und vermutlich sehr unregelmäßig verwendet. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn ich mich dort nur wenige Wochen im Jahr aufhalte und die Werkstatt dazwischen auch mal ein halbes Jahr oder länger gar nicht betrete.
Da wie so oft alles möglichst günstig bleiben soll, ist meine Hoffnung, das Ganze mit einer Art intelligenter Belüftung in den Griff zu bekommen. Also Temperatur und Luftfeuchtigkeit innen und außen messen und bei Bedarf automatisch für Luftaustausch sorgen.
Oder werde ich auf diese Weise um einen Luftentfeuchter nicht herumkommen?
So, mal zum eigentlichen Grund, weshalb ich das alles runtergeschrieben habe:
Macht das Ganze irgendwie annähernd Sinn und ist zielführend, was ich da vorhabe? Wie dick müsste die Dämmung ungefähr sein oder muss ich ganz anders an die Sache herangehen?
Der Boden ist natürlich auch noch so eine Sache...
Es muss auch nicht alles perfekt sein. Es wäre einfach schön, wenn ich nach längerer Zeit die Werkstatt aufschließe und nicht erst mal die Stahlbürste für den Rost in die Hand nehmen muss.
Und eine Sandsteinwand zu verkleiden ist sicherlich auch nicht das Gelbe vom Ei. Aber um ehrlich zu sein: Ich bin Anfang 30. Wenn das Mauerwerk so noch 40 Jahre überlebt, ohne vorher zusammenzuklappen, bin ich happy.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
Würde mich über ein paar gute Ratschläge oder Erfahrungsberichte freuen.
