neue Abdeckung einer Fußgrube (Auto)

babayaga

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Hallo zusammen,

ich hab in meiner Garage eine Fussgrube
Länge x Breite x Tiefe = 2.50 x 0.86 x 1.50 m

Momentan liegen da quer (also über die 86cm) 4-5cm starke Bretter drüber,
die sind aber nicht mehr die sichersten/wackeln/uneben etc ...

Mich hatte es bisher nicht gestört, nur wir haben gestern eine Party mit Tanz in der Garage gehabt und da ist das dann was anderes, weil doch nicht ganz ungefährlich.

Ich würde die Fussgrube gerne neu abdecken und dachte ich fahr mal in ein Sägewerk. Meine beiden Nachbarn meinten ich solle nicht quer sondern längs Bretter legen, aber da weiss ich nicht bei Spannweite 2.50m und 4cm Stärke?
Ich würde doch lieber quer spannen, also über die 86cm.

Was meint ihr?

Wenn ich da zu einem Sägewerk hinfahre (ich hoffe, das ist der richtige Anlaufpunkt?) sollte ich da noch was beachten? Holzart ist mir eigentlich wurscht, Oberfläche auch, ist ja nur eine Abdeckung (die aber sicher sein sollte) in einer Garage.

Viel Geld wollte ich nicht ausgeben dafür, welches Holz würdet ihr nehmen und welche Verlegerichtung und worauf sollte ich noch achten?

Viele Grüße,
Nancy
 

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raftinthomas

ww-robinie
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quer,
ich sehe keine vorteile bei längs.
geh zum holzhändler/dachdeckerbedarf und kauf dir 45mm gerüstbohlen. billig und so stabil, dass du zur not auch mal mit dem auto drauf fahren könntest.
 

edelres

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Fussbodenplatten

Hallo Nancy & Forumsfreunde

Einen andern Weg zu Thomas Vorschlag, ueber die Preisunterschiede, kann ich nichts sagen.

vermutlich, wird die Grube nicht mehr benutzt. Ich mietete in D vor 30 Jahren eine Garge mit einer solche Oeffnung. Fuer eine glatte auf die Dauer ebene Oberflaeche ist Holz aus dem Saegewerk ungeeignet, das trocknet, dabei wirft, buckelt oder woelbt sich nach belieben.

Wird die Oeffnung von einem PKW, befahren, wuerde ich zwei Stuetzen auf die Laenge verteilt einbauen, bei 250 cm ergibt sich ein Abstand zwischen den Stuetzen von ca 80 cm.
Dies ergibt drei Felder von 86 cm x 80 cm.

In meinem Fall, deckte ich die Grube mit 2 Lagen 19 mm(?) Fussbodenplatten ab V20 verleimt. Der Falz des Grubenrandes war ca 8 cm, den Falz fuetterte ich so aus, dass die Bodenplatten glatt mit dem Betonboden abschloss. Die Grube was, ca 1.8 m tief, je nach Jahreszeit stieg das Grundwasser und erzeugte einen wiederlichen Gestank. Aus diesem Grund nahm ich meine Bodenplatten nochmals heraus und legte diese in ein Silikonkautschuckbett.

Die Garge wurde fuer einen Ford Combi benutzt, ein Traktor und ein mittlerer Gabestapler befuhren die Grube 16 Jahre lang.

Die Fussbodenplatten, strich ich von beiden Seiten mit Leinoelfirnis ein, ausser normalen Abnutzungspuren auf der Oberseite, konnte ich nichts feststellen.
Wenn ich mich nicht irre war das Mass der Bodenplatten 125cm x 250 cm, so dass du in deinem Fall mit 2 Platten auskommst.

Vielleicht, kannst du OSB Platten verwenden, ich benutzte solche als Boden und Seitenwaende in einem alten 3/4 t Anhaenger fuer 14 Jahre, 3 x vor dem Einbau mit Leinoelfirnis gestrichen. Der Anhaenger wurde verkauft und der Erwerber benutzt diesen weiter ohne Aenderung. Der Anhaenger stand immeren im Freien.

