Rat gesucht: Couchtisch-Projekt

Tobbe.

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Ich möchte gern für meinen Bruder zur Hochzeit ein Couchtisch bauen und habe dafür eine Zeichnungen entworfen. (Siehe Bilder)
Mein bisheriger Plan ist, dass ich Buchenbohlen kaufe und daraus mir die einzelnen Teile säge und zusammenleime.
Die Tischplatte würde ich aus ca. 6 Brettern (aus den Bohlen) leimen und zur Stabilisierung eine Querleiste einsetzen. Aufgrund der Querleiste würde ich zuerst die zwei Hälften der Tischplatte leimen und dann mit der Querleiste zusammen als ganze Platte verleimen. An der Längssseite der Tischplatte soll aus optischen Gründen eine unbesäumte Seite sein.
Die Querleiste sowie die Füße hätte ich versucht aus einem Stück aus den Bohlen zu bekommen. Oder gibt es da Schwierigkeiten mit Verzug?
Es soll auch eine Ablagefläche unter dem Tisch, wie in der 3D-Ansicht zu sehen ist, geben. Diese hätte ich wie die Tischplatte aus 5-6 Brettern (ohne Querleiste) geleimt.

Ich bereits einen anderen Couchtisch mit einem ehemaligen Tischler gebaut und würde mich von der Expertise nicht ganz grün hinter den Ohren einschätzen, aber auch nicht sehr erfahren in Sachen Möbelbau. Gerade das Verleimen von Platten hab ich noch nicht gemacht und leider auch keine Spannvorrichtung für Platten.

Als Werkzeug kann ich hauptsächlich folgendes nutzen:
HMC 2600 (mit Dickenhobel und Kreissäge)
Excenterschleifer
diverses Handwerkzeug
eine ältere Gehrungssäge
eine ältere Bosch Handkreissäge
Für evtl. notwendige Arbeiten mit einer Bandsäge würde ich bei einem lokalem Tischler nachfragen.

Konkret stellt sich mir die Frage, ob ich bei dem Tisch was konsktruktiv verbessern kann? Und ob mein Ansatz das aus Bohlen herzustellen geeignet ist oder ob es nicht besser wäre das aus (besäumtem) Schnittholz herzustellen.
 

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Daniboy

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Hallo! Prima, dass du schon genaue Zeichnungen hast, mein Input dazu:
  • Die Querleisten (Gratleisten) müssen ja auch ausgleichen können, dass die Tischplatte breiter wird oder schrumpft. Daher muss entsprechend viel Luft zwischen der Länge der Gratleisten und der Gratnuten (Maß 520) vorhanden sein.
  • Wenn die untere Platte aus Massivholz ist, sollte auch hier ein Ausgleich möglich sein, damit diese je nach Luftfeuchte über das Jahr hinweg in der Breite arbeiten kann.
  • Ich schlage vor, den Abstand zwischen den Platten auf mindestens 12 cm zu vergrößern, um bei der Ablage von Dingen flexibler zu sein (ein Kaffeebecher hat ca. 10 cm).
  • Zudem schlage ich vor, die Beine unten etwas zu verschlanken; ich finde, das würde etwas eleganter wirken. Wenn man dies nur an der Innenseite macht, ist es leichter herzustellen.
  • Wenn man die Beine abnehmbar macht, wäre es leichter zu transportieren.
Zur Gesamtkonstruktion (Befestigung der Beine usw.) und deinen anderen Fragen kommen wahrscheinlich noch Beiträge.
Jedenfalls ein schönes Projekt! Weiß der Bruder schon, was er bekommt? Wie viel Zeit hast du denn noch?

Die KI hat das geändert was ich meine, wobei ich keine genauen Maße angegeben habe:
Tisch02.jpg Couchtisch03.jpg
(jeweils KI Bilder mit Google Gemini)
 
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teluke

ww-robinie
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Du hast da eine Zarge eingeplant.
Dann brauchst Du da keine zusätzlichen Gratleisten.
 

Tobbe.

