Protool oder Metabo

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Holzwurm in spe, 9. April 2006.

  1. Mal von FESTOOL und MAFELL abgesehen, wenn ich zwischen einer Protool CSP 56 EQ, einer Metabo KSE 55 Plus und einer Skil 5866 als meine nächste Handkreissäge schwanke, welche sollte ich wohl nehmen?

    Gibt es jemand, der mir eine seriöse und unemotionale Antwort geben kann?! Ich säge gelegentlich Bretter (Riemen), mal eine Küchenplatte, alte Paletten zum Verheizen klein oder kleinere bis mittlere Holzprojekte (Gartentisch, Garagenregal o. ä.).

    Besten Dank für sachkundigen Rat an geissler(aett)web.de und freundliche Grüße,

    Uli Geißler
     
  2. Tobsinn

    Tobsinn ww-pappel

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    Hallo,

    Dan non plus ultra ist natülich eine Festo.
    Aber zum Palettenschneiden einfach zu schade.
    Über Metabo und Skill kann ich dir nichts sagen.
    Mit einer Protool hast du mit Sicherheit eine Topmaschine die Ihren Preis wert ist.
     
  3. Rühl

    Rühl ww-robinie

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    Es kommt darauf an was man noch so an Maschinen besitzt.

    Wenn du erst mal eine Führungsschiene und etliches Zubehör eines Herstellers hast, bleibst du meist auch dabei.

    Bei Festo und Mafell kannst du in jedem Fall nichts falsch machen.



    Gruß Ulf
     
  4. Johannes84

    Johannes84 ww-nussbaum

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    würde dir die neue tauchkreissäge von spero empfehlen.... ist ein festool nachbau... wenn du nähere infos brauchst melde dich kurz....
     
  5. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Kauf abgeschlossen, PROTOOL siegt

    Nur für alle, die mir geantwortet haben: inzwischen habe ich zu einer PROTOOL gegriffen, denn die haben derzeit ein sehr gutes, limitiertes Angebot zu einem attraktiven Preis. Es ist die CSP 56 EQ, die es inklusive Systainer (!) und einem durchaus stabilen und attraktiven Klappmesser gab.
    Meine Sägearbeiten bisher verliefen auch ohne Probleme und ich denke mal, ich habe eine gute Maschine erworben.

     
  6. Norbert

    Norbert ww-robinie

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    Hallo Uli,

    ich glaube auch, daß Du eine gute Wahl getroffen hast. Protool ebenso wie Festool sind wirklich Markenprodukte, ausgelegt für professionellen Einsatz und lange Lebensdauer.

    Vor 20 Jahren waren meine Maschinen fast alle von Metabo: Schlagbohrmaschinen, Handkreissäge, Schwingschleifer, Flex, außerdem aus der Magnum-Serie Tischkreissäge, Tischfräse, Tischbohrmaschine, Kantenschleifmaschine, Bandsäge und Absaugung. Seinen guten Ruf hatte sich Metabo in den 60er bis 80er Jahren erworben. Dann aber kamen zunehmend elektronische Gimmicks wie z.B. Rechts-/Linkslaufanzeige mit LEDs, die wohl mit gekürzten Anschlußkabeln gegengerechnet wurden.

    Nachdem ich um 1990 mit einigen neuen Metabo-Maschinen (Bohrhammer, Exzenterschleifer, Schwingschleifer) auf die Nase gefallen bin und auch die Anschlußkabel fast so kurz wurden wie bei B&D, habe ich der Marke für immer tschüß gesagt und bin zu Festo oder Elu (heute leider auch nicht mehr erste Wahl, heißt jetzt DeWalt) gewechselt. Beim nun 15 Jahre alten Festo-Schwingschleifer habe ich z.B. schon die 3. Fußplatte im Gebrauch; die Maschine läuft noch wie am ersten Tag.

    Von den Metabo Maschinen leben nur noch die ganz alten (≈ 30J) Bohrmaschinen und die 3 letzterwähnten Magnumgeräte. Alle anderen Handmaschinen sind im Dutt, die Magnumsäge & -fräse wurden verkauft und durch eine Felder Kombimaschine ersetzt.

    Vielleicht sind ja neuere Metabogeräte wieder besser, ich jedenfalls werde trotzdem bei Festool/Protool bleiben, außer es handelt sich um spezielle Maschinen (z.B. von Mafell, Fein oder Lamello).

