Multidetektor zum Auffinden von Leitungen gesucht

Bastelheiko

ww-robinie
Mitglied seit
11 März 2017
Beiträge
1.294
Ort
Hamburg
Hallo in die Runde.

Demnächst steht ein neues Werkzeug an. Ein Detektor zum Auffinden von Leitungen. Mein Würthbilligschätzeisen ist unzuverlässig.
Tue mich ein bisschen schwer mit dem Preis und suche eine Alternative zum Detektor PS 50 von Hilti.
Habe ein bisschen Angst den zu verlinken, da das letzte Mal alle Welt Zugang zu meinen Preisen und meinen Daten bekam auf einer bestimmten Seite.
Obwohl ich nicht eingeloggt war. Magic...

Auf Ebay verkauft jemand einen. Will aber keinen gebrauchten aus Ungarn. Hilti macht aus jeder lockeren Schraube eine Generalüberholung.
Hier die Auktionsnummer mit den technischen Daten: 232980655850

Ich bin auf der Suche nach dem Hersteller. Hilti stellt den ja wohl kaum selber her. Und vielleicht gibt es ja den gleichen in Gelb, grün oder blau.

Er soll Leitungen finden, die zwischen Bewehrung laufen. Vornehmlich Fußbodenheizungsleitungen und privat für mich das Auffinden von Wandheizungsleitungen in Lehm.
Mein letzter Leitungstreffer hat mir zwar einen Auftrag von 16 h eingebracht, allerdings ohne Bezahlung.:emoji_joy:
Mein vorletzter nur 3 Stunden.

Klar ist der Markt voll von jeder Menge Herstellern. Nur würde es mich glücklich machen, wenn ich weiß was wie tief und wie dicke in dem unbekannten Material liegt.

Kennt jemand also eine Alternative unter 1000 € der Leitungen in Bewehrung finden kann?

Danke schon mal für die Antworten!
 

Time_to_wonder

ww-robinie
Mitglied seit
19 August 2014
Beiträge
4.150
Alter
48
Ort
Saarlouis
Kennt jemand also eine Alternative unter 1000 € der Leitungen in Bewehrung finden kann?
Weisst Du wie viele angebohrte Leitungen Du für 1.000 Euro reparieren lassen kannst? Ich hatte noch nie so ein Ding und habe es bis jetzt (47 J) genau einmal geschafft, ernsthaft was anzubohren.

Für mich nur unnützes Gelörre.
 

Daniboy

ww-robinie
Mitglied seit
22 Februar 2017
Beiträge
1.505
Hab da leider keine Erfahrung, aber das Thema interessiert mich:

Alternative zum Hilti dürften die Bosch d-tect Geräte sein:
D-Tect 150 um ca 500,- Techn Daten ca wie Hilti
D-Tect 150 SV um ca 600,- spezieller Modi für feuchter Beton, kann aber andere Modi nicht, ein User im Bosch-Forum der beide hat sagt der SV bringt ihm mehr bei Fußbodenheizungen.
D-Tect 120 verschiedene Ausführungen um ca 200,- hat keine Tiefenanzeige aber die gleiche Radartechnologie.

Lehmwände mit Stroh und Drahtgitter? Könnten lt Boschforum "Problemwände" für exakte Detektierung sein.

Sind Wärmebildkameras bei warmen Leitungen eine Alternative??

Die Bosch gibts ja auf Amazon, da sind die Beschreibungen von Usertests auch recht unterschiedlich...
Ich glaub jetzt nicht, dass der Hilti da mehr bringt, Bosch lässt sich wenigstens bewerten auch recht kritisch im eigenen Forum, was ich gut finde.
 

Bastelheiko

ww-robinie
Mitglied seit
11 März 2017
Beiträge
1.294
Ort
Hamburg
Weisst Du wie viele angebohrte Leitungen Du für 1.000 Euro reparieren lassen kannst? Ich hatte noch nie so ein Ding und habe es bis jetzt (47 J) genau einmal geschafft, ernsthaft was anzubohren.

