Holzspäne gesucht!

Kanufreak

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Suche im Raum Köln Düsseldorf Holzspäne, Standort 40764 Langenfeld. Bitte gerne ab 10 Säcke alles anbieten, komme dann die Säcke abholen und tausche gegen leere oder bringe die geleerten zurück.
 

U.Tho

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Ich kann Dir nicht direkt helfen, bin aber irgendwie neugierig: Name "Kanufreak" braucht Holzspäne (Sägespäne?) Brauchst Du das zum Kanubauen?
 

Astlochfräser

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Bei Holzbooten schüttet man gerne nach dem Einwassern Sägespäne ins (stehende) Wasser, dadurch quellen die Nähte zwischen den Bootsplanken schneller zu (oder man lässt sie ne Nacht am Kran im Wasser hängen).
 

U.Tho

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@Astlochfräser Ah - ok, früher hat man ja die (Holz-) Schiffe kalfatert. Was Du beschrieben hast, gleicht in etwa dem Fassbau mit Dauben oder? Ich meine, die Dauben dichten sich durch Quellen selber ab.
 

Lorenzo

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N Fass is schon direkt nach dem Bau dicht, auch trocken. Man darf es nur nicht zu lang zu trocken stehen lassen, sonst wirds durch den Schwund undicht. Also jein quasi :emoji_wink:
Ich würd dir sehr gern n paar Sack Späne abgeben Kanufreak. Leider hat die Frau die sie immer für ihre Tiere abgenommen hat keinen Bedarf mehr. Aber, viel zu weit weg...
 

Astlochfräser

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@U.Tho Kalfatern mit Werg und Dichtmasse (in der Regel Pech, Teer ist nicht mehr zugelassen) wird heutzutage bei größeren Traditionsschiffen bzw. Booten immer noch verwendet, nicht nur Unterwasser sondern auch zum Abdichten des Decks.
Bei kleineren Booten wird dies in der Regel nicht gemacht: Wird gar nichts gemacht, dann geht das Boot erstmal unter, nach zwei Tagen wird es angehoben und ausgepumpt und ist dann dicht. Alternativen sind wie beschrieben Sägespäne im flachen Wasser, das am Kran hängende Wassern oder einige Tage vor dem Wassern das Boot mit nassen Sandsäcken füllen.

Problematisch wird es, wenn ein Boot mehrere Jahre im Trockenen verbracht hat - dann muss meistens zusätzlich ausgeleistet werden (oder es erhält ein "Leichenhemd" = GFK Beschichtung).
 

U.Tho

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Kalfatern mit Werg und Dichtmasse (in der Regel Pech, Teer ist nicht mehr zugelassen) wird heutzutage bei größeren Traditionsschiffen bzw. Booten immer noch verwendet, nicht nur Unterwasser sondern auch zum Abdichten des Decks.
Ich zitiere mich mal selber:
früher hat man ja die (Holz-) Schiffe kalfatert
Du must Dir nicht die Mühe machen, mir das zu erklären. (ich habe eine seemännische Berufsausbildung - kannst Du halt nicht wissen) Aber trotzdem Danke.
 

Astlochfräser

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@U.Tho: So kann man sich täuschen: Das "früher" klang nicht so danach, deshalb erwähnte ich ja auch "heutzutage", auch wenn es sich hier vorwiegend um Traditionsschiffe handelt.
In diesem Sinne: Immer ein Handbreit Schnaps in der Bilge!
 

Astlochfräser

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Wobei hier zu hinterfragen wäre, was die tatsächliche fachgerechte Instandsetzung der Gorch Fock gekostet hätte, und wieviel in Beratung und sogenannter Werftsanierung geflossen sind. Statt der geplanten 10 Mio Euro wurden 135 Mio Euro ausgegeben. Die Restaurierung der Viermastbark Peking, die im wesentlich schlechteren Zustand war, hat über 40 Mio. Euro verschlungen, davon ein nicht erheblicher Teil an unvorhergesehenen Kosten (Beton und Asbest).
 
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