Kreissäge Frommia 635 Übergang Keilriemen Welle Defekt

Deiflo

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Hallo zusammen,
Ich habe seid 2 Jahren eine alte Frommia 635 Kreissäge. Gestern ist mir der Keilriemenaufnehmer aus der Maschine gefallen und ich habe sie anschließend untersucht und festgestellt, dass wohl der Mitmehmer / Bolzen auf der Welle abgerissen ist. Für mich schaut es aber wie eine Bastellösung mit dem Bolzen aus, welcher mein Vorgänger lose auf die Welle gelegt hatte oder evtl. auch festgeschweist hatte. Leider finde ich in der Anleitung keine Skizze wie dies im Original aussieht. Kann mir hierzu einer von euch Experten Weiterhelfen?
Genügt es einen Bolzen /Mitnehmen auf die Welle zu schweißen und den Keilriemenaufnehmer drauf zu schieben?

Ich danke euch für eure Rückmeldung. Gerne eine Skizze oder Bild von eurer Maschine...
Ich habe euch noch nachfolgend Bilder von den drei bei mir vorgefunden Komponenten (Welle, Mitnehmen/Bolzen, Keilriemenaufnehmer).
 

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Andros1989

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Das war mal eine Passfeder in einer Passfedernut und die hat sich wohl eingearbeitet bzw freigearbeitet.

Das ist schon fachmännisch richtig. Ich würde auch sagen eine neue Passfeder mit Bohrung. Aufschrauben und eventuell sogar Wig verschweißen
 

Deiflo

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Das klingt ja einfach. Einfach eine neue Passfeder anschweißen, so dass der Keilriemenaufnehmer drüber geschoben werden kann.
Kommt auf das Gewinde noch eine Mutter um den Keilriemenaufnehmer an der Position zu halten? Ich habe an meiner Säge nach dem Defekt nichts dergleichen finden können. Keine Ahnung wie es zuvor ausgeführt war...
Danke für eure superschnelle Hilfe!
 

Deiflo

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Seit ich sie gekauft hatte nichts :emoji_wink:
Ich vermute aber, dass man hier den Fäsaussatz montieren kann, den ich hier im Forum bereits bei vergleichbaren Maschinen grob erkennen konnte...

Dann versuch ich es mal mit nr Mutterum die Riemenscheibe zu fixieren.
 

Andros1989

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Naja die Mutter haben einen gewissen Kraftschluss und halten das Rad axial in Position. Die Kraftübertragung läuft dann über die Passfeder.
Das wird dein ganzes Problem sein. Die Muttern müssen da schon drauf. Eventuell Gewinde herausmessen, kaufen oder anfertigen.
Geht garnichts wohl anschweißen, wenn das Rad aus stahl ist.
Regelgewinde wird das sicherlich keins sein.
 

Mitglied 132096

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Wenn die Reparatur dauerhaft halten soll, dann muss die Welle im Bereich der Passfeder komplett aufgeschweißt und auf Passung gedreht werden. Anschließend neue Passfedernut fräsen und neue Passfedernut verwenden.
Die Riemenscheibe muss axial gesichert werden, sonst wird sie sich mit der Zeit lockern. Dazu auf das größere der beiden Gewinde eine Mutter drehen.

Anschweißen von irgendwelchen Teilen löst das Problem nur kurzfristig. Wenn du allerdings etwas reparieren musst, dann wirds erst richtig teuer. Eine Reparatur sollte richtig gemacht werden, wenn du Ruhe haben willst.

Ansonsten hast du den gleichen Ärger in kurzer Zeit wieder.
 

Andros1989

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Wenn die Reparatur dauerhaft halten soll, dann muss die Welle im Bereich der Passfeder komplett aufgeschweißt und auf Passung gedreht werden. Anschließend neue Passfedernut fräsen und neue Passfedernut verwenden.
Die Riemenscheibe muss axial gesichert werden, sonst wird sie sich mit der Zeit lockern. Dazu auf das größere der beiden Gewinde eine Mutter drehen.

Anschweißen von irgendwelchen Teilen löst das Problem nur kurzfristig. Wenn du allerdings etwas reparieren musst, dann wirds erst richtig teuer. Eine Reparatur sollte richtig gemacht werden, wenn du Ruhe haben willst.

Ansonsten hast du den gleichen Ärger in kurzer Zeit wieder.
Absolut korrekt was Claus schreibt und fachmännisch. Fraglich nur ob eine Reparatur in dem Ausmaß einen wirtschaftlichen Totalschaden verursacht.
Schweißen wäre irgendwo schon Pfusch, aber preislich der kleinste Anteil.
 

Mitglied 132096

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Fraglich nur ob eine Reparatur in dem Ausmaß einen wirtschaftlichen Totalschaden verursacht.
... kommt darauf an, wie man maschinell ausgestattet ist. Das ist kein Hexenwerk. Allerdings hab ich mir die Riemenscheibe noch genauer angesehen. Die ist auch ausgeschlagen und da ist der Schaden sogar noch größer. Die Passbohrung ist ausgeschlagen und die Paßfedernut ebenso.
Ich würde die Welle einfach abdrehen und die Riemenscheibe, wenn genug Fleisch vorhanden ist, ausdrehen und einen Spannsatz montieren.
Dann ist das Thema erledigt.
So ist das eine saubere Lösung und kann auch wieder demontiert werden. Allerdings muss geprüft werden, ob der Bauraum für einen Spannsatz überhaupt vorhanden ist.
 

Andros1989

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... kommt darauf an, wie man maschinell ausgestattet ist. Das ist kein Hexenwerk. Allerdings hab ich mir die Riemenscheibe noch genauer angesehen. Die ist auch ausgeschlagen und da ist der Schaden sogar noch größer. Die Passbohrung ist ausgeschlagen und die Paßfedernut ebenso.
Ich würde die Welle einfach abdrehen und die Riemenscheibe, wenn genug Fleisch vorhanden ist, ausdrehen und einen Spannsatz montieren.
Dann ist das Thema erledigt.
So ist das eine saubere Lösung und kann auch wieder demontiert werden. Allerdings muss geprüft werden, ob der Bauraum für einen Spannsatz überhaupt vorhanden ist.
Auch wieder alles richtig. Hast du keine drehmaschine und auf keinen Onkel der eine hat, musste in die örtliche Schlosserei und wenn der nicht gut drauf ist, wird das bei den Stundensätze mehrere hundert Euro kosten.
 

Holz635

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Hier ein Foto, wie die Riemenscheibe dort normalerweise befestigt ist, bzw. wie das eigentlich aussieht.

Das äußere Gewinde ist zur Aufnahme des Länglich Bohrfutters
 

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