Hallo zusammen,
nach längerer Zeit mal wieder ein kleines Projekt von mir. Die Tante meiner Frau (und Goldschmiedin meines Vertrauens) hat mich gefragt, ob ich ihr ein Lese- bzw. Zeichenpult bauen kann. Sie hatte schon eine schön bemaßte Zeichnung und hat mir hinsichtlich Gestaltung freie Hand gelassen. Nur die Vorgabe "können gerne gemischte Holzarten sein" gab es. Anhand der Zeichnung habe ich direkt eine Stückliste erstellt.
Nachdem das Kästchen an sich kein kompliziertes Projekt ist, wollte ich ein paar Techniken verwenden die ich schon lange nicht mehr bzw. noch nie genutzt habe: Der Korpus besteht aus Massivholz (Esche für die Seitenteile, ein dunkleres Holz für Vorder- und Rückseite) und wird klassisch gezinkt. Die Klappe sowie der "Deckel" besteht aus Plattenmaterial, dass ich bekanten und furnieren will (vielleicht sogar mit Marketerie).
Am Samstag und heute war Materialvorbereitung angesagt. Ich hatte noch eine 32er Eschebohle vom letzten Projekt übrig. Für die Vorder- und Rückseite habe ich ein Stück dunkles Holz unbekannter Art in der Restekiste gefunden (hatte aber einen angenehmen Geruch nach Schokolade beim Schleifen
). Zuerst habe ich die Bohlen an der Formatsäge grob abgelängt, besäumt und dann in Riegel zerteilt. Nachdem die einzelnen Teile dann abgerichtet, gefügt und auf der anderen Fläche einmal plan gehobelt waren, habe ich die Riegel an der Bandsäge aufgetrennt. Nach dem finalen Dickenhobeln blieben ca. 12,5 mm starke Brettchen übrig.
Die Brettchen wurden dann in zwei Etappen zu Seitenteilen und Rückseite verleimt. Die Vorderseite ist ein Brettchen.
Während der Leim am Aushärten war habe ich noch die Kanten (5 mm stark) für die Platte sowie die Stopperleisten (10x10 mm²) ausgehobelt.
Nach dem Ausspannen habe ich die Platten an der Breitbandschleifmaschine mit K80 kalibriert und dann bis Korn 180 vorgeschliffen.
Als nächstes steht dann der finale Zuschnitt an und dann gehts los mit den Zinkenverbindungen. Da freu ich mich schon drauf
Viele Grüße
Stefan
nach längerer Zeit mal wieder ein kleines Projekt von mir. Die Tante meiner Frau (und Goldschmiedin meines Vertrauens) hat mich gefragt, ob ich ihr ein Lese- bzw. Zeichenpult bauen kann. Sie hatte schon eine schön bemaßte Zeichnung und hat mir hinsichtlich Gestaltung freie Hand gelassen. Nur die Vorgabe "können gerne gemischte Holzarten sein" gab es. Anhand der Zeichnung habe ich direkt eine Stückliste erstellt.
Nachdem das Kästchen an sich kein kompliziertes Projekt ist, wollte ich ein paar Techniken verwenden die ich schon lange nicht mehr bzw. noch nie genutzt habe: Der Korpus besteht aus Massivholz (Esche für die Seitenteile, ein dunkleres Holz für Vorder- und Rückseite) und wird klassisch gezinkt. Die Klappe sowie der "Deckel" besteht aus Plattenmaterial, dass ich bekanten und furnieren will (vielleicht sogar mit Marketerie).
Am Samstag und heute war Materialvorbereitung angesagt. Ich hatte noch eine 32er Eschebohle vom letzten Projekt übrig. Für die Vorder- und Rückseite habe ich ein Stück dunkles Holz unbekannter Art in der Restekiste gefunden (hatte aber einen angenehmen Geruch nach Schokolade beim Schleifen
Die Brettchen wurden dann in zwei Etappen zu Seitenteilen und Rückseite verleimt. Die Vorderseite ist ein Brettchen.
Während der Leim am Aushärten war habe ich noch die Kanten (5 mm stark) für die Platte sowie die Stopperleisten (10x10 mm²) ausgehobelt.
Nach dem Ausspannen habe ich die Platten an der Breitbandschleifmaschine mit K80 kalibriert und dann bis Korn 180 vorgeschliffen.
Als nächstes steht dann der finale Zuschnitt an und dann gehts los mit den Zinkenverbindungen. Da freu ich mich schon drauf
Viele Grüße
Stefan