Für mich nur unnützes Gelörre.

Ungefähr so wie deine Antwort die Kernfrage trifft?.

Aus der Sicht eines angestellten Elektrikers der nicht über´n Tellerrand schielen kann ist deine Meinung sicherlich richtig.
Zumal du wahrscheinlich in einer äußerst strukturschwachen Gegen lebst, wo ein Haustechniker für einen Fuffi vorbeikommt einsch. Umsatzsteuer.
Und das am gleichen Tag.

Schon mal ein wenig darüber nachgedacht, dass es äußerst nervig und teuer werden kann, eine Fußbodenheizung zu treffen? Fast so nervig, wie einen guten Notdienst zu erreichen und sich nicht abzocken zu lassen von jeder Menge schwarzer Schafe?
Nicht jeder Kunde hätte Verständnis dafür, wenn ich selber die Kabel oder Leitungen flicke um den Notdienst zu sparen.
Und diese Forum würde es noch weniger tolerieren.
Schon mal eine Berufshaftpflichtversicherung mehrmals wegen so was bemüht? Nein? Ich auch nicht.
Schon mal Dienstleistungen verkauft um ausschließllch davon zu leben?
Außerdem kann es schon ein Imagegewinn sein.
Bohre doch mal eine Lehmwandheizung an mit Designputz obendrauf. Der Reparateur hat im Normalfall keinen Ersatzputz in der gleichen Farbe oder Mischung. Vielleicht meckert der Kunde ja nicht wenn man einen andersfarbigen Putz als Fleck sieht. Vielleicht gibt er sich auch zufrieden, nur eine ganze Wand neu zu machen, was nicht so auffällt.
Da sind 1000 € ein Schnäppchen dagegen. Schon mal einen Lehmbauer gefragt, ob der das für 200 € macht? Lehmfarbe kann pro Eimer schon mal 350 € kosten.

Für mich unwahrscheinlich, dass ein aktiver Handwerker der ständig Löcher in Wände, Decken oder Fußböden bohrt nur einmal eine Leitung getroffen hat. Vielleicht zu oft Kabel gezogen, im Betriebsrat gelabbert oder Telefondienst gemacht, sorry.

@Danyboy

Der Bosch-Händler sagte so was kann kein Gerät.
Mein 62jähriger Büronachbar, Inhaber einer Elektroinstallationsfirma, bestreitet vehement, dass ein Gerät so was kann.
Bei Wand oder Fußbodenheizung kann ein bestimmtes Handy und Wärmebildfolien nur die Leitungen orten, wenn die Fläche ringsherum kalt ist und die Heizung hochgefahren wird.
Werde mich noch mal mit Bosch auseinandersetzen oder einen anderen Boschhändler fragen. Oder ich rufe direkt bei Bosch an.
Vielleicht führt ein Gebietsvertreter so was vor Ort vor. Hilti macht so was ja.
Den würde ich die Leitung suchen lassen die in der Decke ist. Und die Heizungsrohre.

