Neuer Boden

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Hallo
momentan habe ich auf einer Balken konstruktion alte dielen, darunter einen Holraum der nicht gefüllt ist. Also hört man in dem Raum da drunter praktisch jeden schritt und jedes wort.

Um das auszugleichen möchte ich einen neuen Boden reinmachen. Der Plan sah bis jetzt wie folgt aus.
1. alte dielen raus
2. in den Holraum Steinwolle rein(als wärme und schallschutz)
3. auf die balken so ne 2mm trittschallfolie
4. 18er OSB platten verlegen
5. trittschalfolie auf die osb Platten
6 laminat

so nun meine Frage, eigenet sich Stein/glaswolle als dämmung, für schall und wärme , und muss man die OSB platten verschauben oder schwimmend verlegen. Wenn ich die OSB Platten verschraube, muss mann dann auch am Rand noch den 1cm spiel lassen? Die fugen wo die OSB Platten aufeinandertreffen, wollte ich natürlich verleimen, aber es stellt sich die Frage, ob die stoßkanten immer über einem Balken sein müssen oder ob die Kunstruktion stabil genug ist, das die auch "in der Luft" hängen können?
schonmal vielen dank
 

vormi

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Hallo

Im Prinziep kannste den Aufbau so machen.
Steinwolle eignet sich auch für den Schallschutz du könntest auch perlite nehmen.
Die Dämmung bringt hinsichtlich das Schallschutzes aber nicht viel. Um den Schallschutz erheblich zu verbessern brauchst du Masse ( Beispielsweise durch eine Schüttung Sand oder ähnliches ). Dabei muß aber die Statik berücksichtigt werden. Die OSB Platten mußt du auf jeden Fall verschrauben und sie müssen immer auf einem Balken gestoßen werden. Du mußt sie aber nicht zwingend verleimen. Ich würde eventuell auch dickere Platten nehmen (Schallschutz ). Am Rand solltest du auch ca 1 cm Luft lassen ( einmal damit die Platten arbeiten können und noch wichtiger wegen dem Schallschutz). Auf keinen Fall sollten die Platten in der "Luft " hängen dadurch können sich später die Fugen beim Laminat öffnen .

Gruß Vormi
 

Saittam01

ww-birke
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Fußboden

Hallo KollegenInnen,

vor 4 Jahren abe ich in meinem damaligen, uralten Haus die Böden neu aufgebaut, Konstruktion war fast identisch.

Als Schüttung habe ich damals nach langen Recherchen Perlite genommen: Lässt sich schön und sehr schnell verarbeiten (reinschüten, etwas verdichten, ggf. abziehen und Platte drauf). Achtung: Ggf. nach unten einen Rieselschutz einlegen!

Im Resultat hat Perlite auch im Beeich Trittschall positiv gewirkt!

Viel Glück,

Matthias
 

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hallo
schon mal vielen dank für die schnelle antwort.

aber wie schwer ist denn eigentlich dieses Perlite zeugs? denn die decke unter mir ist nicht sonderlich stabil, weis nicht wieviel die an gewicht aushält , meint zumindest meine mutter.. anschauen konnte ich mir das noch nicht...
 

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die dämmung sollte also möglichst leicht sein und zugleich höchstmögliche schalldämmeigenschaften bieten,wäremdämmung ist mir nicht soo wichtig, ich weis das ist schwierig da was gutes zu finden aber gibt es was besseres als steinwolle, denn die ist ja relativ leicht und und weist doch eine geiwsse festigkeit auf...
schlieslich soll die gesamte konstruktion nicht durch die dämmung in das darunter liegende zimmer fallen
 

Saittam01

ww-birke
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Perlite

Hallo,

die Gebinde die ich damals verwendet habe hatten bei 100 Liter Volumen ein Gewicht, das ich locker mit einer Hand tragen konnte. Das Gewicht war nämlich auch genau mein problem, da die Konstruktion nach unten sehr wenig Gewicht vertrug (verputztes Binsenrohrgeflecht mit darüberliegenden, geangelten (!) 1,2 cm dicken Rohbretter- so hat man um 1870 gebaut :emoji_slight_smile:) ).
Ich habe mich gegen Steinwolle oder ähnliches Entschieden, da ich das Material nicht sonderlich mag, die Fasern u.U. nicht ganz unproblematisch sind und, am wichtigsten, Steinwolle hat de facto keinerlei relevante Trittschalldämmung.

Schlussendlich: Uraltbausanierung ist ímmer auch ein bißchen ein Glaubensthema...

Grüße,

Matthias
 
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