Knickschrauber

Mr.Ditschy

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@hlzbt
Hm möglich, da das ständige umgreifen wegfällt, das eigentlich schon auch die Hauptproblematik ist.
Doch so ein alter Ratschenschrauber müsste sogar noch irgendwo rumliegen, gar nicht mehr daran gedacht - müsste ich probieren.

Mir fällt aber grad das Bild von den früheren Drilldinger ein, die so runtergedrückt hattest … weiß was ich meine. :emoji_grin:
 

willyy

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Knickschrauber sind m.E. für einen schmalen Marktbereich gedacht, wo man viele Schrauben auf- und zudrehen muss, bei denen man nicht viel Drehmoment braucht. Deshalb ist das für Schreiner nicht das normale Beuteschema und deshalb kennen die hier nur wenige.

In der Firma haben wir diese Panasonic, die sind praktisch und auch die Bedienung der Tasten-Wippe per Daumen re/li geht sehr gut, sowohl geknickt als auch gerade. Den Makita müsste man in die Hand nehmen und probieren. Entscheidend ist der Kraftaufwand für den Schalter.

Anwendungsfall sind hier Elektronikbaugruppen, wo eine Baugruppe mal 15 - 30 Schrauben haben kann und man zur Fehlersuche komplett auf und zuschrauben muß.
Per Hand schraubst Du Dir da nen Wolf. Sinnvoll ist dann auch eine geeignete Drehmomenteinstellung zu haben. Darin unterscheiden sich die Modelle. Beim Kauf ist da auf das mindest- oder maximale Moment zu achten, wenn man sich am oberen oder unteren Rand bewegt.

dass zum Hand festziehen, gleich den Stabschrauber selbst nehmen könntest … geht das?
bei dem Panasonic ja, dann löst die mech. Drehmoment Kupplung aus, was auch praktisch ist.
Modelle wie der IXO, die ohne Drehmomenteinstellung daher kommen finde ich komplett sinnbefreit und sind für mich Kinderspielzeug, aber kein Werkzeug.
Ein Wechselakku ist für mich auch must-have. Alle ernsthaften Modelle haben das als Selbstverständlichkeit.

Unser Solarteur hatte auch einen (Milwakee), um den Schaltschrank auf und zu zu machen. Beim Handwerker gehts auf Zeit.

Edit: die angegebenen 25 Nm von deinem Makita glaube ich nicht, dass man die halten kann, wenn der Schrauber gerade ist. Schätze das wird unangenehm. Auch geknickt ist das eine Hausnummer.
 
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VENEREA

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Ja genau, soll den Schraubendreher ersetzen.
Doch die Anwendung in der Hand drehen lassen hört sich gut an - nice wäre jetzt nur, dass zum Hand festziehen, gleich den Stabschrauber selbst nehmen könntest … geht das?
Gerade getestet. Ja geht.
Wobei der Schalter vor zurück noch besser wäre wenn er bei dem Flex Schriftzug wäre.
Ich hab da eigentlich nur einen langen 2mm Inbus drin. 98% an meinen Rc-Cars.
Wobei ich die Schrauben eh mit dem Hudy festschraube. Da hab ich das beste Gefühl.
Grüße Sebastian
 

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Todde

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Gab kürzlich einen geraden Stabschrauber von Parkside bei Lidl - vielleicht gibt es den noch online. Wäre eine preiswerte Möglichkeit, das mal auszuprobieren.
Für mich sehe ich keine Anwendungen, daher kann ich keine Erfahrungen beisteuern.
Den meinte ich:

4 V Akku-Schrauber, »PASS 4 A1​

Hat sogar 5 Drehmoment-Stufen für 15,99 Euro.

Gruß,
Todde
 

WinfriedM

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Das hatte ich auch schon gesehen, doch für mich glaube doch ein Ticken zu klein … aber danke.
Genau, war für mich auch enttäuschend am Anfang. Ich hatte gehofft, der kann mehr. Ich hab damit nichtmal 2,2mm Schrauben in 1,5mm vorgebohrte Löcher in Holz eindrehen können. Die Dinger reichen wirklich nur für sehr kleine Schrauben am Handy, Fotoapparat, Küchentimern usw.
 