Viele Grüße
 

marcus_n

ww-robinie
Mitglied seit
23 August 2020
Beiträge
2.275
Ort
Augsburg
Bastelheiko: Würde mich sehr interessieren, wenn du etwas Passendes gefunden hast. Ich habe selbst schon dreimal eine Leitung angebohrt, obwohl da nichts hätte sein dürfen und auch kein Gerät etwas angezeigt hat. Und das ist dann kein Spass, wenn im ganzen Haus kein Strom ist, das nächste Haus hundert Meter weit weg ist und du keine Akkugeräte an dem Tag dabei hast. Dann ist meiseln mit der Hand angesagt, was bei Nachkriegsbeton kein Spass ist.
Man muss üben, aber neben den Messgeräten ist auch viel Erfahrung nötig. Es gibt keine vollständige Sicherheit. Das fängt schon bei Fliesen und Kacheln an, die eine metallhaltige Keramikbeschichtung haben, das geht weiter bei Metallgeflechten im Putz. Und oft hast du Kiesel im Beton, der magnetisch ist. Da misst das Gerät gar nix Greifbares. Ich habs mit Bosch GMS und D-Tect probiert.
Und man hat auch nicht bei jeder Bohrung die Muse und Zeit da jetzt großartig zu messen. Ich muss oft bei Aufträgen mehrere hundert Löcher in die Decke bohren. Da wird man verrückt und nie fertig, wenn ich jede Stelle vorher messe.
Wenn du eine Stromleitung hast, die keinen Strom führt, kann das Gerät nicht unterscheiden, ob es nur eine Armierung ist. Kunststoffleitungen / Kanäle haben oft ein ganz schwaches Signal. Jedesmal muss neu kalibriert werden. Ist alles nicht so einfach. Aber ich bin sehr gespannt darauf, welche Lösungen hier angeboten werden.
Besten Gruß Marcus
 

Batucada

ww-robinie
Mitglied seit
11 Juni 2019
Beiträge
1.177
Ort
Auf'm Land und nicht in der Stadt
Bei Heizungsrohren könnte ich mir vorstellen, dass man ggf die Fließgeräusche detektieren kann. Vielleicht sogar im Ultraschallbereich. Zumindest überall an den Stellen, wo das Medium in den Heizungsrohren umgelenkt wird. Solche Stellen könnte man als Orientierungshilfe verwenden, um dazwischen die geraden Strecken einschätzen zu können.

Batucada
 

marcus_n

ww-robinie
Mitglied seit
23 August 2020
Beiträge
2.275
Ort
Augsburg
Batacuda: Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen. Das Problem sind in der Regel keine fachmännisch verlegten Rohre, Kanäle, Leitungen, was auch immer. Das schlimme sind Hausbesitzer, die in Eigenleistung irgendwas selbst gemacht haben, ohne die Kenntnis von Installationszonen und Einbautiefen. Da wird es schwierig. Und noch schlimmer sind Hausbesitzer, die schon längst verstorben sind. Wo es niemanden mehr gibt, der Auskunft geben kann. Bei praktisch jedem Nachkriegshaus hatten wir immer Schwierigkeiten. Wir hatten Häuser, da hat der Häuslebauer Stromkabel kreativ in Schlangenlinien und diagonal durch die Wände und Decken verlegt. Da waren Wasserleitungen auf- und absteigend irgendwie eingemauert. Das Risiko da etwas anzubohren ist vorausprogrammiert. Die Materialien, die verwendet wurden, die noch völlig veränderte Vorschriftenlage. Heutzutage, bei Neubauten, ist das wesentlich zuverlässiger und kalkulierbarer geworden. Wobei ich mich im Fussbodenbereich zu wenig auskenne. Besten Gruß Marcus
 

KalterBach

ww-robinie
Mitglied seit
1 Oktober 2017
Beiträge
2.782
Ort
Markgräflerland
Schon mal ein wenig darüber nachgedacht, dass es äußerst nervig und teuer werden kann, eine Fußbodenheizung zu treffen?
Das ist der Super-GAU.

ich habe meine Heizungsleitungen im Keller mit dem Bosch-blau aus der Firma gesucht. Ich sage jetzt mal aus dem Stegreif, mittleres Preissegment. Für die Heizungsrohre im Boden war es OK, da diese Metall enthielten. Für die Moniereisen in der Kellerwand war es einigermaßen in Ordnung, aber zu 100 Prozent ging das nicht. Da hätte ich etwas saubere Resultate erwartet.

Von der Anschaffung eines Eisensuchers von Hilti mit Rollen haben wir aus preislichen Gründen im Geschäft abgesehen. Dafür bohren wir zu wenig in Stahlbeton und schon gar nicht im Bereich von Fußbodenheizungen.