    Ach ja, 1988 kaufte ich mir den 100 mm breiten 1800 W Bandschleifer von Holz-Her (den gibts heute baugleich von Festool). Das ist auch so ein unkaputtbares Qualitätsprodukt. Möchte nicht wissen, wieviele Betriebsstunden oder abgeschliffene qm die bereits auf dem Buckel hat! Ab und an mal eine neue Gleitplatte und je 1 x ein neuer Treibriemen und ein Staubsack.

    Mein Motto: ich will mich bei der Arbeit nicht über Werkzeuge/Maschinen ärgern.
    Mein Fazit: Qualität zahlt sich aus.

    Gruß

    Norbert
     
  7. msp-holzwurm

    msp-holzwurm ww-ulme

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    Hallo Norbert!

    leider hast Du Recht und Metabo wird immer mehr zur "Baumarktmarke". Habe vor ca. 15 Jahren eine Kombisäge (Tisch- und Kapp) KGT500 von damals noch Elektra Beckum erworben, und vor ca. 8 Wochen eine kleine Tischkreissäge TS250 von Metabo-Elektra Beckum.

    Wenn ich die beiden Tischplatten vom Material her vergleiche, dann ist die neue nur noch Müll.
    Die Platte der KGT500 war ein Alu-Gußteil poliert, die Platte von der neuen Säge sieht aus, wie mit Felgenspray mal schnell auf ne silberfarbene Oberfläge gebracht, von glatt und Präzision seh ich da nichts mehr.

    Was aber immer noch gut funktioniert ist die Uralt-Bohrmaschine von Metabo.

    Im Nachhinein hätt ich vielleicht doch besser mehr Geld für ne Mafell Erika ausgegeben, von Mafell haben wir eine Tischkreissäge, ca. 25 Jahre alt und immerhin war schonmal die Sägeblattabdeckung kaputt, ansonsten sind da unmengen Brennholz drauf abgenudelt worden und die Maschine schnurrt noch wie am ersten Tag.

    Grüsse

    German
     
  8. Ich bin überzeugt dass Du mit Protool eine gute Wahl getroffen hast. Ich wünsche Dir viel Spaß damit.
    Norbert hat recht. Auch ich habe früher nur mit Metabo Maschienen gearbeitet. Metabo war einmal der Merzedes der Heimwerkermaschienen. Leider kann man das von den heutigen Geräten nicht mehr behaupten. Ich bin ebenfalls umgestiegen auf Festool. Mit diesen Maschienen macht mir das Werken sehr viel Spaß. Grüße Wolfgang
     
  9. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Habe viel gelesen zum Thema. Ich habe mir ebenfalls die Protool CSP 56 EQ gekauft. Zuvor bin ich Ahnungsloser mit einer (grünen) Bosch auf die Nase gefallen. Ich will die HKS unter anderem in einem Sägetisch benutzen, wobei mich bei der Bosch fast der Schlag traf, als ich feststellte, dass die Tischplatte der Bosch-HKS so wabbelig ist, das das Gewicht des Motors das Ganze verzieht, dreht man sie mal um. Für ein 150 EURO-Teil eine Schande. Dann bin ich sofort in die Vollen und hatte kurz eine Festool-Tauchkreissäge da, die aber an meinem Sägetisch nicht funktioniert, da sie sich im Sägetisch nicht in der Höhe feststellen und erst recht nicht auf 45Grad stellen läßt. Das hatte selbst der Händler vorher nicht geblickt. Der Händler hatte aber auch die Protool-Sachen und so stieß ich dann auf die CSP 56 EQ. Die läuft übrigens auch sauber auf der Festool-Schiene, nur der Splitterschutz steht ca. 3mm vom Sägeblatt ab. Aber dazu lasse ich mir noch etwas einfallen. Ich finde, die Protool ist jeden Cent wert, ausgezeichnet verarbeitet und mit einem 48er-Blatt auch ohne Splitterschutz absolut sauber im Schnitt. Übrigens ist mein Sägetisch ein Teil, welches mir ein Bekannter auf der CNC-Maschiene gefräst hat, wirklich sehr gut verarbeitet und die Protool spielt hevorragend mit dem Teil zusammen. Ich bin zufrieden....
     
