MFT - Löcher mit der Oberfräse bohren

Aquarius99

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Moin zusammen,
ich möchte meine fest eingebaute Arbeitsplatte mit 20mm Löchern versehen.
Die Platte ist 45mm stark
Dazu habe ich mir eine Frässchablone (96mm Lochabstand, Stärke 16mm), einen passenden 30mm Kopierring für meine alte Metabo OF und eine grundschneidende Nutfräse (20mm Durchmesser, GL 70mm) gekauft.
Leider war das wohl etwas vorschnell, weil ich mit der Fräserlänge nicht durch meine Tischplatte komme (70mm abzgl Bohrfuttertiefe = 50mm nutzbare Tiefe; Plattenstärke 45 + Schablonenstärke 16 = 61mm; fehlen also mindestens 10mm).
Eine Fräserverlängerung hat das Problem nicht gelöst. Ich komme damit zwar nun durch die Platte, aber der Fräser hat zuviel Spiel und die Bohrlöcher sind nun ca 22mm)

Nun bin ich am überlegen, wie da am besten weitermache.
- Brauche ich einen längeren Fräser oder werden die dann irgendwann auch zu ungenau?
- Muß ich mich von der Frässchlonen Idee lösen und evtl mit einer Führungsschiene arbeiten?

Würde mich über ein paar Tipps freuen, wie ich hier mit nicht allzuviel Aufwand weiterkomme.

Stefan
 
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Lico

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Sacklöcher mit Oberfräse und Schablone bohren und die Löcher als Führung für Forstner-Bohrer mit Bohrmaschine in Bohrständer nutzen, wäre ein Ansatz.

Lico
 

schrauber-at-work

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oder 20mm Spiralbohrer und Bohrständer. Hat sich bei mir gut bewährt.



Schablone zuvor sauber angerissen und auf der TBM mit Forsterbohrer gebohrt



Gruß SAW
 

Aquarius99

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Danke für Tipps.
@ xv_treiber: Was würde mehr Hub denn helfen? Ist nicht die nutzbare Fräsertiefe ausschlaggebend? Oder geht es dann, einen längeren Fräser einzusetzen? Daran habe ich auch schon rumgedacht, da ich ohnehin die Anschaffung einer neuen OF plane.
Dünne Schablonen habe ich im Netz nicht gefunden.
Die Idee mit Nachbohren mittels Forstnerbohrer wäre wahrscheinlich die günstigste, werde ich nachher mal ausprobieren.
 

Helibob

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Forstnerbohrer hast du da?
Vorschlag für eine günstige Alternative, welche man probieren könnte:
  1. Fräsen ohne Verlängerung.
  2. Verbleibende Resthöhe mit <20 mm und >Ø-Bündigfräser vorbohren.
  3. Mit dem Bündigfräser "fertig machen". ¡Mit schon drehenden Bündigfräser eintauchen und dann Bohrungs-Innenkante mit dem Kugellager abfahren!
PS:
Verlängerung an der OF mit >20 kU/min ist grundsätzlich keine Empfehlung.
Bei der von dir bezeichnetem "Bohrfutter" spricht man bei der Oberfräse eher von einer Spannzange (Überwurfmutter + Spannzange + Spannzangenaufnahme).

Gruß Matze
 

Lico

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Ich wüsste gar nicht, dass es Fräser mit längerem Schaft gibt. Wenn, dann geht das doch sicher nur mit 12mm Schaft?

Lico
 

Sire Toby

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Wenn Du die üblichen Festool oder ähnliche Zwingen nehmen willst, musst Du den untersten Teil des Loches eh Trichterförmig aufweiten, da Du durch die Plattendicke nicht mehr um die Ecke kommst beim Einsetzen der Zwingen. Damit ist es eigentlich nicht mehr so wichtig, wie genau der unterste Teil des Loches wird. Damit kannst Du auch gut einen etwas dünneren Forstnerbohrer nehmen, danach die Platte umdrehen und dann mit einem großen Viertelstabfräser mit Anlaufring den untersten Teil deiner Löcher aufweiten.
 

LarsAC

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Sacklöcher mit Oberfräse und Schablone bohren und die Löcher als Führung für Forstner-Bohrer mit Bohrmaschine in Bohrständer nutzen, wäre ein Ansatz.

Lico
So hab ich das bei mir gemacht, klappte gut. War aber auch nur 21mm Siebdruckplatte (Zwingen gehen gerade noch so durch).

Lars
 
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