Wobei ich mich im Fussbodenbereich zu wenig auskenne.
Da werden die Schlagen in den meisten Fällen "parallel" zu den Wänden auf vorgefertigte Ausschnitte der Bodendämmung gelegt. Da sich das Rohr natürlich nicht so eng biegen lässt, sind die Schlangen großzügig mit Radius verlegt. Das zuverlässig einzuschätzen ist wie ein sechster im Lotto.

Daher gebe ich Deinem Nachbarn und dem Bosch-Vertreter recht. Ein Gerät liefert einen Anhalt, aber keine Gewissheit. Die finale Entscheidung zu bohren triffst immer noch Du.

Ob Du in der Preisklasse bis 1'000 EUR etwas passendes finden wirst, bezweifle ich stark.
 

Daniboy

ww-robinie
Mitglied seit
22 Februar 2017
Beiträge
1.505
Ich habe gesehen, dass Hilti auch größere Industriemodelle anbietet, die zB bis 40cm tief scannen und wahrscheinlich viel teuerer sind als der Hilti PS 50 der knapp unter 1000 Euro Listenpreis hat.

Ein Bosch d-tect 150 hingegen kostet ca die Hälfte vom Hilti PS50, hat aber die gleichen technischen Daten,
also Scantiefe max 150mm usw.

Sowohl Hilti als auch Bosch zeigen die Tiefe in der Grafik an und arbeiten mit der gleichen Radartechnologie.

Weiß jemand ob bzw was der Hilti mehr kann?
 

Holzfummler

ww-robinie
Mitglied seit
16 Januar 2013
Beiträge
1.265
Ort
Berlin
Moin,
grundsätzlich ein messtechnisches Problem. Metalle und elektrische Leitungen sind relativ einfach zu erfassen (Induktion). Alles andere wie Kunstoffrohre, Holzständerwerke etc. sind eher grobe Schätzungen. Manch einer findet Wasserleitungen per Wünschelrute. :emoji_wink:
Wurde ja auch schon gesagt, Ursache sind nicht fachtechnisch verlegte Installationen. Hier hilft nur gesundes Augenmass, ggfs. einfach nicht bohren, anders befestigen, z.B. kleben.
Laut Hilti-Beschreibung setzen die mehrere Sensoren ein, bestimmt mit entsprechender Auswertetechnik. Wenn es wirklich so gut ist, ist der Preis okay, zumal es nicht Massenware ist und die auch etwas verdienen wollen.
Gute Profigeräte haben halt ihren Preis.

Gruß
Thomas
 

Time_to_wonder

ww-robinie
Mitglied seit
19 August 2014
Beiträge
4.150
Alter
48
Ort
Saarlouis
Wenn Du Dich BASTELheiko nennst und unter Neuling fragt Profi nachfragst, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Du heimwerkerbezogene Antworten bekommst. Also hör bitte auf, mit Dreck zu werfen.

... schreibt Dir ein Mitglied der Geschäftsführung eines Ingenieuerbüros.
 

sonquatsch

ww-birnbaum
Mitglied seit
29 Oktober 2016
Beiträge
204
Wenn Du Dich BASTELheiko nennst und unter Neuling fragt Profi nachfragst, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Du heimwerkerbezogene Antworten bekommst. Also hör bitte auf, mit Dreck zu werfen.

