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Innovative Lösungen aus der Ideenschmiede R. Kohlhauer GmbH! Licht und Transparenz haben ihren festen Platz in der modernen Architektur. Sie werden in vielen Bereichen als gestalterische Elemente genutzt – man möchte den Durchblick behalten, nichts soll verborgen sein. Auch im Lärmschutz setzen sich zunehmend transparente Lärmschutzwände durch. Sie sind überdies auch wirtschaftlich, weil konstruktive Optimierungen oder Rahmenlösungen große Spannweiten ermöglichen. Die R. Kohlhauer GmbH aus Gaggenau als Systemlieferant für Lärmschutz und Umweltmanagement bietet innovative Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Um den Bahnreisenden die Sicht auf Wälder, Täler und Sehenswürdigkeiten zu ermöglichen, den Anwohnern dennoch effektiven Schutz vor Lärm zu bieten, schreiben die Planer mehr denn je transparente Lärmschutzwände aus. Jedoch unterbrechen die notwendigen Pfosten und Querträger eine freie Sicht und störten bislang die Optik. Die Architekten suchten verzweifelt nach einer technisch einwandfreien Lösung, um eine möglichst großzügige Transparenz zu erreichen. Eine innovative Federpunkthalterung löst nun das Problem. Sie gibt die Sicht frei und gewährleistet Standsicherheit. Resonanzkatastrophe wird verhindert! In der Praxis geht es um folgendes: Wenn ein ICE mit über 250 km/h unterwegs ist, schiebt er eine enorme Luftglocke vor sich her. Passiert der Zug die Lärmschutzwand bewirkt ihr Druck, dass sich die Glaswand mehrere Zentimeter biegt, zurückfedert und schwingt. Der sich am Ende des Zuges bildende Unterdruck löst durch seine Sogwirkung weitere Schwingungen aus, die sich in der Wirkung multiplizieren - und die Wand beschädigen können. Dieser, in der Physik als „Resonanzkatastrophe“ bekannte Effekt, musste ausgeglichen werden. Das gelang zwei Ingenieuren. Sie entwickelten die Federpunkthalterung. Diese patentierte Innovation ist Kernstück der Lösung, weil sie die Glaselemente elastisch über Federn mit der schmalen Pfostenkonstruktion verbindet. Die in alle Richtungen beweglichen Federn fangen einen Teil der Schwingungsenergie auf und geben sie nicht an die Stützkonstruktion der Pfosten weiter. Eine Resonanz-Katastrophe wird so wirkungsvoll verhindert. Vorteilhaft ist dieser technische Kniff außerdem, wenn beispielsweise auf Brücken die Stützkonstruktion nur gering belastet wird.
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