Holzrahmenbauweise mit möglichst dünnem Wandaufbau, Frage zum Fassadenaufbau

mr_p

ww-kastanie
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Hallo zusammen,
ich plane zZ eine Gartenlaube. Da es sich um einen Kleingarten handelt, darf die Fläche nicht größer als 24qm werden.
Gemessen wird an den Aussenkanten der Wände (Dachüberstände zählen nicht).
Um möglichst viel Fläche im Innenraum zu haben, sollen die Wände inkl. Fassade möglichst dünn sein.
Eine vernünftige Statik soll natürlich gegeben sein.
Die Gefache würde ich zwecks Hitze- und Schallschutz gerne dämmen. Entweder mit Iso-Stroh oder Holzfaserdämmplatte.

Die Laube würde ich gerne in Holzrahmenbauweise erstellen. Innen würde 15mm OSB zur Aussteifung genutzt werden.
Aussen möchte ich gerne eine Fassade als negative Leistenschalung (siehe Bild) anbringen.
Laut diesem Text (Holzfassade ohne Hinterlüftung) müssen Holzfassaden nicht in jedem Fall hinterlüftet sein. Zudem wäre durch den Aufbau der neg. Leistenschalung ohnehin eine gewisses Maß an Belüftung gegeben.

Nun zum Kern meiner Frage:
Was bringe ich am sinnvollsten zwischen den Leisten und dem Ständerwerk an?
Genügt eine weitere OSB-Platte, auf die dann direkt die Fassade geschraubt wird?
Da 15mm u.U. etwas wenig Futter für die Fassadenschrauben sind, könnte auf Höhe der Schrauben mit einer weiteren OSB-Leiste von innen aufgedoppelt werden.
Auf Folie möchte ich nach Möglichkeit verzichten.

Danke für hilfreiche Vorschläge!
 

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stefan.

ww-eiche
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Was bringe ich am sinnvollsten zwischen den Leisten und dem Ständerwerk an?
Horizontale Kanthölzer mit Querschnitt 30x50, im Abstand von 50 cm oder so.

Edit: Ah, jetzt erst gelesen. Du willst die Gefache innen dämmen. Dann kommst du ohne Folie meiner Meinung nach nicht aus. Sonst ist ja die Dämmung nach außen hin offen, da hätte ich die Befürchtung dass sich da allerhand Krabbelgetier einnistet.

Ich würde den Wandaufbau von innen nach außen wie folgt machen:

OSB / Ständerwerk mit Dämmung / diffusionsoffene Fassadenfolie / 30x50 Konterlattung / Boden-Deckelschalung.


Nochmal OSB außen drauf halte ich für keine gute Idee, weil OSB diffusionshemmend ist. Hast du dann einmal Feuchtigkeit in der Dämmung, geht die nicht wieder raus. Grundsätzlich sollte die Wand von innen nach außen immer diffusionsoffener werden. OSB auf der Innenseite ist dagegen richtig, weil es die Diffusion der Luftfeuchtigkeut aus dem Raum in die Dämmung verhindert.


Nochmal ein Nachtrag: Bevor ich jetzt versuche auf Teufel komm raus nochmal 2 cm rauszuholen, bau ich lieber eine Wand mit vernünftigem Aufbau. 24 qm sind immer 6x4 m?! Wenn du da jetzt 12 anstatt 15 cm Wandaufbau schaffst, dann hast du sagenhafte (6 +6 + 4 + 4) * 0,03 m = 0,6 m² mehr Fläche. Dafür aber vielleicht in ein paar Monaten / Jahren Probleme mit Feuchtigkeit..
 
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mr_p

ww-kastanie
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Zunächst einmal Danke für die ausführliche Antwort!
Die Idee der äußeren OSB-Platte war auch, dass die Dämmung/das Stroh nicht raus fällt.
Bzgl des Diffusionsproblems hast du natürlich recht.

Da ich eine solche Fassadenbahn noch nie verwendet habe:
Ist die, inkl. der Querlattung, stabil genug, eine Strohdämmung in Form zu halten oder beult die sich aus? (Abstand der Stiele = 635mm)

Wenn du da jetzt 12 anstatt 15 cm Wandaufbau schaffst, dann hast du sagenhafte (6 +6 + 4 + 4) * 0,03 m = 0,6 m² mehr Fläche
Bei den Dimensionen des Ständerwerks ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Geht man man 6x10 Stielen aus sind es schon 18,5cm
(15mm OSB, 100mm Stiele, 30mm Lattung, 20mm Leisten, 20mm Deckel)
 

flüsterholz

ww-robinie
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Von der Dämmung her würde auch 8×4cm fürs Ständerwerk reichen bei Holzfaserdämmung. Da hättest du auch keine Probleme mit der Folie. Ich hab meine Außensauna so gedämmt.

Edit, wenn möglich würde ich mich mal von einem Zimmermann beraten lassen. Der kann dir auch genau ausrechnen oder aus Erfahrung sagen, welche Dimensionen bei der Größe sinnvoll sind.
 
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