WinfriedM

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Den meinte ich:

4 V Akku-Schrauber, »PASS 4 A1​

Hat sogar 5 Drehmoment-Stufen für 15,99 Euro.
Den hatte ich auch in der Hand, hatten die sogar auf 9,99 Eur runter gesetzt. Aber der Lauftest war nicht toll, jeder der 5 Schrauber, die ich da kurz laufen lassen hab, klang anders und nicht so sonderlich gesund. Ich dachte, besser nicht.
 

Mr.Ditschy

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Modelle wie der IXO, die ohne Drehmomenteinstellung daher kommen finde ich komplett sinnbefreit und sind für mich Kinderspielzeug, aber kein Werkzeug.
Dafür gibt es m.W. einen Drehmomentaufsatz, das den IXO durch seine mehreren Aufsätze vielseitig macht.
Fällt aber ein, dass ich auch mal so einen Parkside "Ixo" hatte, das Teil war so unhandlich und schwer, war ein nogo - ist aber defekt oder habe ich verschenkt, doch der hatte auch so einen Drehmomentaufsatz.

Ein Wechselakku ist für mich auch must-have. Alle ernsthaften Modelle haben das als Selbstverständlichkeit.
Ja, warum das bei einem Li-Ion Akku nicht ähnlich bei AA/AAA Akkus ist, verstehe ich auch nicht.
Habe sogar einen Lötkolben mit 2x AA, das funktioniert ganz gut.

Edit: die angegebenen 25 Nm von deinem Makita glaube ich nicht, dass man die halten kann, wenn der Schrauber gerade ist. Schätze das wird unangenehm. Auch geknickt ist das eine Hausnummer.
Das ist ja ein Art Schlagschrauber, da musst also eher aufpassen, dass damit nicht versehentlich kleine Gewinde ruinierst - von daher ist der auch nichts für mich, also wenn wäre wie schon erwähnt, der DF012D die bessere Wahl (hat also 2 Stufen und 21 Drehmomenteinstellungen).
 
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Kerstenk

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Wenn es dir nur als Ergänzung zum Handschraubendreher geht, dann evtl. diesen.

Flex Akku Bohrschrauber SD 5-300 4.0 C​

ich habe mir den Flex Akku Bohrschrauber SD 7-320 4.0 C besorgt, der hat noch eine Drehmomenteinstellung, so kann man randrehen bis die anspricht und den Rest dann mit der Hand weiter drehen, das Getriebe ist gesperrt.

Habe auch den Bosch Go, die Bedienung ist hier anders, der Schaltet ein, wenn man ihn auf die Schraube drückt, erreicht er das eingestellte Drehmoment, schaltet er ab. Hat auch einen Taster zum einschalten. Auch hier ist das Getriebe gesperrt wenn er steht. Nutze ihn in der Montage von Kleinteilen, da ist er genial, denn ich muss nach dem Festziehen die Schraube wieder 1/3 Umdrehung lösen, das geht mit keinem normalen Schrauber. Die Montagezeit hat sich damit sehr verkürzt, da ich nicht das Werkzeug wechseln muss zum lösen. Es ist auch vollkommen egal wie man ihn greift, da man eben nur runterdrücken muss.
Er ist unbrauchbar im Schaltschrankbau, oder vergleichbares, da ist der Flex , denn er hat diesen Druckschalter nicht.
 

WinfriedM

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Bei Flex auf der Homepage diese Akku-Schraubendreher zu finden, ist nicht leicht. Der SD 7-320 ist unter Produkte > Akkumaschinen > 10,8/12V zu finden. Irritierend. Den SD 5-300 findet man gar nicht, vermute, dass das ein Auslaufmodell ist und der durch den SD7-320 ersetzt wurde. Wäre auch komisch, 2 fast gleiche Geräte im Produktsortiment zu haben.

