Reduzierring für Fräsmotor

Erix

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Hallo,

kann mir jemand einen Reduzierring von 65mm auf 43 mm aus Alu fräsen, natürlich gegen vernünftige Bezahlung? Ich habe einen Enjoywood Fräslift für 65 mm Fräser (Makita), möchte mir aber einen stärkeren Fräsmotor mit 43 mm Eurohals einbauen.
Falls es jemand machen könnte, kann ich gerne einen detaillierte Aufnahme des Klemmteies vom Fräslift schicken.
Bin auch für andere Lösungen offen.

Danke schon mal im Voraus
Erix
 

Erix

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Ja, geht natürlich auch. Ich kenn mich mit den Materialien nicht aus, was hier am Besten ist. Aber Nachdenksport hat ja einen kompletten Lift damit gebaut.
 

Arkhan1806

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Naja, 3D-Druck ist natürlich nicht ganz so gut wie Alu, wird aber wohl auch halten, vorausgesetzt es druckt jemand, der etwas Ahnung von dem hat, was er tut.

Alu wird aber teuer... Ich würde sagen, da geht mindestens ne Stunde rein, wahrscheinlich mehr. Wenn ich die Maschinen hätte, würde ich erst die Grundform drehen und diese dann schlitzen. Nur fräsen geht, ist aber noch aufwändiger...

Gibt es online nix zu kaufen?
 

Holzbienerich

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Ich würde das pragmatisch angehen.

Reststück 30mm Multiplex (kann man sich auch fix aus zwei dünneren Lagen verleimen) als Basis

65mm Kreisscheibe mit 67mm Lochsäge (Kosten: 20,00) rausschneiden. Nagelt mich nicht fest, vllt ist auch ne 68er passender.

In die Scheibe dann mit nem 43mm Forstner (Kosten: 15,00) ein Loch

Schlitz rein, fertig. Evtl noch bissl schleifen für strammen Sitz.

Die Klemmung erfolgt ringsum kraftschlüssig, die relevante Belastung aufs Multiplex ist auf Druck.
 

Erix

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Naja, 3D-Druck ist natürlich nicht ganz so gut wie Alu, wird aber wohl auch halten, vorausgesetzt es druckt jemand, der etwas Ahnung von dem hat, was er tut.

Alu wird aber teuer... Ich würde sagen, da geht mindestens ne Stunde rein, wahrscheinlich mehr. Wenn ich die Maschinen hätte, würde ich erst die Grundform drehen und diese dann schlitzen. Nur fräsen geht, ist aber noch aufwändiger...

Gibt es online nix zu kaufen?
Was Ähnliches schon, aber ich find nix Passendes was ohne Adaptierung gehen würde.
Habe ich mir schon angesehen, aber ob das in den Korb des Enjoywood passt, bin ich mir nicht sicher. Evtl mit viel Bohren?
Ich würde das pragmatisch angehen.

Reststück 30mm Multiplex (kann man sich auch fix aus zwei dünneren Lagen verleimen) als Basis

65mm Kreisscheibe mit 67mm Lochsäge (Kosten: 20,00) rausschneiden. Nagelt mich nicht fest, vllt ist auch ne 68er passender.

In die Scheibe dann mit nem 43mm Forstner (Kosten: 15,00) ein Loch

Schlitz rein, fertig. Evtl noch bissl schleifen für strammen Sitz.

Die Klemmung erfolgt ringsum kraftschlüssig, die relevante Belastung aufs Multiplex ist auf Druck.
Könnt ich mal ausprobieren, danke! Die Klemmhöhe im Fräslift ist allerdings nur 10 mm. Ob das dauerfest ist?
 

wirdelprumpft

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open scad bzw.stl in zip+ 3D druck deines vertrauens, würde voll drucken ohne Infill
// --- PARAMETER ---
$fn = 100; // Definiert die Rundung (höher = glatter)

inner_d = 43; // Innendurchmesser (43 mm)
outer_d = 65; // Außendurchmesser Hauptkörper (65 mm)
rim_d = 69; // Außendurchmesser Rand (69 mm)

total_h = 10; // Gesamthöhe (10 mm)
rim_h = 2; // Höhe des Randes (2 mm)
body_h = total_h - rim_h; // Höhe des Hauptkörpers (8 mm)

slit_w = 6; // Breite des Schlitzes für Klemmwirkung (6 mm)

// --- MODELLIERUNG ---
difference() {
// 1. Der Grundkörper (Hauptring + Rand)
union() {
// Hauptkörper unten
cylinder(d=outer_d, h=body_h);

// Überstehender Rand oben
translate([0, 0, body_h])
cylinder(d=rim_d, h=rim_h);
}

// 2. Das Loch in der Mitte (Innendurchmesser)
// Ein kleiner Überstand (z-Offset) sorgt für einen sauberen Schnitt im OpenSCAD
translate([0, 0, -1])
cylinder(d=inner_d, h=total_h + 2);

// 3. Der Schlitz für die Klemm wirkung
// Ein Quader schneidet eine 6 mm breite Öffnung von der Mitte nach außen
translate([0, -slit_w/2, -1])
cube([rim_d, slit_w, total_h + 2]);
}
 

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Holzbienerich

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Was Ähnliches schon, aber ich find nix Passendes was ohne Adaptierung gehen würde.