... schreibt Dir ein Mitglied der Geschäftsführung eines Ingenieuerbüros.
Oder einfach mal die Finger still halten, wenn man nichts nützliches beitragen kann.
Gruß Michael
 

Bastelheiko

ww-robinie
Mitglied seit
11 März 2017
Beiträge
1.294
Ort
Hamburg
Batacuda: Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen. Das Problem sind in der Regel keine fachmännisch verlegten Rohre, Kanäle, Leitungen, was auch immer. Das schlimme sind Hausbesitzer, die in Eigenleistung irgendwas selbst gemacht haben, ohne die Kenntnis von Installationszonen und Einbautiefen. Da wird es schwierig. Und noch schlimmer sind Hausbesitzer, die schon längst verstorben sind. Wo es niemanden mehr gibt, der Auskunft geben kann. Bei praktisch jedem Nachkriegshaus hatten wir immer Schwierigkeiten. Wir hatten Häuser, da hat der Häuslebauer Stromkabel kreativ in Schlangenlinien und diagonal durch die Wände und Decken verlegt. Da waren Wasserleitungen auf- und absteigend irgendwie eingemauert. Das Risiko da etwas anzubohren ist vorausprogrammiert. Die Materialien, die verwendet wurden, die noch völlig veränderte Vorschriftenlage. Heutzutage, bei Neubauten, ist das wesentlich zuverlässiger und kalkulierbarer geworden. Wobei ich mich im Fussbodenbereich zu wenig auskenne. Besten Gruß Marcus
Vor ein paar Jahren ging es nur um eine einfache Montage einer Übergangsschiene zwischen einer Türzarge.
Hatte nur 2 -3 cm tief in den Estrich gebohrt.
Nur war der Estrich nur 2-3 cm dick und ausgerechnet zwischen der Zarge waren etliche Heizungsleitungen nebeneinander verlegt. Wäre unmöglich gewesen, keine Leitung zu treffen.
Damals hatte mich der Notdienst nur 350 € gekostet. An einem Sonntag Abend. Für das Geld würde heute noch nicht mal jemand kommen (der autorisiert ist), wenn das auf dem Weg nach Hause liegt.
Mittlerweile hasse ich es, Löcher zu bohren.

Mein ehemaliger Nachbar hatte seinen Doktor in Betontechnologie gemacht. Die hatten bei Hoch-Tief ein Gerät, das bis zu ein oder 2 m tief scannen konnte. Speziell für Bewehrung. Irgendwo bei 14 000 € angesiedelt. Wenn Geld keine Rolle spielt...
D-Tect 150 um ca 500,- Techn Daten ca wie Hilti
Ich kann mich dunkel erinnern an meine Suche nach einem Laserdistanzmessgerät.
Wollte halt keine weiße Tafel draußen aufstellen bei Sonnenlicht. Leica fand ich nicht so toll nach einer Vorführung. Würth hatte das gleiche, jedoch ein wenig abgespeckt.
Im Normalfall unauffällig. Bin dann unerwartet bei Hilti auf genau das Feature gestoßen, was ich brauchte.
Entweder war der Leica-Händer unfähig, oder Hilti hat noch eine Schippe draufgelegt. Egal.
Deshalb bin ich bei umgelabelten Sachen ein bisschen vorsichtig. Hilti ist halt sehr hochwertig und lässt sich das auch vergolden. Doch die halten immer was sie versprechen. Die Hilti-Nachteile sind hier auch nicht relevant.
Scheint jedoch, dass es keinen Anbieter gibt der sich auf solche Sachen spezialisiert hat.
Werde wie gesagt mal mit Bosch telefonieren.
Normalerweise vermeide ich es, Dinge nur so zum Ausprobieren zu kaufen. Doch in diesem Fall werde ich wohl beide gleichzeitig testen.
Doch wenn beide das gleiche anzeigen sind 500 € Einsparung schon ein Argument. Bosch gibt immerhin 3 Jahre Garantie bei Registrierung.
Hilti setzt eher auf Kulanz im 3. Jahr.
Von der Anschaffung eines Eisensuchers von Hilti mit Rollen haben wir aus preislichen Gründen im Geschäft abgesehen. Dafür bohren wir zu wenig in Stahlbeton und schon gar nicht im Bereich von Fußbodenheizungen.
Tue mich auch ein bisschen schwer etwas zu kaufen das meistens nur herumliegt. Für das Geld hätte ich mir lieber ein neues grünes Spielzeug gegönnt. Meine bessere Hälfte eher 3 Glasküchenrückwände mit vorgefertigten Steckdosenlöchern.

