Kappsäge in der Werkstatt?

knotzel

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Hallo Zusammen,

ich habe eine kleine kellerwerkstatt - wo ich eine CS70 bereits stehen habe. Diese kann in den Nachbarraum auf Rollen gestellt werden, wo sie auch immer steht. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich doch öfters einen kurzen kleinen kappschnitt/gehrungsschnitt brauche - und dafür die CS70 rausholen und umbauen, ist umständlich.

Ich dachte mir noch eine kompakte kleine Kappsäge zu kaufen für diesen Fall - ich habe noch eine Ecke auf dem Tisch, wo diese gut stehen würde. Ich bräuchte diese fürs ablängen von kleinen stücken (über 30cm - max 2m (echt ausnahme- eher 1-1.8). Absaugung wäre wichtig und kompaktheit, da ich Sie im Sommer auch gern draussen benutzen würde für dinge im Garten. Meistens arbeite ich an kleinen möbeln aus Massivholz und mit platte lasse ich mir alles sowieso zuscheiden, da Sie den weg in de Keller anders nicht finden.

Ich dachte an die Kapex KS 60 mit Kabel oder vielleicht selbst eine manuelle Kappstation incl. Gehrung (falls sowas existiert, habe da noch nicht recherchiert), wo ich aber nicht sicher bin ob ich damit Glücklich werde.

Was sind eure Erfahrungen, lohnt sich eine Kappsäge separat oder ist das der overkill?

Grüße
Thomas
 

Ro So

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Hallo,
die CS70 hat doch sogar eine Zugfunktion oder. Die würde ich bei vielen Teilen und/oder breiten Teilen nutzen.
Meine Empfehlung: gebrauchte Ulmia 35.. Gehrungssäge. Super Teil - Leise - macht wenig Dreck - präzise - kann auch mit Metallsägeblatt bestückt werden. Einfach ein großartiges Werkzeug.

Liebe Grüße

RoSo
 

Holzcouch

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Ich denke das hängt davon ab, wieviele Werkstücke du über 30cm ablängst, und wieviel es dir wert ist.
Ich benutze z.B. fürs Ablängen unter 30cm meine Bandsäge, und darüber hinaus die Japansäge, bzw Stichsäge zum groben Ablängen, und fürs Feine die Tauchsäge mit Vorrichtung.
 

Hoosier

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Ich habe ein ähnliches setup und habe mir neben meiner kleinen FKS/TKS auch die Kapex 60 besorgt. Das ist eine schöne Kombi die sich meiner Meinung nach ergänzt, zB Ablängen von längeren Materialien die ich nicht ohne weiteres auf die große Säge bekomme. Ich nutze die Kapex auch öfters für Gartenprojekte (Sichtschutz, Hochbeet, Zaun usw), da wird die Säge dann einfach mit nach oben in die Garage genommen.
 

Manuel_

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Ich hätte gerne eine Kappsäge in der Werkstatt vor allem um beim Zuschnitt Zeit zu sparen, aber der Platzbedarf um die sinnvoll zu nutzen ist immens.
Daher habe ich mich dagegen entschieden, schneide grob vor und an der TKS dann genau nach.
Unterm Strich bin ich mir sicher, dass ich durch den nicht verbrauchten Platz viel mehr gewinne (in Zeit und Komfort) als durch eine Kappsäge.
 
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Elender Kruzefix

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statt ner Kappsäge evtl. ne Akku-HKS mit Kappschiene.
Ist überraschend vielseitig und nicht zu unterschätzen.
Hab ne 40er Kappschiene zur AkkuHKS, ist aber fast schon etwas lang.
 

magmog

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Guuden,

ne Kappe mit Tks oben drauf. Super für den Schnitt längs oder quer zwischendrin
wenn die große anders eingerichtet ist. Bei mehr als einem Werker eine Notwendigkeit.
 

Arkhan1806

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Also ich habe ne Kappsäge und nutze diese auch regelmäßig. Bei mir "wohnt" die auf nem kleine Rollschrank, in dem diverser Kram gelagert ist.
Aaaaber: Das ist meine vernachlässigte Alles-Säge. Ich nutze die nicht für feine Schnitte, die passieren auf der FKS mit teurem Blatt.
Das Blatt der Kappsäge sind (meist stupfe) günstige Metabo-Universal-Blätter für unter 10€. Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ein Holz z.B. Dreck drin hat, nehm ich auch die Kappsäge. Ist eine Metabo KGS216, die ich mal defekt gebraucht für unter 30€ bekommen ab.

