Mal ein Sache, die mir dazu erstmals einfällt. Längs-Tischplatten werden ja u. a. über Langlöcher mit einem Quer-Unterbau verbunden, so dass die Langlöcher die Breitenänderungen der Tischplatte ermöglichen.
Könnte man dieses Prinzip nicht auch bei einer wie der angefragten Kiste anwenden, so dass haass mit seinen zwei Platten auskommt? Also überall dort, wo Längs- auf Querholz trifft mit Langlöchern arbeiten (einfacher würde ich die obere Vorbohrung 2-3 mm größer als erforderlich machen).
Dann könnte man antworten: Verleimt wird das so nichts. Aber entsprechend verschraubt ja.
Darüberhinaus dürften die Dehn- und Schwundmasse bei 35cm Höhe für die Seitenwände auch nicht allzu groß sein.
Dann müsste man noch über den Boden nachdenken. Von mir käme dann: eingenutet, also noch beweglich, auch machbar.
Noch einmal genauer betrachtet hat der Boden bei der gewünschten Bauweise und wenn längs orientiert immer die gleiche Orientierung wie die auf ihm aufliegenden Seitenteile. Also dürfte es an diesen Verbindungstellen keine Komplikationen geben - bez. unterschiedlichem Schwund- und Dehnverhalten.
Rainer