Das wäre ja mal ein Beitrag bei YT. Vergleich von hochpreisigen Geräten für diesen Bereich.
Ein fähiger Youtuber würde einfach Hilti anschreiben für ein geschenktes Gerät im Vergleich mit Bosch.
Habe kürzlich ein Video gesehen, wo ein angeblich gesponsorter Hilti Akkustaubsauger ausgiebig getestet wurde. Hat mich viel mehr überzeugt als eine lustlose 30 Sekundenvorführung im Hilti-Store. Scheint also möglich zu sein. Rein theoretisch.

VG
 

thschi

ww-birke
Mitglied seit
10 Januar 2017
Beiträge
65
Berichte bitte mal, wie es ausgegangen ist. Ich bin auch schon ein paar mal um den 500EUR Bosch herumgeschlichen. Persönlich habe ich so ein 100EUR Bosch grün Teil und das ist nicht so dolle...

Grüße

Thomas
 

Batucada

ww-robinie
Mitglied seit
11 Juni 2019
Beiträge
1.177
Ort
Auf'm Land und nicht in der Stadt
Was mir auffällt, ist die Betrachtung des Problems, bei der vielfach angenommen wird, dass Rohre fast ausschließlich aus Metal bestünden! Dem ist aber nicht so. Man benötigt also Gerätschaften, die auf unterschiedlichste Materialien ansprechen und damit auch die unterschiedlichsten Verfahren anwenden. Ich habe mal in meinem früheren Berufsleben ein größeres Industrieprojekt geleitet, bei dem geringste Leckagen aufgefunden werden mussten. Der Gasdruck im System betrug nur wenige mmWS. Die Firma, welche diese Arbeiten übernommen hatte, verwendete Ultraschallmesstechnik, was sehr effizient war.

Ich könnte mir also vorstellen, dass man feinste Fließgeräusche mit ähnlicher Technik lokalisieren könnte.

Batucada
 

Bastelheiko

ww-robinie
Mitglied seit
11 März 2017
Beiträge
1.294
Ort
Hamburg
Berichte bitte mal, wie es ausgegangen ist. Ich bin auch schon ein paar mal um den 500EUR Bosch herumgeschlichen. Persönlich habe ich so ein 100EUR Bosch grün Teil und das ist nicht so dolle...

Grüße

Thomas
Und ich habe ein Bosch Schätzeisen im Würth Kostüm. Das piept andauernd. Trotz akribischer Vorgehensweise nach Anleitunge.
Habe dann spaßenshalber überall den Putz abgeklopft wo es piepte.
Nur unter jedem 3. Loch war ein Kabel. Immerhin besser als anders herum.
Ziel der Übung war, meiner Freundin vor Augen zu führen, dass ich was teures brauche. Das wiederum eine teilweise Quersubventionierung ihrerseits sinnvoll erscheinen lässt.
Allerdings war eine 2 fach durchlöcherte Heizungsleitung (Zeichnung verwechselt) mit Folgearbeiten und 2 angekratzten Leitungen ein noch viel besseres Argument.
Nach Banklehre und BWL-Studium ist sie durchaus nicht abgeneigt, Erweiterungen meine Werkzeugparkes monetär anzuerkennen. Wenigstens teilweise.
Bei meinem Bruder habe ich in der Küche eine Wandheizung eingebaut. Nun traut er sich nicht mehr einen Nagel einzuschlagen wegen der ganzen Bilder meiner Schwägerin. Trotz Foto.