Ich nutze die also, um die "gute" Säge (bzw. deren teures Blatt) zu schonen. Ein gute Kappsäge, wie z.B. ne Festool würde ich wahrscheinlich fast nicht nutzen, dafür hab ich die große Kreissäge.
 

depitter

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wenn du das nötige Kleingeld hast und auch ausgeben magst. die Kapex im dazugehörgigen Set, mit dem transportablen Unterbau und den seitlichen Anlagen, ist ein Träumchen. Die habe ich mehrere Jahre im Gebrauch gehabt, als ich noch mobil arbeiten musste.
 
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Todde

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Moin,
für den von Dir beschriebenen Zweck (Kappschnitte in der Werkstatt, leichte Mitnahme in den Garten) nutze ich eine Metabo KGS 1670 Signal. Oft günstig zu bekommen (< 100 Euro), super Absaugung an 3 Punkten und sehr transportabel und doch präzise.
Steht in der Werksatt auf einer langen Arbeitsfläche, draußen auf einer Art billiger workmate. Reicht mir vollkommen.

Gruß, Todde
 

flüsterholz

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Wenn das für deine Arbeiten passt, und so hört sich das für mich an, dann kauf sie Dir. Für Arbeiten im Außenbereich finde ich sie sogar unverzichtbar, bei entsprechender Dimensionierung und wenn man nicht von Hand sägen möchte. Wenn es jedoch nur kleinere Leisten etc sind, finde ich die Ulmia Gehrungssäge durchaus eine Alternative.
Kappsägen lassen sich auch geschickt in Arbeitsflächen integrieren, oder durch mobile oder klappbare Anbauten flexibel einsetzen. Auf YT habe ich schon einige interessante Beiträge dazu gesehen. Der einzige wirkliche Nachteil, ich habe noch nie eine mit wirklich vernünftiger Absaugung gesehen, was aber nicht heißen muss, dass es nicht doch eine gibt.
 

Djslimer

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Es fällt mir zwar schwer, das mir einzugestehen, aber ich finde eine Kappsäge in Kombination mit einer Tauchsäge praktischer als eine TKS. Gerade weil ich nur sehr begrenzt Platz habe, bin ich mit der Tauchsäge flexibler als mit der TKS. Ich kürze auch gerne mit der japansäge, aber wenn es mehrere, und gern auch dickere Balken sind, nehme ich die Kappsäge. Das ist mir auf der TKS zu umständlich. Bin aber auch am überlegen, ob ich mir eine Vorrichtung für eine HKS baue.
Allerdings ist meine Kappsäge eher dreckiger, als sauberer.
 

Holzcouch

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Ich habe selber keine TKS (TischKreisSäge), sondern nur eine TKS (TauchKreisSäge) , aber die Tischkreissäge hat durchaus ihre Berechtigung, z.B. mit Schiebeschlitten für Kleinstteile. Bis zu einem gewissen Grad geht es auch mit der Tauchkreissäge:
Beitrag im Thema 'Dachlatten, Kanthölzer, Balken usw. mit der Tauchsäge:
https://www.woodworker.de/forum/thr...n-usw-mit-tauchsäge-sägen.140916/post-1304221
Für mehr ist einfach kein Platz..
 

Todde

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Habe zwar nur beschränkte Vergleiche (Bosch blau Kappsäge meines Schwiegervaters), aber gegen die ist die erwähnte Metabo KGS 1670 sehr sauber, da an 3 Stellen abgesaugt wird. Die Bosch pustet die Späne trotz angeschlossenem Sauger großflächig in den Raum.
Gruß, Todde
 

depitter

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Habe zwar nur beschränkte Vergleiche (Bosch blau Kappsäge meines Schwiegervaters), aber gegen die ist die erwähnte Metabo KGS 1670 sehr sauber, da an 3 Stellen abgesaugt wird. Die Bosch pustet die Späne trotz angeschlossenem Sauger großflächig in den Raum.
Gruß, Todde

ja, die Bosch ist dafür bekannt ein echtes Ferkelchen zu sein, wenn man das ausser acht lässt, ist das aber eine tolle Säge.
 
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