Pergola bauen

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Bauherr98, 3. April 2019.

  1. Bauherr98

    Bauherr98 ww-pappel

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    Hallo. Würde für meine Terrasse gerne eine Pergola bauen.

    Größenordnung ca. 7m x 5m
    Beton-Bodenplatte roh, Terrassenplatten folgen
    Bretter die als Lamellen dienen evtl. als Beschattung/Sichtschutz oder alternativ Vorhänge

    pergola.jpg

    Fragen:
    1. Welches Holz ist dafür besonders geeignet (Eiche, Robinie, Lärche …)?
    2. Welche Kantholzstärke ist erforderlich?
    3. Wie lange dürfen die Dachbalken maximal sein (siehe Gesamtskizze – Pkt. 1)?
    4. Wie lange dürfen die Bretter maximal sein (siehe Gesamtskizze – Pkt. 2)?
    5. Wird eine Verstrebung benötigt (siehe Gesamtskizze – Pkt. 3)?
    6. Welche Bodenbefestigung (siehe Gesamtskizze – Pkt. 4)?
    7. Wie schneidet man die Überlappung (einfacher Blattstoß)?
    8. Wie werden die Balken am besten verschraubt?

    Evtl. wäre auch die Befestigung an der Hauswand möglich … würde jedoch ungern die Homogenität der Hauswand beeinflussen.

    Ich weiß, dass sind nicht allzu viele Angaben, aber ich weiß nicht wo ich anfangen soll -> bitte nachfragen was Ihr sonst noch wissen müsst.

    Vielen Dank im Voraus.

    Lg
     
  2. Bauherr98

    Bauherr98 ww-pappel

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    Hallo. Kann mir jemand bei meinem Projekt helfen?
     
  3. joh.t.

    joh.t. ww-robinie

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    Sind wir hier die kostenlose Planungsabteilung ? SUFU...!!! Grab dich da durch !! Guck dir bei professionellen Anbietern die Querschnitte an, kauf dir ein passendes Fachbuch , von nix kommt nix , Engagement zählt !!

    Brauchst du nen Bauantrag ?? Abklären !!
     
  4. DasMoritz

    DasMoritz ww-birnbaum

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    Hallo Bauherr,

    ich steige durch deine Zeichnungen nicht ganz durch.
    Eine Zeichnung von deinem gesamten Projekt wäre hilfreich.

    Ansonsten ist es sowie Joh.t. sagt:
    Bringe mal eine Konstruktion ein, dann hat man auch eine Grundlage.
     
  5. joh.t.

    joh.t. ww-robinie

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    bei den Zwergen
    Ich glaub die Darstellungen oben sind einfach so aus dem Netz. Die Zeichnung wohl nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2019 um 21:44 Uhr
  6. Friederich

    Friederich ww-robinie

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    Ja, wenn Du nur rechte Winkel hast kann das Ganze "zusmmenklappen". Nicht zu kleine Eisenwinkel in jedes Eck geschraubt täte es abr auch.
    Statt Lä kannst Du auch Dou nehmen. Etwa gleiche Haltbarkeit und wahrscheinlich billiger.
    Den Blattstoß schneidest Du mit beliebiger Handsäge. Ggf. mit Stemmeisen nacharbeiten.
     
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  7. Zahltag

    Zahltag ww-robinie

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    irgendwie sind viel zu viele parameter offen. von nen spargel 4x4 pfosten für keine tragenden lasten außer sich selbst bis 14x14 pfosten mit 14x30 oder ähnliche verbindungen ist ja alles ohne große probleme machbar.
    die größe der balken wird davon bestimmt, was du da denn drauf/gegenstellen willst. ein volles dach, paar wände ? dann ist es ja quasi nen schuppen und hat ganz andere wind/schneelasten zu tragen als ein einfaches gerüst, was da so einfach vor sich hin steht.

    bodenbfestigung: mit richtigen H ankern macht man wohl selten was falsch, auch wenn es meistens übertrieben ist. wenn möglich, sollte man irgendwo an ner hauswand schon mit anschrauben.

    ansonsten kann man sich auch im baufachmarkt beraten und sich ein angebot stellen lassen. dann wirste auch gleich sehen, das so ein holzgestell richtig fix richtig gutes geld kostet.

    abgesehen davon solltest du vorher klären, ob du von amtswegen her sowas dort überhaupt hinstellen darfst. in neubaugebieten ist der bebauungsplan immer eine gute erste anlaufstelle.
     