  10. Dietrich

    Dietrich ww-robinie

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    Hallo,

    nach diesen Halbwahrheiten, Märchen und der Kampfansage gegen den Hersteller Namens Metabo, werde ich als großer Freund der Marke einiges klarstellen.

    Hätte man vor dem Kauf einer TS 250 mal gefragt, hätte man zur Antwort bekommen das die TS 250 in Taiwan gebaut wird, und davon abgeraten. Warum die Firma einige Artikel aus dem unteren Heimwerkersegment in Fernost zukauft oder fertigen lässt, vermutlich weil der deutsche Heimwerker mit geringerem Anspruch immer weniger bereit ist Geld für sein Gerät auszugeben. Offenbar fühlt man sich bei Metabo-Meppen (ehem. E-:emoji_sunglasses: dazu berufen auch dieses Segment zu bedienen.
    Das es auch anders geht beweist Metabo bei Dutzenden Handmaschinen und einigen stationären Maschinen aus dem gehobenen Heimwerkerbereich und Profisegment, alles "made in Germany".
    Meine 1. Metabo habe ich 1991 gekauft, im Laufe der Jahre und dank guter Erfahrungen wurden es immer mehr Maschinen mit tannengrünem Kleid. Bei intensiver Nutzung der Maschinen liess mich bis heute nie eine der mittlerweilen, nahezu 2 Dutzend Maschinen im Stich. Bisher wurden lediglich ein schwergängiger Einschalter, verschlissene Bandsägenlager und ein Antriebsriemen der ADH getauscht. Bisher habe ich schon 3 mal die Fertigungshallen in Nürtingen besucht, über die Schnelligkeit und die Kompetenz der Instandsetzungsabteilung, wo aus Ruinen betagten Alters in wenigen Stunden neuwertige Maschinen entstehen und das zum fairen Preis, kann man nur staunen.
    Mir kommt jedenfalls keine Protool in die Werkstatt
    Infos zu Möbelbauprojekten und Maschinen auf Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    Gruß Dietrich
     
  11. Musicman

    Musicman ww-kiefer

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    OT: Fotografieren von Möbeln

    Hallo Dietrich,

    ich habe mir eben mal Deine Homepage angesehen. Dazu ein kleiner Tipp und eine kurze Geschichte:

    Tipp: Es ist besser, Möbel nicht zu blitzen, weil dadurch die einzelnen Hölzer bzw. Furnierstreifen (in Deinem Fall natürlich nicht) sehr deutlich hervortreten. Auf den Hölzern wird das Blitzlicht unterschiedlich polarisiert. Kennt man das Originalmöbel und sieht man dann das Bild, fällt einem das nicht wirklich auf; kennt man das Möbel dagegen nicht, sehen die Flächen ziemlich "kunterbunt" aus. Deshalb Kamera auf Stativ und ohne Blitz lange belichten. Oder zumindest nicht frontal auf eine Fläche blitzen. Nichts für Ungut! Ich habe auch schon viel "schlimmers" gesehen als bei Dir. Ist doch schade, wenn die schönen Möbel nicht so herauskommen, wie sie eigentlich könnten.

    Geschichte: Ich kenne einen Tischler, der die Meisterprüfung machen wollte. Ausgerechnet beim Meisterstück fiel er durch. In erster Linie warf man ihm vor, das er die Furnierstreifen in 2,5-facher Breite nebeneinander verarbeitet hatte. Dies war nicht ganz fachgerecht. Er hatte dies aber bewußt getan, weil er damit erhebliche Kosten sparen konnte und dies ausnahmsweise für statthaft hielt. Außerdem war er der Meinung, dass _ein_ solcher Fehler nicht zum Durchfallen führen dürfe. Als legte er gegen die Prüfungsentscheidung Widerspruch ein. Die Prüfungskommission half dem Widerspruch nicht ab und der Rechtsausschuss, der dann zu entscheiden hatte, entschied wohl nur aufgrund von Bildern. Diese Bilder waren dem Widerspruchsbescheid beigefügt und geblitzt. Im Widerspruchsbescheid kam dann das weitere Argument hinzu, die Holzoberflächen seien "unregelmäßig, fleckig und insgesamt nicht meisterlich gearbeitet". Tatsächlich sieht das Furnier auf den Bildern grauenhaft aus - ein Streifen hell, einer dunkel -. das Originalmöbel sieht aber 100 %ig einwandfrei aus.