Habe ich mir schon angesehen, aber ob das in den Korb des Enjoywood passt, bin ich mir nicht sicher. Evtl mit viel Bohren?

Könnt ich mal ausprobieren, danke! Die Klemmhöhe im Fräslift ist allerdings nur 10 mm. Ob das dauerfest ist?
dann lässt Du an der oberen Kante des Reduzierrings einen Absatz mit grösserem Durchmesser als 65 stehen, der Absatz liegt dann auf der Oberseite der Verstellplatte deines Fräslifts und verhindert ein Kippeln / Verkanten
 

Manuel_

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3D Druck ist bei sowas nicht der Hit imho, den eigentlich alle Materialien, die man auf Haushaltsdruckern bearbeiten kann kriechen.
Dh. unter Last oder hier Druck verformen sie sich, bei dieser Anwendung kommen dann noch Wärme und Vibrationen dazu.
Da müsste man irgendwo in den Bereich der Hochleistungs Filamente (peek oder sowas gehen) das ist aber finanziell nicht mehr interessant.

Ich habe eine gedruckte CNC, bei der Überprüfe ich den Halt vor jeder Benutzung und musste die Schrauben für sicheren Sitz schon mehrfach nachziehen.
 

HeimNavi

ww-pappel
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Dass Nachdenksport damit einen kompletten Lift gebaut hat, ist eigentlich schon Beweis genug, dass das Material taugt – wenn's für den ganzen Aufbau reicht, hält's auch als Reduzierring. Für so ein Teil mit den Maßen 65 auf 43 mm würde ich trotzdem Alu bevorzugen, weil's beim Klemmen einfach formstabiler bleibt als Kunststoff.
 

Manuel_

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wenn's für den ganzen Aufbau reicht, hält's auch als Reduzierring
Wie sehen dieses Frästlifte nach sagen wir 5 Jahren aus?
Selbst wenn sie nicht oft gebraucht werden mag pla Sonnenlicht und Feuchtigkeit ja nicht sonderlich. Ich gehe davon aus, dass da viele Teile. Spröde werden und leicht brechen

Es ist erstaunlich, dass jedesmal wenn ich darauf hinweise, dass nicht jedes Filament für jede Anwendung sinnvoll ist kommt jemand, der es besser weiß.

Und dann kann ich hier sehen, wie sich jemand eine Spaltkeil Halterung aus pla druckt.
Ja kann klappen, ich würde es selbst nicht riskieren und finde eine Warnung nicht so verkehrt.
 

wirdelprumpft

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Beim 43 mm Spindel ist vermutlich kein Plastik mehr um die Spindel.
Erweichungspunkt von PLA ist 60 Grad - PETG bzw. ABS sind etwas höher aber vermutlich auch noch in einem bereicht wo es weich werden könnte.
Man sollte also auf ein Filament wie PA6 CF gehen was mit 170 Grad ausreichend sein solte, gibt bestimmt noch andere.
Das Teil braucht ca. 30g Fillament von daher kann man auch was teueres nehmen sofern von irgendeinem 3D Durckanbieter zu bekommen ist.
ggf. Sinterdruck dann hat man ein Metallteil. Ob das preislich noch lohnt?
 

Erix

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open scad bzw.stl in zip+ 3D druck deines vertrauens, würde voll drucken ohne Infill
// --- PARAMETER ---
$fn = 100; // Definiert die Rundung (höher = glatter)

inner_d = 43; // Innendurchmesser (43 mm)
outer_d = 65; // Außendurchmesser Hauptkörper (65 mm)
rim_d = 69; // Außendurchmesser Rand (69 mm)

total_h = 10; // Gesamthöhe (10 mm)
rim_h = 2; // Höhe des Randes (2 mm)
body_h = total_h - rim_h; // Höhe des Hauptkörpers (8 mm)

slit_w = 6; // Breite des Schlitzes für Klemmwirkung (6 mm)

// --- MODELLIERUNG ---
difference() {
// 1. Der Grundkörper (Hauptring + Rand)
union() {
// Hauptkörper unten
cylinder(d=outer_d, h=body_h);

// Überstehender Rand oben
translate([0, 0, body_h])
cylinder(d=rim_d, h=rim_h);
}

// 2. Das Loch in der Mitte (Innendurchmesser)
// Ein kleiner Überstand (z-Offset) sorgt für einen sauberen Schnitt im OpenSCAD
translate([0, 0, -1])
cylinder(d=inner_d, h=total_h + 2);

// 3. Der Schlitz für die Klemm wirkung
// Ein Quader schneidet eine 6 mm breite Öffnung von der Mitte nach außen
translate([0, -slit_w/2, -1])
cube([rim_d, slit_w, total_h + 2]);
}
Danke für die Datei!
 

Erix

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Frei nach Goethe: „da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor“.

Es gibt einen Reduzierring aus Alu 60 mm auf 43 mm von Eibenstock. Wie könnte ich die 5 mm Differenz ausgleichen?
 

Erix

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Ich werde es damit versuchen. Danke für euren Support.
 

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