https://www.flex-tools.com/de-de/produkte/akku-maschinen/10-8-v-12-v
 

Mr.Ditschy

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Habe auch den Bosch Go, die Bedienung ist hier anders, der Schaltet ein, wenn man ihn auf die Schraube drückt, erreicht er das eingestellte Drehmoment, schaltet er ab. Hat auch einen Taster zum einschalten. Auch hier ist das Getriebe gesperrt wenn er steht. Nutze ihn in der Montage von Kleinteilen, da ist er genial, denn ich muss nach dem Festziehen die Schraube wieder 1/3 Umdrehung lösen, das geht mit keinem normalen Schrauber. Die Montagezeit hat sich damit sehr verkürzt, da ich nicht das Werkzeug wechseln muss zum lösen. Es ist auch vollkommen egal wie man ihn greift, da man eben nur runterdrücken muss.
Hmm, dachte ich auch schon daran, doch irgendwie glaube ich, ich bleibe vorerst beim Schraubendreher.
Habe erst heute meine Akkulampe repariert (Kabelbruch), da kam ich wieder zur Situation, dass ich z.B. beim Schrauben in Kunststoff eindrehen, automatisch erst linksrum drehe, bis die Schraube ins Gewinde springt und dann erst die Schraube rechtsrum eindrehe. Dazu habe ich einen Schlitz- und Kreuzschlitz- Schraubendreher benötigt, also egal mal wie oft, würde ich schon das ständige Bitwechseln der Bits nervend finden (so greife ich kurzerhand den passenden Schraubendreher).
 

tiepel

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ich habe mir den Flex Akku Bohrschrauber SD 7-320 4.0 C besorgt
Hi,
habe mir den auch bestellt und ist heute geliefert worden.
Macht grundsätzlich einen guten Eindruck und hat mehr Drehmoment als ich erwartet habe.
Was mich aber stört, ist das axiale Spiel in der Bitaufnahme.
Den Bit kann ich mit dem Finger etwa 5mm eindrücken (gegen Federkraft), wobei sich dann die Entriegelungshülse etwa einen Millimeter nach vorne bewegt.
Ist das bei Dir auch so?
Danke im Vorraus und Gruß
 

MarcBerlin

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Ich seh es wie @willyy - Die Dinger spielen Ihre Vorteile aus, wenn es mal darum geht, viele Schrauben rasch ein- oder und auszudrehen. Kommt bei uns im Holzbereich tatsächlich seltener vor. Ich schraube allerdings auch ans Fahrrädern und Autos und hab so ein Teil dabei schon bisweilen vermisst. So richtig sinnvoll ist das auch nur mit (mindestens) 2 Geschwindigkeiten: Langsam ansetzen und dann möglichst rasch rein oder raus zwirbeln - darin liegt dann die eigentliche Zeitersparnis und der Vorteil gegenüber der händischen Variante. Hab jetzt Eure Links nicht alle genau studiert: Sind 2 Geschwindigkeiten Standard bei den Dingern? Ist evtl. ein Modell besonders fix im schnelleren Gang?
 

WinfriedM

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Hab jetzt Eure Links nicht alle genau studiert: Sind 2 Geschwindigkeiten Standard bei den Dingern? Ist evtl. ein Modell besonders fix im schnelleren Gang?
Bei den einfachen Stabschraubern (Flex 40 Euro) ist nur eine Geschwindigkeit um 300 UPM Standard. Bei Knickschraubern hat man oft 2 Geschwindigkeiten. Ich hab einen Knickschrauber von Hikoki (um 70 Euro), der hat 2 Geschwindigkeiten.
 

MarcBerlin

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Ich hab einen Knickschrauber von Hikoki (um 70 Euro), der hat 2 Geschwindigkeiten
Ah, fein, danke! Für Billigschrauber bin ich ohnehin ein Freund von Hitachi/Hikoki - hab schon etliche Haushalte im Bekannten- und Freundeskreis zu dem kleinen 12V im Koffer mit 2 Akkus überredet - der war in der Preisklasse eigntlich immer die beste Wahl (oder vllt besser gesagt, das einzige Modell was man überhaupt guten Gewissens empfehlen kann). Verrichtet überall noch seine Dienste.

Der von @willyy erwähnte Panasonic scheint mir auch prima und hat 2 Geschwindigkeiten, wie genauere Recherche ergab. Ist aber eine andere Preisklasse. Panasonic hat sich für Akkuschrauber bei mir für immer als Premium Marke eingebrannt: Mein erster "seriöser" Schrauber, etwa im Jahr 2000 angeschafft, war und ist unverwüstlich - vor auch schon wieder vielen Jahren mit neuen (guten!) Zellen in einer recht fummeligen Lötarbeit ausgerüstet, versieht er heute noch Hilfsarbeiten.
 