  8. Bauherr98

    Bauherr98 ww-pappel

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    Erstmals danke, welche mir nun trotzdem auf meinen Thread geantwortet haben.

    Ich wollte nicht zuviele Parameter vorgeben (aufgrund meiner sehr wohl durchgeführten Recherche, nur leider gibt es viele unterschiedliche Meinungen).


    Ich bin mit dem Projekt selber erst am Anfang, und habe noch keinen fixen Endplan.
    Die Skizze im 1. Thread (unten links und unten rechts) sind nur schnell von mir gefertigte Beispielskizzen, was aber ungefähr das Endergebnis zeigen soll. Im Prinzip sind es ein Teil der Terrasse (5x7m) die ich mit möglichst wenig Steher "überdachen" will.


    Viele hilfreiche Antworten. Danke

    Vom Dach her entweder Bretter, die als bewegliche Lamellen dienen oder alternativ Vorhänge - wie im Bild im 1. Thread zu sehen. Das es jetzt eh egal ist: ich tendiere generell zu 12x12cm

    Benötige was zum Aufschrauben. Meine Tendenz geht Richtung "Pfostenträger" - siehe 2. Abbildung im 1. Thread. Ja, Befestigung an der Hausmauer werde ich wohl nicht drum rum kommen - im Hinblick auch, dass es möglichst wenig Steher werden sollen :emoji_wink:

    Ja, zum Zimmerermeister wollte ich ursprünglich schon mal gehen, ich dachte mir nur, dass ich es mir mal selber anschaue ... und oft findet man ja nette Leute in Foren, die aus Spaß bei dem was Sie gut können anderen Leuten weiterhelfen ... (Ernüchterung folgte - siehe Thread von "@DasMoritz").

    Keine Angst, ich habe genügend Budget eingeplant :emoji_wink:

    Bitte nur antworten, wer auch wirklich Spaß daran hat jemandem weiterzuhelfen. DANKE.
     
  9. Zahltag

    Zahltag ww-robinie

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    die befestigung an der wand ersetzt keine pfosten sondern sichert gegen querkräfte ab. die wand sollte im normalzustand keine last aufnehmen.

    mit 12x12 cm pfosten machste wohl bei sogut wie nix was falsch. dazu H-Anker und du hast den boden + "höhengewinnung" quasi fertig.

    holzart: alles eine preisfrage. von fichte/tanne, welche man wohl auf jeden fall mit deckender farbe anmalen sollte, ginge auch lärche, welche man nicht farblich anmalt (aber schon etwas schutz drauf pinselt) oder gleich eiche, wobei das wohl richtig teuer wird. die holzart bestimmst du, bzw deine geldbörse. wenns natürlich aussehen soll, wird lärche sicherlich die beste variante sein. bevor du alles auskonstruierst, solltest du in deinen lokalen fachhandel mal nachfragen, welche größen es überhaupt dort gibt und was denn so der m preis ist.
     
  10. schrauber-at-work

    schrauber-at-work ww-robinie

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    Moin,

    Das halte ich für quatsch!

    Habe 2 Carports aus Nadelholz, beide unbehandelt.
    Der 1. steht seit >20 Jahren, ist aus Fichte KVH, der 2. Steht seit ~15 Jahren und besteht überwiegend aus geschältem Nadelholz mit 25-30 cm Durchmesser (kann nicht sagen ob Kiefer, Tanne oder Fichte).