    Entschuldigt bitte, wenn ich abgeschweift bin. Dachte aber, das ist für alle mal interessant, die Ihre Möbel ab und zu fotografieren. Fazit: Diesen Bildern gegenüber sehr kritisch sein.

    Noch was zur Hauptsache: Als Hobbyhandwerker habe ich mit Metabo bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Ich habe allerdings nie die billigste Maschine gekauft und benutze die Geräte manchmal auch nur alle paar Monate. Mit Sicherheit sind die Geräte weit besser und standfester als solche von beispielsweise Schwarz & Stocker. Ich denke das Verhältnis ist so wie bei Massivholzmöbeln aus der Möbelfabrik und Pappkisten im Mülldesign vom schwedischen Möbelhaus mit den vier großen Buchstaben. Darüber gibt es dann noch die richtigen Profimaschinen bzw. Möbel vom Handwerker. Bei Maschinen, die man nicht ständig braucht tut es normalerweise auch die "gute" Qualität, Profiqualität muss nicht immer sein. Auch wer sich super einrichten will, kauft nicht nur individuell entworfene und gebaute Möbel.
     
  12. Norbert

    Norbert ww-robinie

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    Hallo Dietrich,

    wieso empfindest Du eine persönliche Meinungsäußerung als Kampfansage? Wieso sprichst Du anderen Teilnehmern die Glaubhaftigkeit ab, wenn Du Schilderungen ihrer eigener Erfahrungen in das Reich der Märchen und Halbwahrheiten verweist?

    Es mag ja sein, daß Du nur gute Erfahrungen mit Metabo Maschinen gemacht hast. Darüber kannst Du Dich berechtigterweise freuen. Mir ist es eben anders ergangen: neben vielen guten gab es auch eine Häufung schlechter Erfahrungen. Vielleicht unterscheiden sich aber auch unsere Nutzerprofile oder Ansprüche.

    Deine Seite – die ich übrigens schon lange kenne - zeigt Dich als engagierten Holzwerker. Ich glaube sehr wohl, daß Deine vorgestellten Arbeiten mit Deinem Gerätepark gut zu bewerkstelligen sind. Selbst habe ich auch Massivholztüren und –möbel mit den Magnum-Maschinen hergestellt. Man muß halt gelegentlich gerätemäßige Unzulänglichkeiten durch erhöhten Zeitaufwand oder Hilfskonstruktionen kompensieren.

    Nochmals zu Metabo: vor 10 Jahren war man stolz darauf „Fachhandelsqualität“ - was auch immer das ist – anzubieten. Inzwischen findet man Metabo in Heimwerkermärkten mit Angeboten, bei denen ich mich frage, wie die reklamierte Qualität zu diesem Preis zu schaffen ist.

    Mir ist auch nicht klar, wie man es schaffen will, bei einem Maschinensortiment vom Allessauger bis zum Winkelschleifer (über 30 unterschiedliche Handmaschinenarten) und von der Bandsäge bis zum WIG-Schweißgerät (über 40 stationäre Elektrowerkzeuge) überall an der Spitze mitzumischen. Jedenfalls kenne ich keinen Heizungsbauer oder Elektroinstallateur, der mit einem Metabo Bohrhammer oder einen Zimmerer der mit einer Metabo Handkreissäge auf die Baustelle kommt. Die haben alle eine Hilti bzw. eine Mafell dabei.

    Kleine Information am Rande: die 85 mm Handkreissäge von Metabo ist baugleich mit den entsprechenden Mafell- und Hilti-Produkten. Entwickelt wurde sie nach Aussage eines Hilti-Mitarbeiters bei Hilti.

    Mit just dieser HK (von Mafell) hatte ich auch schon Ärger:emoji_open_mouth:ffensichtlich war das Statorpaket nicht richtig justiert, deshalb rieb der Anker daran, was 1. ein rauhes Laufgeräusch zur Folge hatte und 2. bei einem strengen Einsatz (Längsauftrennen 75-er Buche, natürlich erst nach Ablauf der Garantie) zur Verschweißung der Lamellen und einem totalen Leistungsabfall führte.

    Mit neuen Kohlen und Komponenten (für schlappe 230 EUR) läuft die Säge jetzt aber einwandfrei. Ich habe sie trotzdem meinem Sohn geschenkt und mir eine von Festo geholt, weil – man glaubt es kaum – dieses deutsche Mafell-Spitzenprodukt bei 1800 W Leistung keinen Sanftanlauf besitzt. Auch hieran sieht man, daß weder ein guter Name und ein hoher Preis noch die neueste ISO-Zertifizierung eine unbedingte Garantie für bestmögliche Qualität bieten.