Als Gedankenanstoss

mfg

Ottmar

PS: Die 16 Jahre muss ich in soweit berichtigen, zuerst deckte ich die Offnung mit 8 cm gedaempften Buchenbohlen ab, trotz laufenden Umsetzen ergab sich eine Stolperfalle nach der anderen.
 

babayaga

ww-ahorn
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Hallo & guten Abend,

erstmal Danke für eure Ideen & Anregungen!

Ich muss sagen - ich habe jetzt das Problem mit einer 'Halbheit' gelöst.
War heute eh' 3x mit dem Hänger unterwegs und bin einen kleinen Umweg am Sägewerk gefahren und habe mal ganz unverbindlich gefragt.

Abmessungen hatte ich im Kopf, ebenso mein preisliches Limit,
allerdings hats mich fast umgehauen, 65 Euro für so bissel Fichteholz.

Aber na gut, ich hab dann pi x Daumen nur 2x4m Fichtebohlen (50mm) für 25 Eus
mitgenommen und interveniert. Soll heissen, ich habe nur die schlechten Bohlen ausgetauscht...

Mit Grundwasser und Gestank hatte ich bislang keine Probleme,
aber für alle die das lesen ist das zu dem Thema auch notwendig.

Allesinallem bin ich mit meiner Lösung zwar nicht zufrieden, aber es ist erstmaleinigermassen sicher.

Ich hatte ja noch nie eine Party in meiner Garage, aber genau bei solchen Anlässen, denkt man erstmal über die Sicherheit nach, sprich Gefahrenquellen mit denen man gelernt hat zu leben erhalten eine andere Dimension/man muss für andere Mitdenken.

Naja, wieauchimmer, nochmal lieben Dank für die Hilfe,
habe erstmal den 'schnellen Weg' gewählt - Lehrgeld ist/wird das sicher,
aber nagut, selber Erfahrung sammeln ist auch was wert und muss man glaube auch.

Wobei ich da immer abwäge und gerne auch Nutzen aus dem Forum ziehe, speziell Ottmars Beiträge sind immer sehr interessant.

Viele Grüße,
Nancy
--
ps: das Holz so elende teuer ist ... wiegesagt ich hatte nicht mit soviel Knete gerechnet ...
Ich habe vor zwei Jahren 100 Coloradotannen und 100 Pinus ponderosa in ein Beet gestzt um die jungen Bäume zu verschulen.
Fragt mich jetzt nicht, warum und weshalb ... einfach so :emoji_wink:
Muss mal gucken, wo ich die 200 Bäume irgendwann setzen kann, soooviel Land habe ich nicht, aber Spass macht es schon.

Wieauchimmer, Danke für das Lesen des 'halben' Romans, eigentlich wollte ich nicht sooo lang werden
 

Ralf_R

ww-fichte
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Alternative

Da kann ich ein Lied davon singen: Habe ebenfalls eine Grube in meinem Schuppen (6,10 m * 0,80) und über diese erst 40er Bohlen liegen gehabt.

Üblicherweise sind diese Grubenböden nicht versiegelt, bzw. mit einer Drainage versehen, so dass die zwangsläufig aufsteigende Feuchtigkeit immer wieder zu einer Schüsselung / Verwerfung der Bohlen führt, die dann wunderbare Stolperfallen bieten.

Als Lösung habe ich, und das kann ich Dir langfristig auch nur empfehlen, erst einen Rahmen aus Stahl-Winkelprofilen geschweißt (40er) und in diesen dann passend zurechtgeschnittene Siebdruckplatten gelegt.

Die Platten haben zwei Vorteile: Die Oberflächen sind völlig Feuchtigkeitsresistent (die Kanten sollte man aber lackieren) und man kann sie in alle Richtungen verlegen, hat also kaum Verschnitt, weil man sich beim Zuschnitt nicht an der Faserrichtung orientieren muss. Bei Deinen Maßen kommst Du mit einer Platte aus, das ist dann auch nicht mehr teuer, und Du kannst bedenkenlos auch mal mit zwei Rädern drüberfahren.

Viele Grüße,

R.
 
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