Holzboden in Mietwohnung

NeMilo

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Liebe Community,

Meine Verwaltung verlangt CHF 6’000.– wegen Fugenbildung

Der Parkettboden ist ca. 20 Jahre alt und wurde vor 5 Jahren neu geschliffen/versiegelt.
Ich wohne seit 5 Jahren in der Wohnung und ziehe nun aus.

Beanstandet werden Fugen zwischen einzelnen Parkettelementen.
Es sind keine aufgequollenen Stellen, keine Lackschäden, keine Wasserflecken und keine Verformungen ersichtlich.

Die Verwaltung und ein "Experte" vor Ort unterstellen, der Boden sei „zu nass aufgenommen“ worden.

Frage an die Experten:
Ist unter diesen Umständen eine Forderung von CHF 6’000.– überhaupt haltbar bzw. wäre nicht maximal ein geringer Zeitwert anrechenbar – falls überhaupt ein ersatzpflichtiger Schaden vorliegt?

Ich danke für eure erneute Unterstützung und wünschen einen tollen Wochenstart.
LG
Nemanja
 

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Hoosier

ww-robinie
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Hi Nemanja,

zu den 6000 CFH kann ich nichts sagen.

Aber zum Parkett: waren denn die Fugen vorher schon so? Du bist, wenn ich das richtig verstehe, eingezogen als das Parkett grade renoviert war. Mich wundert das ein ein bisschen, wir haben bei meinen Eltern wesentlich älteres Parkett, das auch vor einigen Jahren neu geschliffen und versiegelt wurde, das schaut aus wie neu, keine Fugen usw.

Wir hatten ein ähnliches Bild (dunkle Fugen und diese dunkleren Stellen an den Stößen) mal in einer Mietwohnung als Erstbezug - da hat sich rausgestellt dass die Fussbodenheizung von unten undicht war...

Viele Grüße
Richard
 

Herr Dalbergia

ww-robinie
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Ich finde das sieht jetzt recht bescheiden aus, wie es vor 5 Jahren nach dem abschleifen und versiegeln aussah wissen wir nicht, aber da müsste es doch auch Fotos geben?
 

wirdelprumpft

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Das Bild sieht nach "Wasserschaden" aus. (Irgendwas hat sich in die Stirnkanten gesaugt)
Kann allerdings auch andere Ursachen haben.
Wenn Parkett mit Nutzschicht, könnte diese schon dünn sein oder sich vom Träger gelöst haben.
Das kommt ab und an vor wenn Parkett älter wird.
Fugen bilden sich eigentlich eher wenn es zu trocken ist. Bei feuchtigkeit wären die Dicht.
Sommer/Winter ist immer etwas unterschiedlich vom Fugenbild.

Was wollen die für die 6000 Franken machen?
Neuen Boden - abschleifen neu versiegeln?
wieviel m2 ?

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Schreinersein

ww-robinie
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Hast Du eine Pflegeanleitung mit dem Mietvertrag ausgehändigt bekommen und wurde das dokumentiert? Ich denke in D hätten Vermieter ohne so was schlechte Karten vor Gericht.

Gibt's bei Euch einen Mieterverein? Vielleicht mal kontaktieren.
 

Jumi

ww-ulme
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Fachlich kann ich nicht weiterhelfen, aber wir haben in der Schweiz ja immer für alles Vorgaben :emoji_innocent:
Schau mal nach der "paritätischen Lebensdauertabelle". Darin siehst du, dass Parkett eine Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren und die Versiegelung von 10 Jahren hat. Du bist nur für "deinen Anteil" an der Lebensdauer verantwortlich. Mit einem 20-jährigen Parkett und einer 5-jährigen Versiegelung solltest du je nach Massnahme nur 50 % der Kosten zahlen müssen.
Lass dich bei solchen Summen aber auf jeden Fall vom Mieterverband unterstützen. Ich habe da schonmal sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Kosten für die fachliche Begleitung haben sich bei mir mehr als bezahlt gemacht.
 

brubu

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Die Verwaltung und ein "Experte" vor Ort unterstellen, der Boden sei „zu nass aufgenommen“ worden.
Das sind sicher keine Experten!!!
Die Fugen bilden sich im Winter bei trockener Luft, das ist soweit normal. Nun ist Anfang März, ausgerechnet in dieser Jahreszeit ist das Holz am trockensten, also die Fugen am breitesten.
Sofern im Mietvertrag nichts steht wie "feucht" die Wohnung gehalten werden müsste um dem Parkett nicht zu schaden bist du raus.

Das ist der Interessenverband der Parkettindustrie, die haben mir auch schon geholfen aber sind eigentlich nicht zuständig.
Denen würde ich trotzdem die Fotos schicken und ganz freundlich anfragen wie sie es sehen.

Zu den geforderten 6000.- würde ich eine schriftliche Begründung verlangen, die würde mich sehr interessieren.
 
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