    Gruß

    Norbert
     
  13. Erik

    Erik ww-buche

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    Kann ich unterstreichen.

    Allerdings macht mir die Konzentration auf eine einzige Firma (Festo) die zwar gute Maschinen herstellt, aber doch unverhältnismässig teuer ist, doch Sorgen.

    Zu meiner Lehrzeit gab es eine Unzahl von Firmen, die mit einem breiten Sortiment dabei waren. Nur einzelne Artikel davon waren führend.
    So hatten wir Stichsägen nur von Bosch (1976), weil es die besten waren.
    Bohrmaschinen auch (oder AEG, die waren auch gut); Fein war uns Handwerkern zu teuer.

    In den Werkzeugkisten sah man noch Hilti, Flex, Trumpf, Elu oder Upat.
    Nie aber Metabo. Makita war mir damals unbekannt. Dafür gab es Peugeot.

    Irgendwie sind eine Menge davon verschwunden.
     
  14. Über Produkte zu diskutieren welche besser wären, würde ins unendliche gehen.
    Ich bin der Meinung dass man mit fast jedem Produkt sei es nun Metabo,Festool,Bosch,Makita u.viele andere auch gute Arbeit leisten kann. Freilich kann man bei einem Gerät egal welches mal pech haben.
    Ich war auch früher ein Metabo Fan. Als ich mit der Holzbearbeitung anfing gab es für die Bohrmaschiene noch die Zusatzgeräte zum Aufsetzen.Wie Handkreissäge.Stichsäge usw. Das war noch ein mühseliges Arbeiten. Dann habe ich mir nach und nach von Metabo sämtliche Handmaschienen zugelegt. Die erste Bohrmaschine mit elektronischer Drezahlregelung habe ich heute noch in Verwendung. Nun bei den älteren Geräten hatte ich nie probleme. Mit einer neueren Bohrmaschiene hatte ich leider auch pech. Ich möchte aber das Produkt Metabo trotzdem nicht für schlecht hinstellen.
    Nun jeder soll mit den Geräten wovon er überzeugt ist arbeiten. Gottseidank gibt es ja sehr viel Auswahl.
    Ich bin inzwischen auf Festool umgestiegen. Ganz einfach desshalb weil mir diese Geräte sehr gut in der Handhabung und vom Gewicht her auch von der Geräuschkulisse impunieren. Bin also ein Festool Fan geworden. Dies ist aber meine persöhnliche Einstellung dazu.
    Ich wünsche auf jedenfall jeden Heimwerker ob mit Metab,Festool, Bosch, Makita oder sonst irgenwas viele schöne Stunden in der Werkstatt. Denn das wichtigste ist immer noch der Spaß an der Arbeit mit Holz.
    Grüße Wolfgang
     
  15. Erik

    Erik ww-buche

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    Ist zwar jetzt etwas offtopic, aber:

    Gibt es eigentlich irgendwo eine Plattform, wo Handmaschinen diverser Hersteller halbwegs unabhängig miteinander verglichen und Neuigkeiten vorgestellt werden?
    Quasi eine Art "Stiftung Warentest" für Hand(und nicht Heim-)werker ?

    Selbst bei meinem gut sortierten Händler beschränkt sich das Angebot auf Festo, Makita und vereinzelt Dewalt.

    Wenn z.B. Bosch oder Metabo mit einer guten Neuheit oder einer neuen Gerätegeneration herauskämen, würde ich eigentlich gar nicht davon erfahren.
    Die Seiten der Hersteller selbst sind da ja die schlechteste Wahl.

    Wie informiert Ihr Euch?
     
