Mittel gegen Holzwürmer

hydroxyd

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Hi,
habe einige Fichtenbretter geschenkt bekommen. Länge zwischen 4 und 4,5 Meter. Alter rund 25 Jahre. Vor allem in den Zwischenlagen, wo man die Rinde gelassen hat, hat sich (bei den Zwischenlagen) der Holzwurm gefummelt. Ein paar wenige sind in die Bretter gewandert. Stärker befallenes Material hab ich der thermischen Verwertung zugeführt. Jetzt sind an einzelnen Brettern nur noch an den Enden oder Seiten ein paar Löcher zu finden. Ob die bewohnt sind, weiß Gott der Herr allein. Möchte aber verhindern, dass sich die Kameraden, so vorhanden, ausbreiten. Mit was würdet ihr behandeln. Gern auch mit Produktnamen, so dass hier erlaubt ist.
Danke
 

benben

ww-robinie
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Kronseder Vakuum Trockner, Programm für Hitzebehandlung starten......

Schneid das großzügig weg und beobachte ob sich neue Häufchen bilden.....

Chemie ist, für das Material, zu aufwendig und teuer.
Denke ich jedenfalls.

Gruss
Ben
 

hydroxyd

ww-pappel
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Xylophene in der Klickerdose mit dem Schlauch und der Nadel.
Habe keinen gefunden, der das noch vertreibt. Außer in der 5 Liter Dose.

Beim Arbeiten mit Spiritus kann man wahrscheinlich auch nicht mehrere Bretter gemeinsam einpacken. Oder geht das doch? Hab Spiritus und isoprop in rauen Mengen
 

PGO

ww-kastanie
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Habe das "Holzwurmthema" mit Ether (Diethylether) und dann Einpacken in "Dampfsperre" (das Zeug vom Hausbau) gelöst. Möbel/Bretter schön eingepackt, sodass die Dämpfe alle Seiten erreichen können, große Schale Ether reingepackt, verschlossen und wieder geöffnet werden als jeglicher Ether verdunstet war (nach ca. 1,5 Wochen)

Lg und viel Glück
 

schreinerheiri5

ww-ahorn
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Wärmebehandlung ist natürlich top wenn es darum geht, zu verhindern, mit einem einzigen Stück üble Viecher in ein sonst gesundes Umfeld einzuschleppen!

Bei mir geht es darum, dass ich in einer Ruine rumwerkle, wo da und dort immer wieder Befall auftritt. Da geht es auch um Vorsorge. Habe mit unterschiedlichem Erfolg verschiedene Produkte probiert.

Das beste war das da:
HOLZWURMTOD

Beispiel: Bei Zimmern mit Buchenmöbeln und Buchensimsen tauchte immer wieder Frass auf. Immer wieder behandelt, überschaubarer Erfolg.

Einmal dieses Produkt drauf, und Ruhe ist!

Dasselbe bei einem Fichtenriemenboden um 1960.
 

schreinerheiri5

ww-ahorn
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Fichte ?
Verbrennen da der Aufwand nicht wert
Ähm - wenn da ein Boden liegt und ich bei der Priorisierung der anstehenden Arbeiten im Verlaufe des nächsten Jahrhunderts gewiss nicht dazu komme, einen neuen zu verlegen, ist es doch schön, das Bestehende retten zu können???
Bei bescheidenem Aufwand betr. Arbeit und Materialkosten?

:emoji_thinking:
 

seschmi

ww-robinie
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Habe das "Holzwurmthema" mit Ether (Diethylether) und dann Einpacken in "Dampfsperre" (das Zeug vom Hausbau) gelöst. Möbel/Bretter schön eingepackt, sodass die Dämpfe alle Seiten erreichen können, große Schale Ether reingepackt, verschlossen und wieder geöffnet werden als jeglicher Ether verdunstet war (nach ca. 1,5 Wochen)

Lg und viel Glück
Halte ich für etwas kritisch - Ether ist ja extrem entzündlich und hochexplosiv (Flammpunkt -40 Grad).

Wenn da jemand in der Nähe auf einen Lichtschalter drückt, hast Du keine Fichtenbretter mehr, sondern viele, viele Zahnstocher. Die Frage wäre allerdings, ob Du die dann noch brauchst. Es könnte sein, dass Deine Zähne ziemlich weit verstreut sind...
 

PGO

ww-kastanie
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Halte ich für etwas kritisch - Ether ist ja extrem entzündlich und hochexplosiv (Flammpunkt -40 Grad).

Wenn da jemand in der Nähe auf einen Lichtschalter drückt, hast Du keine Fichtenbretter mehr, sondern viele, viele Zahnstocher. Die Frage wäre allerdings, ob Du die dann noch brauchst. Es könnte sein, dass Deine Zähne ziemlich weit verstreut sind...
Kippste a Fensta und schlafst ruhiger.

Nee ganz im Ernst: Großer Raum, gut eingepackt und (wie in diesen Zeitem oft strapaziert) regelmäßig lüften.

Mein Raum hatte locker 35m2. 50 g/m3 ist die untere Grenze für explosionsfähige Gemische (Luft-Ether). Selbst bei 2,5m Raumhöhe hast du da ~87m3 Luftvolumen und bräuchtest folglich >4300g Ether (gut 6L).

Also no way...
 

Hubraumschrauber

ww-ahorn
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Lt. Datenblatt wird das Mittel auch von MIPA hergestellt. Weißt Du zufällig ob es das gleiche Produkt ist wir das hier Link Mipa
Wie hast Du das Mittel in der "Ruine" verspritzt.

Ich habe eine Scheune in der über 200m² Fichtenboden befallen sind und überlege ob ich da mit einer Stihl-Motor-Rückenspritze anfange und die Dachsparren auch in dem Zuge einnebel.
 

schreinerheiri5

ww-ahorn
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Lt. Datenblatt wird das Mittel auch von MIPA hergestellt. Weißt Du zufällig ob es das gleiche Produkt ist wir das hier Link Mipa
Beim Blick auf die Datenblätter scheint es möglich, dass es sich um dasselbe Produkt handelt...

Wie hast Du das Mittel in der "Ruine" verspritzt.
Mit einer billigen Gartenspritze. Funktionierte für den Boden.
Für die nächste Anwendung (Gipslättli an der Decke eines langen Flurs) muss ich jedoch eine bessere anschaffen, die besser vernebelt...
 
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