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Danke für die Hinweise! Ich hab dazu noch ein paar Rückfragen:
  • Die Querleisten (Gratleisten) müssen ja auch ausgleichen können, dass die Tischplatte breiter wird oder schrumpft. Daher muss entsprechend viel Luft zwischen der Länge der Gratleisten und der Gratnuten (Maß 520) vorhanden sein.
Mit wieviel Bewegung im Holz muss ich denn Quer zur Faser rechnen? Reichen da 2mm je Ende aus?
  • Wenn die untere Platte aus Massivholz ist, sollte auch hier ein Ausgleich möglich sein, damit diese je nach Luftfeuchte über das Jahr hinweg in der Breite arbeiten kann.
Was meinst du mit einem Ausgleich? Ich hätte die untere Platte an den Füßen in Nuten eingeklebt ohne zusätzliche Querleiste.
  • Ich schlage vor, den Abstand zwischen den Platten auf mindestens 12 cm zu vergrößern, um bei der Ablage von Dingen flexibler zu sein (ein Kaffeebecher hat ca. 10 cm).
Ich werds nochmal meinem Bruder vorschlagen. Er wollte das Brett gern nicht so tief haben. Spricht da konstruktiv etwas dagegen oder ist das aus ästhetischen Gründen?
  • Zudem schlage ich vor, die Beine unten etwas zu verschlanken; ich finde, das würde etwas eleganter wirken. Wenn man dies nur an der Innenseite macht, ist es leichter herzustellen.
Danke, das werd ich mit einbringen! Bei meinem vorherigen Couchtisch habe ich das auch schon gemacht. Die Vorstellungen von meinem Bruder und seiner Verlobten waren nur erstmal in der Richtung ohne Schrägen.
  • Wenn man die Beine abnehmbar macht, wäre es leichter zu transportieren.
Kannst du mir ein Beispiel für mögliche Verbindungen geben? Eindrehen geht ja nicht wegen der unteren Platte.
Zur Gesamtkonstruktion (Befestigung der Beine usw.) und deinen anderen Fragen kommen wahrscheinlich noch Beiträge.
Jedenfalls ein schönes Projekt! Weiß der Bruder schon, was er bekommt? Wie viel Zeit hast du denn noch?
Die Designvorstellungen sind schon mit meinem Bruder und seiner Verlobten abgestimmt, damit am nichts rauskommt, was ihnen nicht so gefällt. :emoji_wink: Zeit hab ich noch bis Ende Juli diesen Jahres.

Am Ende noch eine Frage zu den Begrifflichkeiten: Wie nenn ich die Querleiste (#1 2. Bild) mit Zinken richtig? Eine Zarge ist es ja nicht wirklich...
 

Zappodrom

ww-esche
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Du meinst wahrscheinlich eine Gratleiste. Aber wie @teluke schon geschrieben hat, ist diese wohl nicht notwendig.

Suche hier mal nach "Nutklötze". Da findest du eine Möglichkeit die Verbindung zwischen Platte und Gestell herzustellen. Ich würde auch zuerst das Gestell herstellen und zum Schluss erst die eigentliche Platte. Nicht das sich die Platte vielleicht noch verzieht wenn es mit dem Gestell noch etwas länger dauert :emoji_wink:
 

wirdelprumpft

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Bei der Holzauswahl würde ich auf stehende Jahresringe (Kernbrett) achten.
Ist beim verleimen der Platte einfacher weil die Waldkante eher gerade ist und es sich dann ggf. mit Zwingen spannen lässt.
Bei Seitenbrett wird das mit Zwingen schon schwieriger ggf. muss man dann mit Spanngurten arbeiten.
Die Tischgröße ist mit 1150/600 ja überschaubar - ggf. könnte man Alu-Gratleitsen nehmen oder Winkelprofil 35/35/4 mm (bei 40 mm Platte)
Mit Zargen wird das schon so ne Sache wenn Fußaußenkante 520 ist dann ist die Zargenlänge nur noch 440 mm was unter umständen schon etwas kurz ist.
 

teluke

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Wo siehst Du da eine Zarge? Ich sehe in #1 eine Platte mit zwei Gratnuten, eine beispielhaft gezeichnete Gratleiste und die Beine, die offensichtlich die Gratleisten im Schlitz oben aufnehmen sollen.
Du hast recht, ich hätte da eine bessere Brille aufsetzen müssen.
Die untere Platte hatte ich als Zarge gesehen.
 

Tobbe.

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Du meinst wahrscheinlich eine Gratleiste. Aber wie @teluke schon geschrieben hat, ist diese wohl nicht notwendig.
Hilft die Gratleiste nicht gegen Schüsseln? Durch die untere Platte hab ich ja nicht wirklich eine Stabiliserung gegen Schüsseln.
Suche hier mal nach "Nutklötze". Da findest du eine Möglichkeit die Verbindung zwischen Platte und Gestell herzustellen. Ich würde auch zuerst das Gestell herstellen und zum Schluss erst die eigentliche Platte. Nicht das sich die Platte vielleicht noch verzieht wenn es mit dem Gestell noch etwas länger dauert :emoji_wink:
Ein Gestell war nicht wirklich angedacht, sondern nur die beiden Gratleisten quer zum Tisch an den Beinen. Mit einem Gestell würden die Nutklötze ja einfach umsetzbar sein, aber einfach an Füßen die zu befästigen scheint mir nicht wirklich stabil.
Ein Gedanke von mir war noch, die Gratleiste und die Füße mit Holznägeln zu verbinden. Wirklich einfach abnehmbar ist das aber auch nicht...
Oder meint ihr, dass es über eine Zarge besser gelöst ist. So wirklich einfach für den Transport ist es dann doch nicht, da hab ich dann ja das Gestell und die Platte als Einzelteile.