  16. Georg L.

    Georg L. ww-robinie

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    Hallo Eric
    Warum sind Festo-Maschinen unverhätnimäßigteuer? Wenn ich z.B. die Preise für bestimmte Maschinen vergleiche ist Festo zumindest ausstattungsbereinigt selten der teuerste Hersteller.
    Einige Beispiele:
    Mafell Erika 70 vs. Festool CS 70 Perciso: ca.1700€ (Mafell)zu ca.1600€ (Festool)wobei der Festool noch ein zweites Sägeblatt beiliegt.
    Festool Of 2000 vs Mafell LO65 vs Metabo Of E 1812: ca. 680€ (Festool) zu ca. 690€(Mafell) zu ca 720€(Metabo) wobei die Metabo von Fellisatti bezogen wird und die Maschine unter anderen Herstellerbezeichnungen teilweise unter 400€ angeboten werden.
    Mafell KST55SE vs. Festool TS55 ca.510€ (Mafell) zu ca.490€ (Festool).
    Um hier nicht falsch verstanden zu werden, ich bin nicht unbedingt ein Festool-Fan, ich schaue mir jedesmal bevor ich eine Maschine kaufe soviele Alternativen an wie möglich. Trotzdem bin ich in vielen (nicht in allen) Fällen bei Festool gelandet. Einfach deshalb, weil Festool durch sein durchdachtes System einfach mehr bietet als andere Hersteller.
    Ich bin aber genauso mit meiner Elu Oberfräse und meinem Metabo-Akkuschrauber zufrieden (zehn Jahre Einsatz und immer noch den ersten Akku!) oder mit meiner blauen Bosch-Schlagbohrmaschine.
    Was mich allgemein ärgert ist, daß wegen der Preise immer nur über Festool gescholten wird, andere Firmen aber nahezu jeden Preis verlangen können, ohne hier an den Pranger gestellt zu werden. Ich denke dabei besonders an Fein oder auch Mafell.
    Sicher , man kann Fan einer bestimmten Firma sein, kritiklos alles von diesem Hersteller kaufen und keine Kritik an diesem Hersteller zulassen, oder man kann sich umsehen und sich aus der Masse der Anbieter das für sich optimale Angebot aussuchen. Sowohol im einen als auch im anderen Fall kann man auch eine Gurke erwischen, mit der man nur Ärger hat. (ist mir mit einer Metabo-Stichsäge auch einmal passiert, aber deswegen finde ich Metabo nicht schlechter als andere Hersteller).
    Man sollte objektiv die Vorteile aber auch die schlechten Erfahrungen die man mit bestimmten Geräten gemacht hat äußern, damit Forumsmitgliedern eine Entscheidungshilfe gegeben wird.
    Solche Aussagen wie, Festool ist total überteuert, helfen da bei der Suche nach einem geeigneten Gerät wenig. Wieviel Geld jemand für ein bestimmtes Gerät ausgeben will bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings wird er in der Qualitätsstufe in der sich Festool normalerwise bewegt kaum wesentlich billigere Angebote finden. Warum arbeiten eigentlich soviele Schreinereien mit Festool wenn die Maschinen total überteuert sind? Schließlich müssen die Firmen ja auch Geld verdienen und wenn Festo da keinen Gegenwert für sein Geld bieten würde wären sie schnell weg vom Fenster.
     
  17. Erik

    Erik ww-buche

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    Genau das möchte ich bezweifeln.
    Gerade Festo wird eher von den engagierten Heimwerkern gekauft, als vom Handwerksbetrieb.
    Denen ist Festo zu teuer.
    Da findet man höchstens vereinzelte Produkte, bei den Festo
    führend oder konkurrenzlos ist(war).
    Ich kenne keinen Betrieb, der durchgängig Festo benutzen würde.
    Bei uns ist es die Rotex, die sich wirklich bewährt hat.

    Als Handbohrmaschine läuft dagegen eine "Skil" für 79,-DM aus dem Praktiker seit über 15 Jahren problemlos.
    Nur Hobbyisten hätten damals eine Fein für über 400,-DM gekauft.

    Und wenn jemand wie Dietrich seinen Keller in tannengrün bestückt, dann ist das sein wohlgegönntes Hobby und hat nichts mit wirtschaftlichen Erwägungen zu tun.
     
