Nuten mir der FKS - statt Nutfräser mit dem normalen Blatt?

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Hi,

ich habe ja einen 8 mm Nutfräser von Endeso für die FKS ... In Dekorspan waren die Auschnitte aber dermaßen Mäusezahn zerrissen, das ich jetzt einfach 2 Nuten mit dem normalen Sägeblatt erstellt habe und den Mittelsteg mit der Hand rausbreche.

Das ging dermaßen gut das ich mich nach dem Sinn der Nutfräser auf der FKS frage?Selbst der Blattwechsel ist schon aufwendiger als 2 mal mit dem Schlitten fahren....

Oder ist das eine No-Go Technik die man aus irgendeinem Grund nicht machen sollte Bildschirmfoto 2020-11-13 um 19.16.58.png
 

Dietrich

ww-robinie
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Hallo Spassbastler,

bei kleinen Serien leidet die Wiederholgenauigkeit, weil ja für jede Teil-Nut der Parallelanschlag verstellt werden muß.
Der Verstellnuter ist deshalb so beliebt weil er auf die benötigte Nutbreite eingestellt werden kann und der Anschlag während der Serie bspw. Bodennuten in Schubladenseitennteilen so bleibt wie einmal eingestellt.

Gruß Dietrich
 

Hondo6566

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So seh ich das auch, habe ja an meinem Parallelanschlag eine Digitalanzeige nachgerüstet, damit lässt sich schnell die entsprechende Position einstellen. Am besten eignet sich zum Nuten ein Flachzahn-Sägeblatt. Wechselzahn liefert einen unebenen Nutgrund.
 

Lorenzo

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Spaßbastler hat ja in diesem Fall einen nicht einstellbaren Nuter in der Säge verwendet.
Ich würd das erstens von der Menge der zu nutenden Teile abhängig machen, und zweitens vom Ergebnis. Wenn der 8mm Nuter bei bei der Platte kein sauberes Ergebnis liefert, dann is er raus! Bei 10 Schubladen in Massivholz sieht das aber dann schon anders aus. 40 Teile entweder mit einer, oder 2 Einstellungen, dann noch mit Nacharbeit, da is der Nuter sicher deutlich schneller. Ein Verstellnuter mit Vorschneidern wär sicher langfristig ne gute Anschaffung. Ich hab mir nen kleinen Verstellnuter ohne Vorschneider gekauft, der war mir vom Einstellen zu fummelig, und von der Maximalen Nuttiefe auch nicht genug. Wenn ich mir einen hol dann mit Wendeplatten und ab 200mm Durchmesser.
Um kurz deine eigentliche Frage zu beantworten, ich denk es spricht absolut nichts dagegen das mit nem normalen Sägeblatt auf zweimal zu machen.
@Hondo6566 : Ich denk in der Dekorspan is das FZ nicht besser als der 8mm Nuter. Da brauchts schon ein scharfes WZ.
 

lunateide

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Guten Abend Woodworker,
das Argument von Dietrich in #2 hinsichtlich der Wiederholgenauigkeit bei Kleinserien kann ich nicht nachvollziehen.
In solchen Fällen säge ich erst alle rechten Schlitze der Nut, verstelle erst dann den Anschlag und säge den linken.
Beim Ausräumen des dann noch stehenden mittleren Teiles kann man nichts mehr falsch machen.

Gruß
Roland
 

magmog

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Guuden,

zur Vereinfachung eine Leiste fertigen, die zwischen Werkstück und Parallelanschlag gelegt,
den zweiten Schnitt ermöglicht, ohne den Anschlag verstellen zu müssen.
Eine zweite Leiste kann, ebenfalls zwischengelegt, den Zwischensteg einfach räumen.
Dann ist der Abfall auch gleich in der Absaugung.
 

benben

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I die Leiste kann man einen kleinen Stift einschlagen, dieser hakt dann am Paralellanschlag ein. Dann bleibt die Leiste schön an Ortund Stelle. Wir haben 2 Leisten für 8mm Nut, die haben wir oft. Da Sägeblätter geschärft werden muss man beim letzten Schnitt trotzdem kontrollieren.
Bitte nicht fragen ob ich letzte Woche, ganz Siegessicher, mit schon geölten Teilen nochmal nachgenutet habe... :emoji_rage:

Kannst ja auch keinen a meckern, weil das stumpfe Blatt getauscht wurde, muss man schon selber merken:emoji_rolling_eyes:

Gruss
Ben
 
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