Danke für den Hinweis, die Platte zuletzt zu machen. Das hat ich nicht wirklich auf dem Schirm.
 

Daniboy

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Mit wieviel Bewegung im Holz muss ich denn Quer zur Faser rechnen? Reichen da 2mm je Ende aus?

Vielleicht können sich dazu Leute melden die sich berufener fühlen und mit Massivholz arbeiten. (das hängt ja von vielen Faktoren ab) Ich lese immer wieder als Faustformel so ca. ein Prozent. Das wären dann auf 500mm Länge eine Abweichung von 5mm also 2,5mm auf jedem Ende. Ich glaube aber Buche arbeitet da noch mehr als zB Eiche. Aus rein praktischer Überlegung würde ich auf jeder Seite 5mm Spalt lassen weil du da deine eigenen Bearbeitungs- und Montagetoleranzen auch gleich etwas berücksichtigst.

Was meinst du mit einem Ausgleich? Ich hätte die untere Platte an den Füßen in Nuten eingeklebt ohne zusätzliche Querleiste.

Naja, wenn du die Beine an der Gratleiste fix anleimst ist ja dieser Abstand fixiert, weil die Gratleiste (als Längsholz) in der Länge fix bleibt, während die untere Platte ja genauso wie die obere Platte in der Breite arbeitet, könnte sie deine Verleimungen an den Beinen zerreißen, vor allem wenn du die untere Platte in einem recht geringen Abstand darunter machst.

Abhilfe wäre zB die untere Platte nur lose aufzulegen (auf zB eingebrachte Querstifte) wie bei einem Regalfachboden.

(Du darfst ja die Gratleisten deshalb auch nicht einleimen, damit ein Ausgleich für das arbeiten der oberen Platte in der Breite möglich ist. Lediglich in der Mitte wäre ein Tupfer Leim möglich, der wahrscheinlich ohnehin hinkommt wenn du die obere Platte final aus zwei Hälften zusammenleimst um die Gratleisten hineinzubekommen. Ich halte das für sehr anspruchsvoll, weil wenn das nicht stramm sitzt wackelt ja dein Tisch.)

Ich werds nochmal meinem Bruder vorschlagen. Er wollte das Brett gern nicht so tief haben. Spricht da konstruktiv etwas dagegen oder ist das aus ästhetischen Gründen?

Mir sind die 10 cm lichten Abstand den du jetzt hast nur aus praktischen Überlegungen wenig vorgekommen, weil man dann eben dort nur recht flache Dinge wie Zeitungen ablegen kann und man braucht für die Hand darüber unter Umständen ja auch einen "Greifraum". Aber das schöne am eigenen Maßmöbel ist ja, dass man es genau so machen kann wie man es selbst will.

Generell kann man ja für ästhetische Überlegungen am Computer Varianten darstellen aus einer typischen Blickwinkelperspektive in der man davor steht, z.B. in Kamera-/Augenhöhe 170cm. (Man muss ja nicht alles am CAD modellieren sondern da hilft ggf auch die KI um Bilder für Diskussionsgrundlagen zu haben.)

Nebenbei gefragt: Ist es dir möglich am Computer eine Darstellung mit zusammengebauten, umgedrehten Tisch hier zu präsentieren, wo man deine Lösung mit den "gabelförmigen" Beinen in der Gratleiste (von wo hast du denn die Idee?) ausreichend groß sieht?

Weil vielleicht kommt hier auch noch Feedback dazu von Jemanden.

Kannst du mir ein Beispiel für mögliche Verbindungen geben? Eindrehen geht ja nicht wegen der unteren Platte.

Für die Variante "Zargentisch" gäbe es natürlich auch Beschläge wo man schrauben kann z.B.
https://www.haefele.de/de/produkt/zargen-tischbeinbeschlag-hoehe-40-mm/P-00872044/

Aber "zerlegbar" war ja von mir quasi nur ein Vorschlag darüber nachzudenken. Bei einem kleinen Tisch ist das natürlich nicht so notwendig und eine gute Regel bei der Konstruktion besagt ja nach Möglichkeit alles einfach zu halten.

Ein Zargentisch würde bei deinen Abmessungen z.B. so aussehen:
Tisch04.jpg
(KI-Bild mit Google Gemini)

An diesem umlaufenden Rahmen (den Zargen) müsste dann die Tischplatte so befestigt werden, dass sie in der Breite arbeiten kann. Das macht man z.B. mit diesen "Nutklötzen" (--> Forumssuche). Dies würde auch deine Gratleisten ersetzen, weil diese umlaufenden Zargen (zusammen mit den Nutklötzen) die Platte auch gerade halten können.
 