  18. raftinthomas

    raftinthomas ww-robinie

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    da würde ich dem erik recht geben.
    festo hat da seinen platz, wo die maschinen einen klaren emtwicklungsvorsprung aufweisen, zb stichsäge mit führungsbacken, handkreissäge mit schiene, und rotex.
    manchmal ist es dann gewohnheit, auch ne festo neu zu kaufen, schlecht sind die maschinen nie und immer sehr durchdacht, auch wenn die konkurenz ab und an dann doch etwas weiter ist (zb flipkeil bei mafell).
    was eine bohrmaschine von fein angeht, ist das doch eher eine frage der beutzung. eine bohrmaschine muss nicht 40 jahre halten, die darf auch nach 10 jahren kaputt sein. die fein hält wahrscheinlich im normalen einsatz ewig, in der serienfertigung, wo sie jeden tag 2 stunden ran musss, ist das die richtige wahl.
    genauso kenne ich kaum einen (möbel)schreiner, der hilti-bohrhämmer benutzt.bei den paar 8er löcher, die wir so bohren, hält auch ein boschhammer 10 jahre.
    und nach 10-15 jahren ist technik meist veraltet und eine neuanschaffung könnte durchaus sinnvoll sein.
     
  19. Georg L.

    Georg L. ww-robinie

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    Bei Heidelberg
    Also wenn ich mir die Diskussionen der Heimwerker in Foren wie auf Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. so anschaue, geht es den meisten nur darum ist die Kreissäge von Aldi für 19,95€ oder die von Lidl für 21,95€ besser. Und für solche ist eine Handkreissäge von Festool oder Maffel allenfals was für Spinner. Und von den Wenigen die sich gute Geräte leisten, zu denen ich mich auch zähle, kann Festool bestimmt nicht leben. Da muß schon Umsatz über das Gewerbe gemacht werden.
    Ob einem eine Festool oder Mafell Handkreissäge zu teuer ist oder nicht muß jeder für sich selbst enscheiden, womit ich aber Probleme habe ist die Tatsache, das immer über die Preise von Festool gescholten wird nie aber über andere Firmen wie Mafell. Wenn ich z.B. die KST 55SE von Mafell mit der TS 55 von Festool vergleiche, so hat jede der Beiden Maschinen ihre Vor- und Nachteile. In der Summe sind sie aber absolut gleichwertig. Das spiegelt sich auch in der Preisgestaltung wieder, denn auch die Preise sind ähnlich. Aber warum soll Festool da unverhältnismäßig teuer sein?
     
  20. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Ich kann da Georg L. nur zustimmen. Für das, was Festool bietet, sind die Geräte zwar teuer, aber dennoch absolut preiswert. Es gibt sicher auch andere Geräte anderer Marken, die ebenfalls ihren Preis wert sind. Das 'Problem' ist bei allen Konsumgütern, dass ab einem bestimmem Qualitätslimit jedes bisschen mehr teuer bezahlt werden muss. Das kenne ich aus dem Audiobereich bestens, oder aus dem Bereich der Fotografie... Beispiele gibt es genug. Wer was braucht, kann jeder für selber entscheiden. Ich habe einiges ausprobierte an Geräten. Nach dem Hauskauf stand umfangreiche Sanierung an. Und wenn man ein Gerät sehr häufig benutzt, fallen einem plötzlich an dem (teureren) Gerät Dinge auf, die man nie mehr missen möchte, die aber teuer bezahlt werden müssen. Den Kauf des Metabo Bohrhammer (ca. 300 Euro) habe ich keine Sekunde bereut, da das Gerät für seine Leistung erstaunlich klein und leicht ist, darüberhinaus mit wechselbarem Bohrfutter ausgestattet ist, welches werkzeugloses Wechseln auch einfacher Bohrer erlaubt usw. Es gab Tage, da hatte ich das Gerät fast den ganzen Tag in der Hand. Ähnlich geht es mir mit Geräten von Festool. Wer die Geräte wirklich intensiv benutzt, sollte sich genau überlegen, ob er nicht bereit ist, doch mehr auszugeben.
     
  21. Gernot Flemisch

    Gernot Flemisch ww-pappel

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    Metabo produziert ab 2008 in China,
    laut einer Pressemitteilung im Internet.
    Herrn Dr. Haupt von Metabo ist das Jahreswachstum von unter 10% zu wenig.
    Er hätte gerne ein Jahreswachstum von über 10%.
    Deshalb schließt er 2 von 3 Werken in Nürtingen, setzt die Leute auf die Straße und produziert einen Teil der Metabo-Maschinen in China.

