tach
habe schon mal sowas gebaut, allerdings für ein schlagzeug. Die ganze geschichte, hat seinen preis, ist aber aus meiner sicht immer noch besser und billiger als so eine fertige kabine zu kaufen, die das gleiche zum ziel hat.
Bei der ganzen geschichte gibt es einen grossen diskussionspunkt: die schall-isolation mit accoustic-schaumstoff
Es gibt verschiedene kategorien und preisklassen beim accoustic-schaumstoff, die schlussendlich immer wieder vom untergrund (wand-decke) beeinflusst werden.
Wir haben nach langen diskussionen mit verschiedenen herstellern beschlossen, den billigsten genoppten schaumstoff zu verwenden.
Als weitere material haben wir nadelholz (fichte) sowie rigips-platten und weichfaser-platten (gutex, weichpavatex mit einer stärke von mindestens 20mm) verwendet. Man kann diese 20mm auch durch zusammenfügen von mehreren dünnen platten erreichen, sollte aber in jedemfall min. 20mm sein.
Grundriss:
Der grundriss sollte ein viereck sein, wobei keine der seiten gleich lang ist. daraus ergibt sich eine form, wo die gegenüberligende seite nie parallel ist. das ist wichtig wegen den reflektionen. ideal aber nicht ganz ohne, die decke nicht parallel zum boden machen sondern etwas geneigt.
Aufbau der Wände und Decke
Holzrahmen mit 48*48 balken machen. Jeweils zwei identische rahmen pro seite und decke. Anschliessend ein 60mm breiter und min. 20 mm starker weichfaser-platten-streifen auf den einen rahmen legen und mit dem anderen verschrauben. Der weichfaser-streifen sollte auf beiden seiten etwas überlappen. Das gleiche wird auch mit den seitenteilen gemacht, wenn man sie zusammenschraubt. Wichtig dabei ist, dass es dicht ist, nicht aber zu stark angepresst wird.
Anschliessend die aussenseite mit osb-platten oder fermacell oder gipsplatten verkleiden. Wichtig: diese platten sollten sich am stoss nicht berühren, sondern ca 5mm „luft“ haben, drunter ist ja der weichfaserstreifen.
Die innenseite mit 20mm weichfaserplatte verkleiden, dabei darauf achten, dass diese platten dicht abschliessen beim stoss.
Türe
Die türe ist und bleibt der schwachpunkt der ganzen sache. Am einfachsten macht man für die türe einen rahmen mit dem gleichen aufbau wie für die wände, schlägt die türe an der innenseite an, so dass sie in den raum hinen aufgeht. Dabei die innenverkleidung so überstehen lassen, dass bei geschlossener türe diese dicht mit der wand abschliesst.
Gegebenenfalls auf der beschlagseite accoustic-schaumstoff verweden.
Aufstellen auf dem boden
Den ganzen rahmen auf wiederum 20mm starke und 120mm breite weichfasserplatten-streifen stellen. Gegebenenfalls am boden mit ankerdübeln fixieren, dabei den ankerdübel aber nur als „stift“ verwenden, nicht anziehen.
Zum schluss ein stück alter teppich rein, mit möglichst grossem flor.
Ist das ergebnis nicht ausreichend ,kann zusätzlich auf der innenseite accoustic-schaumstoff aufgebracht werden (den billigen).
Welche materialien man aussen verwendet ist „fast“ egal. Besser wäre wenn man auch die weichfaserplatte einsetzt, kann aber zum problem werden für beschädigungen.
holzmetaller