    Warum sollte ich da irgend welche Chemie draufschmieren die nach ein paar Jahren abblättert und im Zweifel eher negative Auswirkung auf die Haltbarkeit hat (wenn Wasser hinter die "Chemie" kommt kann dieses nicht so schnell abtrocknen!)

    Klar vergraut das Holz etwas, aber macht mir persönlich nix. Konstruktiver Holzschutz ist viel wichtiger!

    Anbei mal ein Bild der Carports (links der ältere, rechts der "jüngere")

    [​IMG]

    Gruß SAW

    P.S. @Zahltag : Hätte noch ne alte Tastatur mit funktionierender "shift" Taste, bei Interesse PN, dann schick ich Sie Dir kostenfrei :emoji_wink:
    Finde es einfach grausam zu lesen (schon fast eine Beleidigung fürs Auge!) wenn alles kleingeschrieben ist (Ist ja schließlich kein Quellcode).
     
  11. Friederich

    Friederich ww-robinie

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    Vermutlich fault so eine Konstruktion als allererstes unten an den Ständern. Wenn ablaufendes Wasser unten ins Hirnholz rein zieht.
    Und dann in den Fugen.
    Da hilft dann alles übrige Anstreichen sowieo Nichts. Falls es nicht sogar kontraproduktiv ist, da feuchtgewordenes Holz schlechter abtrocknen kann.
     
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  12. falco

    falco ww-robinie

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    Und da hilft immer die Pfosten in den Pfostenträgern etwas erhöht zu montieren, falls das nicht schon zur Sprache kam. Wichtiger als dass Holz nicht nass wird ist eben dass es wieder zügig trocknet.
     
  13. Friederich

    Friederich ww-robinie

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    Trotzdem wandert es an die Unterseite. Am besten also wohl unterseits an den Rändern eine kleine V-Kerbe ausstemmen, damit Tropfkante entsteht.
     
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  14. Bauherr98

    Bauherr98 ww-pappel

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    Hallo und danke für die weiteren interessanten Beiträge. So Schritt an Schritt wird mir einiges klarer ...

    Das heisst als Lastträger trotzdem die Pfosten und zusätzlich die Verlängerung zur Mauer gegen Querkräfte?

    H-Anker sind doch welche zum Einbetonieren. Kannst Du mir das nochmal genauer erklären?
    Ja, die Höhengewinnung sollte so ca. 15cm betragen, denn ca. 10 cm Aufbau zzgl. Luft/Abstand (z.B. Schnee ...)


    Die Fragen die mir noch am wenigsten klar sind:

    Dach
    Ich möchte die Bretter wie Lamellen anordnen. Breit wie die Kanthölzer und Stärke ca. 2 cm.
    Würde Sie mittels Hülsen beim Kantholz und Bolzen beim Brett mittig inkl. Beilagscheiben (alles Edelstahl natürlich) beweglich als Lamellen befestigen (wie im 1. Thread auf meiner Skizze links unten etwas zu sehen)

    - Grundsätzliche Frage: kann das so funktionieren (z.B: Schnee: wenn die Lamellen hochgestellt bzw. man Sie bewegt sollte der Schnee ja runterfallen, oder bzw. bei Kantholzstärke ca. 12cm sollte ja auch etwas Schnee kein Problem sein, oder?)
    - 2cm Brettstärke okay?
    - Wie langen dürfen die sein, ohne dass sie sich verziehen oder ähnnliches?


    Ich weiß nicht, wie lange es diese 12er Kanthölzer gibt, aber kann man z.B. 3m oder 4m überbrücken ohne Pfosten?

    Danke vorab für Eure Hilfe.
     
  15. Bauherr98

    Bauherr98 ww-pappel

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    Ich meinte eigentlich die ersten Beiträge von "joh.t." -> SORRY
     
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