Microfrästisch Eigenbau

HartHolzFuchs

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Da ich immer wieder an die Grenzen gestoßen bin was ich mit Oberfräse und Kantenfräse bearbeiten kann hab ich mir einen sehr kleinen Frästisch gebaut.

Ich hatte immer wieder Probleme dünne leisten nicht gescheit anfasen zu können ohne mit dem Kugellager der fräser zu Tief zu kommen. Dann die Bearbeitung von kleinen Teilen immer mühselig (wie spannt man es fest, zu dünn, klebeband hält nicht, usw.).

Da ich aktuell nicht Unsummen für einen Frästisch ausgeben wollte habe ich mir als kleine Challange überlegt mir etwas für meine Zwecke brauchbares aus dem was da ist zu bauen. Am Ende hab ich nur die Fräse gekauft (Trend T1), 2 Kegelzahnräder und eine T8 Spindel. Der Rest war vorhanden oder wurde aus ASA gedruckt.

Nach vielen 3D drucken und ein bisschen Gedankenarbeit habe ich einen Fräslift gebaut mit seitlichen Führungen und der Spindel als Höhenverstellung. Die platte oben ist anders als bei den meisten Tischen am Lift fixiert, anstatt anders herum. So konnte ich am Ende einfach die Platte auf deren Halterung legen, ausrichten und festschrauben. Einen groben Patzer hab ich mir allerdings erlaubt ich hatte eine Arretierung der spindel nicht bedacht. Das habe ich pragmatisch gelöst und stecke einfach einen Keil zwischen Handrad und Untergestell.

Die klemmung der Fräse ist aus 45mm Buchensperrholz, anhand eines 3D Drucks kopiert, hält bombenfest.

Für viele hier wird das Spielzeug sein, aber dafür wo für er gebaut wurde ist der echt optimal. Ich kann mit einer Schiebehilfe jetzt einfach kleine Teile bearbeiten. Ein paar Leisten sind auch schon gefaßt. Absaugung geht auch.
 

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HartHolzFuchs

ww-nussbaum
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Hier noch Bilder von Absaugung und Handrad, man kann auch von unten absaugen. Dort ist die gleiche Abdeckung hinten wie vorne die nur mit 35mm Loch.
 

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lasos84

ww-esche
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Ich habe etwas sehr ähnliches im Einsatz. Spielzeug? Für mich nicht. Tut seinen Dienst, war billig, ging schnell, aus Resten zusammengespaxt, löst ein Problem :emoji_slight_smile:
 

Micha83

ww-robinie
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Sehr viel Materialeinsatz um ne Fase zu Fräsen.
Für was nimmst du es jetzt tasächlich, nutzt du den Anlaufring oder den Anschlag?
Sind die Teile geschwungen oder nur klein und gerade?
Für gerade Teile, die man noch in der Hand halten kann,
nutze ich sehr gern den (Rali) Hobel, geht schnell, macht keinen Krach und hat was meditatives.
Wenns größere Stückzahlen werden, natürlich irgendwann nicht mehr.
Da hat bei kleinen Teilen, bis jetzt immer, der verkehrt herum, in die Hobelbank eingeklemmte Kantenfräser gereicht.
Bei größeren Teilen wird der Kantenrunder per Hand drum herum geführt.
Wüsste jetzt nicht, warum es da so eine Apperatur bräuchte.
 

HartHolzFuchs

ww-nussbaum
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Das Einspannen der Einhandfräse hab ich ein, zwei mal auch gemacht. Nur mir persönlich war das einfach zu unsicher, zu nah an den Pfoten, zu wenig Auflagefläche. Jetzt kann ich das aus mehr Entfernung mit Schiebehilfe machen. Ich mach öfter kleine Sachen wie Untersetzer.

Ja es ist relativ viel Material, aber wirklich alles an Holz/ Platte war schon hier und ein Großteil davon aus der Restekiste.

Nach dem letzten Möbelrollo, wo ich dann 40 Leisten 800mm x 25mm x 10mm mit dem Einhandhobel gefast habe überkam mich der Drang den Tisch zu bauen.

Zum fasen von ein paar Leisten hab ich den Tisch jetzt einmal benutzt mit Anschlag und den Druckkämmen, funktioniert sehr gut (Anschlag fast bündig mit Kugellager).

Es folgen demnächst paar Schneidbretter, die werde ich abrunden am Anlaufring.
 
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