WinfriedM

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hab schon etliche Haushalte im Bekannten- und Freundeskreis zu dem kleinen 12V im Koffer mit 2 Akkus überredet
Hab auch 2 Stück davon, mittlerweile schon 12 Jahre alt. Funktionieren sehr gut. Einziger Nachteil: Bohrfutter wird nicht gesperrt, wenn Maschinen nicht läuft, man muss beim Bohrerwechsel also am Bohrfutter gegenhalten.
 

tiepel

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ja und finde ich auch nicht so dolle, habe mal mit der Lampe reingeschaut, ist eine Feder drinnen, mal sehen ob man die einfach rausbekommt und dann einen Magneten oder einfach nur einen abgeschliffenen Bit reinmachen kann, dann ist ruhe.
Hi,
die Feder, ist wohl der Mechanismus, um den Bit auszudrücken.
Ich werde das Gerät mit einem Standart-Bithalter benutzen und einen Bolzen darunter setzen, der das Spiel verhindert.
Maße des Bolzens poste ich gerne.
Gruß
 

WinfriedM

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Den Bit kann ich mit dem Finger etwa 5mm eindrücken (gegen Federkraft), wobei sich dann die Entriegelungshülse etwa einen Millimeter nach vorne bewegt.
Stört das wirklich oder ist es nur ungewohnt?

So ein merkwürdiges System hab ich bisher noch nicht in der Hand gehabt.

Hat der Flex SD5 das auch?
 

tiepel

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Stört das wirklich oder ist es nur ungewohnt?
Hallo Winfried,

ist wahrscheinlich eine Kombination aus beidem.

Allerdings wird die axiale Kraft über die Verriegelungs-Kugeln übertragen. Das gefällt mir nicht.

Ich habe mir jetzt einen Bolzen D5,1 * 10,2 gedreht. Damit hat der Wera-Bithalter axial noch ein paar Zehntel Spiel, was aber nicht stört.

Was aber viel entscheidender ist: Jetzt kann man auch Standard-Bits verwenden, die sonst viel zu tief eingetaucht sind.
Die getesteten Wera Bits sitzen top.

Evtl. könnte man einen Bolzen mit kurzem Bund (etwa D5,5) verwenden. Dann fällt der erst raus, wenn man entriegelt.
Wenn ich mal Langeweile habe.....

Gruß
 
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MarcBerlin

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Ja, ich bin ein Sprachpedant. "Sprach-Nazi" sagt meine Freundin sogar bisweilen. Dennoch gelingt es mir in 99,9% der Fälle, in Foren keine Korrekturen zur Orthografie, Semantik oder Stilblüten zu posten - das bringt nichts. Aber weil es in diesem Thread nun schon mehrmals (und ich meine von verschiedenen Schreibern) fiel, mach ich mal die 0,1% Ausnahme: "Standard" schreibt sich auch im Jahr 2026 noch mit "d" hinten, also nicht "Standart". Da hier alle keine Sprach-Desperados sind und in zusammenhängenden Sätzen formulieren, kann ich mir vorstellen, das die Info vielleicht sogar wohlwollend aufgenommen wird. Ich weiß nicht warum, aber das falsche"t" verbreitet sich in letzter Zeit zunehmend - das kann schon mal abfärben.
 

tiepel

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Vielen Dank für die Info und die Richtigstellung.
Hast Du noch nie einen Schreibfehler gemacht?
Natürlich habe ich den Faupah direkt korrigiert.
Den Quatsch mit Leerzeichen nach irgendwelchen Sonderzeichen und was sonst noch aber nicht.
Aber das "t" wirt bei mir wohl aus der Standardisierung fallen...

Aber:
Da hier alle keine Sprach-Desperados sind und in zusammenhängenden Sätzen formulieren, kann ich mir vorstellen, das die Info vielleicht sogar wohlwollend aufgenommen wird...

Finde den (die?) Fehler....
 
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yoghurt

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„Faupah“ schreibt man anders!

Meine Freundin ist Russin und spricht so na ja. Dazu kommt Legasthenie…. Ich bin inzwischen sehr tolerant bezüglich der Sprache obwohl ich gutes Deutsch sehr zu schätzen weiß!
 
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