    Da Metabo für meinen nach gut 2 Jahren schon defekten Akku fast soviel Geld wollten wie für den ganzen Schrauber mit Koffer, 2 Akkus, Ladegerät und Bohrersatz, kaufe ich ohnehin nichts mehr von Metabo.
    Und jetzt bin ich froh drum, denn so wäre mein Geld auch noch nach China gegangen.
    Die Chinesen zweigen dann, wie eh und je einen Teil der Produktion ab und werfen es für n Appel und ein Ei auf den Markt.
    Das würd ich dann sogar kaufen, damit der Herr Dr. Haupt was lernt.
    Nämlich daß er für den niedrigen Stundenlohn nicht erwarten braucht, daß die Angestellten sich für ihn aufopfern, so wie die Familien in Nürtingen, die seit Jahrzehnten bemüht waren, Qualität zu erzeugen.
    Gernot.
     
  22. Dietrich

    Dietrich ww-robinie

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    Hallo Gernot,

    ein bischen überzogen dargestellt, hast Du die Metabo Geschichte.

    Es ist richtig das Metabo schon jetzt in China produziert, in kleinerem Umfang, einige günstige Einstiegsgeräte und die Akkuschrauber bis zur BSZ-Serie. Profi-Serie BSP wird nach wie vor in Nürtingen gebaut.
    Zur Zeit soll der Gewinn bei Metabo um 3,5% liegen und damit 20-40% des branchenüblichen Satzes. Bosch Powertools soll bei 10, Makita bei 17% liegen.
    Metabo ist als kleinster der großen Vollsortimenter mit über 80% seiner Fertigung in Deutschland geblieben, das hat sich nicht "gelohnt" deshalb wird jetzt umgeschwenkt.
    In Nürtingen sollen alle hochwertigen Elektrowerkzeuge verbleiben, alles Baumarkt-taugliche soll mal aus China kommen.
    Man könnte sagen der BM-Kunde bekommt das was er zu zahlen bereit ist.

    Natürlich eine sehr traurige Entwicklung, man hat auch den Eindruck das sich die Mitarbeiter mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen stemmen, am Hebel sitzen aber andere:emoji_frowning2:

    Man wird sich in Zukunft immer noch Metabos aus Nürtingen kaufen können, aber die Informationspflicht liegt beim verantwortungsvollen Kunden, damit es nicht aus Versehen eine China Maschine wird.

    Ich habe bisher keine China Metabo in der Werkstatt, und werde auch keine kaufen, das ist sicher.

    Hier die Reaktionen auf den Besuch von einigen Holzwerkern bei Metabo im November:
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    Gruß Dietrich
     
  23. Georg L.

    Georg L. ww-robinie

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    Komischerweise gibt es bei uns aber kaum eine Schreinerei, die nicht mit Festool arbeitet. Neben der TS55 und ihrem Vorgänger ATF 55 sind es vor allem die Oberfräsen und die Rutscher die häufig verwendet werden. Der Rotex eher selten.
    Vor einigen Jahren gab es durchaus noch eine nennenswerte ELU-Fraktion, aber seit die Geräte unter dem DeWalt Label vertrieben werden hat das stark abgenommen. Dafür ist jetzt Mafell stark im Kommen. Und die gehören ja auch nicht gerade zu den Billiganbietern.
    Gestern war ich mal wieder bei meinem Werkzeughändler, da wurde von Mitarbeitern diverser Schreinereien etliches an Systainern oder Mafell-Max herausgeschleppt. DeWalt hat er übrigens vor zwei Jahren aus dem Programm genommen, weil die Nachfrage zu stark zurückging. Inzwischen führt er nur noch Mafell, Festool, Protool, Makita, Fein und Lamello. Als Privatkunde bin ich dort eher ein Exot, der Umsatz wird mit den Profis gemacht. Überhaupt könnten die ganzen Festool-Vertragshändler bei uns in der Gegend (im Umkreis von 20km etwa 10-12 Stück, Tendenz steigend) überhaupt nicht existieren, wenn nur die Nachfrage von Hobbywerkern bedient werden müßte. Eine Maschine wie die TS55 kauft man sich einmal im Leben und das wars dann. Im harten Profigeschäft verschleißt so eine Maschine innerhalb einiger Jahre und wird dann ersetzt. So wird letztendlich Umsatz gemacht und nicht mit den paar Heimwerkern. Im Gespräch mit etlichen Hobbyanwendern mußte ich immer wieder feststellen, daß denen andere Bezugsquellen außer Baumärkte überhaupt nicht bekannt sind. Also ein weiterer Grund warum die Profianbieter wohl kaum ihren Hauptumsatz mit dem Hobbygeschäft machen.
     
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