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Tobbe.

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Jetzt hab ich es endlich geschaft, die Änderungen mal einzuarbeiten und auch eine Ansicht von unten zu erstellen.

Meine Inspiration für die Gratleiste kam hiervon: https://www.woodworker.de/forum/thr...erstellung-von-rahmentüren.118336/post-866341
Ich fand die Idee und Optik sehr schön. Dass die Platte wackeln kann, wenn nicht ganz sauber gearbeitet wurde, ist natürlich ein Argument... Würde da aber nicht beinahe schon ein etwas größerer Leimkleks in der Mitte des Tisches ausreichen, um den Tisch da zu fixieren? Arbeiten kann er dann ja noch mit 5mm Luft zwischen Länge Gratleiste und Nut.

Alternativ wäre ja die Möglichkeit über ein Winkelprofil zu gehen und das einzulassen, sowie an den Beinen zu fixieren. Wobei das optisch nicht so viel her macht. Was sind denn eure Meinungen dazu?

Eine Zarge würde ich eigentich ganz gern nicht machen, da dadurch der Raum unter dem Tisch noch mehr eingeschränkt wird.


Für die untere Platte hatte ich optional noch über Plattenverbinder nachgedacht, welche mit der einen Seite im Fuß befestigt sind und auf die Mitte der Platte ausgerichtet sind. Also 45° abgewinkelt in der Plattenebene. Wenn noch jemand eine Idee zu der Befestigung der unteren Platte hat, sodass sie arbeiten kann, würde ich mich freuen!

Vielen Dank auf jeden Fall schonmal für die ganzen hilfreichen Tipps!
 

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Daniboy

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Ich mach das Bild mal groß vielleicht kommt hier noch Feedback und Ideen wie man die untere Platte einbaut, dass sie nicht gesperrt wird durch die Gratleiste. (Das mit den 45 Grad hab ich nicht ganz verstanden.) Und ob die Tischbeinverbindung mit der Gabel stabil genug ist.

tisch_unten.jpg
 
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Tobbe.

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Die Verbindung mit den Plattenverbindern hatte ich mir so gedacht:
Also ein Ende in dem Fuß mit Einschraubgewinde befestigen und das andere, dann zum Anziehen in der Tischplatte. So hat es etwas mehr Spiel zum Arbeiten, als wenn es geklebt ist, hatte ich mir gedacht.

20260115_084846[1].jpg
 

IngoS

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Hallo,

Bau einfach zwischen dem kürzeren Beinabstand eine Leiste ein, auf der die Zwischenebene aufliegt. Dann etwas Luft zwischen Platte und Beinen lassen und es gibt nie ein Problem.

Hier habe ich das ähnlich bei einem aufgearbeiteten Nähtischchen gemacht.
So könntest du den Zwischenboden auch einfach problemlos mit Baumkante machen.

Gruß

Ingo
 

Daniboy

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Bau einfach zwischen dem kürzeren Beinabstand eine Leiste ein, auf der die Zwischenebene aufliegt. Dann etwas Luft zwischen Platte und Beinen lassen und es gibt nie ein Problem.

Wenn man sich für diese Lösung entscheidet, könnte man die untere Tischplatte so befestigen, dass die in ihrer Längsrichtung fixiert ist, aber in der Breite verschiebbar, z.B. in einer Nut geführt. Dadurch ergäbe sich auch etwas mehr Festigkeit des gesamten Tisches bei seitlichen Belastungen.
 
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Tobbe.

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Danke für die Idee!

Ich werd es jetzt mit einer Querleiste machen und etwas Luft lassen. Zusätzlich würd ich sie mit Nutklötzen fixieren, damit sie fest ist. Ist etwas einfacher als eine Leiste mit Nut, in der die Platte geführt wird.

Sollte ich die Platte zusätzlich gegen ein Durchbiegen sichern oder reicht das so? Dicke ist 20 mm.
Falls ja, könnte man ja noch eine Längsleiste mittig unter der Platte anbringen oder?

Hier noch ein paar Bilder von der akutellen Konstruktion (ohne gezeichnete Nutklötze):
Screenshot (85).png Screenshot (87).png Screenshot (86).png
 

IngoS

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Hallo,

je kurze Seite 2 Nutklötze ist gut.
Längs braucht keine Verstärkung unter die Platte.
Du musst probieren, ob du die Zwischenplatte vor dem Zusammenbau einlegen musst, oder ob sie im Nachhinein eingefädelt werden kann.

Gruß Ingo
 
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