Pauschale Werkzeugentscheidung nach Hersteller?

Dieses Thema im Forum "woodworker Tresen" wurde erstellt von mat2e, 27. März 2008.

  1. mat2e

    mat2e ww-fichte

    Beiträge:
    15
    Ort:
    Hannover
    Hallo zusammen,

    ich stehe noch relativ am Anfang meiner Heimwerkerkarriere, habe allerdings schon erstes Lehrgeld (Billigwerkzeuge) bezahlt. Für mich gilt es daher, vernünftige Werkzeuge zu realistischen Preisen zu finden. Kann man da eine pauschale Aussage treffen, welchen Hersteller man kaufen sollte?

    Ich habe dabei nicht vor, das Beste vom Besten zu kaufen (es sei denn, es ist zufällig auch noch relativ preiswert :emoji_slight_smile: ). Meine Preisliga ist da eher so was wie die grüne BOSCH-Reihe oder Black&Decker. Ich würde von diesen Firmen eigentlich taugliche Geräte erwarten, bin jetzt nur stutzig, weil andere Hersteller deutlich teurer sind. Wo liegen denn die Eingeständnisse und sind diese für den privaten Gebrauch kritisch zu bewerten?

    Schön wäre - wie gesagt - wenn es hier eine grundsätzliche Richtlinie oder Erfahrungen gäbe und nicht für jedes Gerät eine neue Recherche fällig wird.

    Bin für Erfahrungsberichte und Tipps dankbar!

    Matthias
     
  2. spitfire MK1

    spitfire MK1 ww-birnbaum

    Beiträge:
    228
    Ort:
    Biberach/Riss BW
    Hallo Matthias,
    meiner nicht maßgeblichen Meinung nach gibt es keine pauschale Aussage zu einem Hersteller. Ausschlaggebend ist immer die Aufgaben, die Du damit erfüllen willst. Bei mir läuft immer ein monatelanger Prozess ab, bei dem ich versuche die Anforderungen zu ermitteln. Ich versuche mir die Maschinen so zu kaufen, daß ich von der zu beschaffenden Maschine den größten Einsatzbereich bekomme. Daher besitze ich Maschinen der verschiedensten Hersteller. Am Beispiel der Lamellofräse versuche ich mal zu beschreiben warum ich Elu gekauft habe. Mit dieser kann ich nicht nur Lamellos einsetzen, sondern auch Schattenfugen mit min. 8mm sägen, desweiteren sind Nutfräsungen möglich, auch Streifen bis zu einer max. Holzstärke von ca. 20 mm können gesägt werden.usw. Bei den Profimaschinen der großen Hersteller sind die Unterschiede nicht so gravierend wie es sich manchmal anhört (ich weiß, hier ernte ich von mancher Seite Wiederspruch). Für mich ist es das größte Problem sich zwischen Wunschtraum und Realität zu entscheiden. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Weiterentwicklung des Hobby`s. Dieser Gedanke ist nicht zu vernachlässigen. Mit jedem fertiggestellten Stück ist bei mir der Wunsch nach größeren Herausforderungen wach geworden. Zum Beispiel: da zur Zeit ein größeres Projekt ansteht (Bücherwand) kommt auf mich sehr viel Schleifarbeit zu. Da ich fast ausschließlich mit Massivholz arbeite, dachte ich an eine Zylinderschleifmaschine. Der Traum war eine Arbeitsbreite von ca. 400mm. Nach langen Überlegen wurde die Arbeitsbreit doch auf ca. 300mm reduziert. hat zwar auch noch Geld gekostet, genügt aber meinem Bedarf. Manchmal greife ich auch auf die Hilfe ortsansässiger Tischler zurück. Zusammenfassend möchte ich Dir nahelegen, bei jeder Neuanschaffung erneut mit den Recherchen zu beginnen. Schon aus dem einfachen Grund, daß der Markt der Maschinen sich auch ständig ändert bzw. erweitert.
    Weiterhin viel Spass bei unserem Hobby
    Gruß Günter
     
  3. Rühl

    Rühl ww-robinie

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    Obwohl mein Vorredner soweit recht hat höre ich heraus das deine Werkzeuge nicht täglich im Einsatz ist.

    Da würde ich dir raten mal in Richtung Makita zu schauen.

    Aber trotzdem bei jedem Gerät mal nach Alternativen schauen.

    Bosch und manche Metabo Produkte(ausser Bohrmaschinen) sind bei mir tabu.
    Die kann ich nähmlich recht schnell wieder entsorgen.


    Gruß Ulf
     
  4. suki

    suki ww-pappel

    Beiträge:
    1
    Ort:
    schweiz
    makita hat auch bei mir als hobbywerker einzug gehalten. preis / leistung stimmt für den hobbybereich.
    ersatzteile sind auch nach 20 jahren (so alt ist mein ältester akkuschrauber) noch erhältlich, aber kaum nötig.
    mein händler hat die grüne bosch linie gestrichen, ebenso metabo. das gibt ihm zuviel ärger.
    für hobbyanwender verkauft er vorzugsweise maktita. für professionelle dann auch festool, fein, holzher.
    ein blick über den tellerrand ist aber immer gut.
    als hobby holzer auf suche nach gutem preis-leistung bin ich nach jahrelangem jonsered gebrauch auch plötzlich bei dolmar gelandet.
    stihl rechnet sich für mich nicht :emoji_wink:
     
  5. mat2e

    mat2e ww-fichte

    Beiträge:
    15
    Ort:
    Hannover
    Schon mal vielen Dank für die Antworten. Das sind wertvolle Hinweise für mich. Ich hätte nicht gedacht, dass mit den blauen Boschs und Metabo so schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Gut zu wissen.

    Ist wirklich nicht ganz so einfach, hier auf's richtige Pferd zu setzen, wenn der Preis durchaus eine Rolle spielt ;(
     
  6. MaHo

    MaHo ww-robinie

    Beiträge:
    708
    Ort:
    Breitengrad 53,5°
    Hi,
    Bin zwar tischler, aber momentan nicht sehr reich
    fortan brauchte ich ne Bohrmaschine(weil mein blauer Bosch AkkuBohrschrauber(NP 280eur) erlosch)und besorgte bei ebäh ne Fein Bohrmaschine für 50 €-bisher tadellos.
    Protoll ,Kress soll auch profitauglich sein,wenn man den forenteilnehmern Glauben schenken darf.
     
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