VG
 

Batucada

ww-robinie
Mitglied seit
11 Juni 2019
Beiträge
1.177
Ort
Auf'm Land und nicht in der Stadt
Falls das der Markt hergeben würde, wäre das bestimmt schon in Baumärkten zu haben.
...keine Ahnung, ob man das so sehen und ob man Baumärkte aus dieser Sicht als Innovations fördernd ansehen kann. Ich hab eher den Eindruck, dass die Baumärkten den Publikumsgeschmack veröden, aber das ist ein vllt anderes Thema.

Ein kurzer Blick ins Internet fördert dieses zu Tage. Da scheint es für professionelle Anwendung schon etwas zu geben. Allerdings auf eine etwas andere Art und Weise: nicht Fließgeräusche verursachende Medien, sondern die Ausbreitung von gewollt erzeugten (Ultra-)Schallwellen längs von nicht metallenen Leitungswegen...

Batucada
 

Bastelheiko

ww-robinie
Mitglied seit
11 März 2017
Beiträge
1.294
Ort
Hamburg
Berichte bitte mal, wie es ausgegangen ist. Ich bin auch schon ein paar mal um den 500EUR Bosch herumgeschlichen. Persönlich habe ich so ein 100EUR Bosch grün Teil und das ist nicht so dolle...

Grüße

Thomas

Tja, nun habe ich das gekauft.
Heizungsleitungen genau unter Estrich lokalisieren können war ganz hilfreich.
Das Ding findet alles was nicht mineralisch ist. Mit das beste ist jedoch, wenn ein Kunde ganz interessiert zuschaut.
Naja, war auch neben dem Leitungssuchen als Marketing gedacht.
Jedenfalls bohr ich in keine Leitung mehr.

Ein Tausender tut anfangs ein bisschen weh, dass vergeht jedoch mit der Zeit und es bleibt ein entspanntes Gefühl, mal in einen Boden zu bohren, in dem sich eine Fußbodenheizung befindet.
Wenn jemand der so ein altes Ding angebohrt hat eine Zeitmaschine hätte, er würde einsteigen und sich vorher so ein Ding kaufen.
Abgesehen von denen, die sich die Lottozahlen aufschreiben würden.

Ich habe es nicht bereut. Und freue ich jedes Mal, entspannt mit dem Bohrer in Wände einzudringen.

VG
 

brubu

ww-robinie
Mitglied seit
5 April 2014
Beiträge
1.975
Ort
CH
Hallo
Ich war einmal dabei, als eine auf Entfeuchtung spezialisierte Firma in einem Neubau mit Dosenfräsern Löcher durch den Parkett und den Estrich
gebohrt hat, um die darunter liegende Dämmung/Trittschall zu belüften und zu entfeuchten. Dies nach einem Wasserschaden.
Auf meine Frage wie sie die Bodenheizungsrohre feststellen meinte der Chef, das höre man beim Bohren. Der Mitarbeiter war voll dran, ich von
Anfang an dabei, da wurde nichts vorher geprüft. Keine Ahnung wie die die Leitungen "spüren" sollen. Die Löcher waren rund 10cm gross.
Gruss brubu
 

Bastelheiko

ww-robinie
Mitglied seit
11 März 2017
Beiträge
1.294
Ort
Hamburg
Du hast also das Hilti PS50 gekauft? Gratuliere zur Anschaffung.
Nur interessehalber: Konntest du das Bosch d-tect 150 vorher auch noch testen?
Ich hatte einfach keine Zeit, einen Bosch-Vertreter zu belatschern.
Letztendlich habe ich trotz allem Selbstbewustsein immer ein schlechtes Gewissen, anderen Leuten die Zeit zu stehlen nur um meine Entscheidungen bestätigen zu lassen oder mir einzureden, dass ich doch richtig liege.

Wäre ich ein Youtuber, hätte ich ein Video über einen Vergleich gedreht.

Nebenbei gibt es auch die Funktion, Metall oder sonstwas bei Frischbeton zu suchen.
War aber noch kein Thema.

VG
 
Oben Unten