Küchenzeile an Außenmauer im Altbau

Bubble

ww-kiefer
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Hallo,

ich plane dieses Jahr für unser altes, renoviertes Haus eine eine Holzküche zu bauen. Eine meiner sorgen ist das eine größere Küchenzeile direkt an einer Außenwand stehen würde.

Es handelt sich um eine innen neu verputze Ziegelmauer, die im Sommer auf der Außenseite noch neu gedämmt wird. In der Mauer gibt es zwei Fenster, die Arbeitsplatte soll durchgehend von den Küchenschränken bis in die Fensterlaibungen reichen. Würde oben also "dicht" abschließen. Meine Sorge ist nun das hinter den Küchenkästen ev. zu wenig Luft zirkulieren kann und sich Schimmel bildet.

Hat jemand von euch Erfahrung mit Küchenzeilen an Außenwänden von älteren Häusern? Oder sollte es entsprechender Außendämmung vorausgesetzt hier keine Probleme geben?

Ich dache daran die Schränke ev. ohne durchgehende Rückwand zu bauen bzw. die Rückwände von der Innenseite zu befestigen sodass man sie von vorne entnehmen und die Wand immer mal wieder kontrollieren bzw. im Notfall auch sanieren kann.

Danke für eure Hilfe!
 

Neige

ww-robinie
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Grüß dich @Bubble

Du schreibst, dass die Aussenmauer noch gedämmt wird. Schau dass zw. Wand und Rückwände der Unter/Hochschränke genügend Abstand ist. Bei den Küchenhersteller hat die eingenutete RW zumeist einen Abstand von ca.35mm zur Hinterkante der Seiten. Dazu kommt noch die Sockelblende die etwa 3-4mm zur Unterkante Korpusboden niedriger ist.
Meiner Meinung ist dann die Luftzirkulation ausreichend. Bis zum heutigen Zeitpunk konnte ich da, auch bei Altbauten keine Probleme verzeichnen.

Wenn du Platz hast und dir eine tiefere Arbeitsplatte gönnen möchtest, kannst du die Schränke auch was nach vorne ziehen.
 

Tschensmän

ww-fichte
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Ich selbst bin Küchenbauer.
Probleme gibts bei dem IKEADreck weil die Rückwand ganz hinten sitzt.
Deswegen lehnen wir so einen Mist ab.
Die "normalen" Küchenhersteller haben die Rückwände vorgesetzt wie der Herr Kollege vorher schon geschrieben hat.
Wir machen zu 95 % unsere Küchen mit 70 cm tiefer Arbeitsplatte, 10 cm Luft der Schränke zur Aussenwand.
Wir haben da noch nie Probleme bekommen, mein Betrieb gibt es seit fast 32 Jahren.
Wichtig ist auch dass der Sockel unten zum Schrankunterboden etwa 1 cm Luft hat.
Vorteil ist bei der übertiefen Arbeitsplatte dass oft Aufputz an aine andere Stelle gelegt werden kann sofern genügend Gefälle gewährleistet ist.
 

Bubble

ww-kiefer
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Danke für euere Antworten, das beruhigt mich schon etwas!

Meine Sorge ist das man mit den durchgehenden Rückwänden keine Möglichkeit hat den Zustand der Wand dahinter zu kontrollieren. Ist ja dann im fertigen Zustand alles "dicht". Werde soviel Abstand wie möglich hinten lassen.

Der Tipp mit dem Sockel ist gut, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Überlegte schon "Lüftungsgitter" in den Sockel einzusetzen, aber so ist es natürlich eleganter und durch den Rücksprung sieht man den Lüftungsspalt ja später auch nicht mehr.

Wenn ich mit meiner Planung weiter voran bin werde ich mich nochmal in einem eigenen Thema bzgl. meinem Küchenprojekt melden :emoji_slight_smile:
 

Neige

ww-robinie
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Wenn ich mit meiner Planung weiter voran bin werde ich mich nochmal in einem eigenen Thema bzgl. meinem Küchenprojekt melden
Das wäre gut, ggf. gibt es noch Verbesserungsvorschläge.

Dann noch eine Bitte, falls du Vorschläge haben möchtest. Stelle dann einen Grundrissplan ein der alle relevanten Maße enthält wie:

- Türen (Höhe und Breite inkl. Band/Zierblende, genaue Position)
- Fenster (BRH ab Boden bis Fensterlaibung, Höhe und Breite)
- ggf Wandvorsprünge, Schächte.....(bemaßt)
- Vorhandene Elektroinstallation, falls nicht änderbar (oder Umbauten möglich)
- Sanitärinstallation (Genaue Position, oder Umbauten möglich)

dann wären noch Angaben sinnvoll wie:
- gewünschte Arbeitshöhe (Hauptnutzer, ggf. Größe der Personen um eine komfortable Arbeitshöhe zu ermitteln)
- besondere Anforderungen (hochgebauter Geschirrspüler/ Backofen, Breite Kochfeld u.s.w.)
 
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Bubble

ww-kiefer
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Alles klar! Wird noch etwas dauern aber ich versuche das gleich alles einzuplanen/ zeichnen.
 
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