Hochbett über 3.2m - I Träger?

Moedimani

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Hallo, ich will meinem Sohn ein Hochbett bauen.der Raum ist mit 4x3.2m relativ klein und ich will den Platz über der Tür maximal ausnutzen (raumhöhe 3.1m), ohne dass man sich unten den Schädel anschlägt - also lieber platzsparender I Träger als dicker Holzbalken (darüber dann aber natürlich Holzleisten als Boden). Welchen Träger würdet ihr für 3.2m Uberbalkung vorschlagen, und wie tief muss der in die Mauer rein? Abstand einer vom anderen wohl etwa 1m? Danke!
Ich hätte gerne eine schlichte Kombination mit klaren Formen wie im Foto.
 

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Ich hab die KI auch mal träumen lassen. Schön sieht es ja aus. Leider hat die KI eine 5 in Physik und mir geglaubt das es Siemens Lufthaken zu kaufen gibt. :emoji_sunglasses:
Gemini_Generated_Image_1an19m1an19m1an1.png

Deine Idee hat ein paar Probleme wie z.B. kein Treppengeländer, ungenügender Rausfallschutz und die Befestigung auf der linken Seite ist mir unklar. Welches Holz willst du wählen?

Ich hatte mal ein Hochbett über 3m Spannweite im Altbau eingebaut. Vier Längsbalken 16x8cm KVH aus dem Baumarkt waren keine gute Wahl. Es hat all die Jahre geknarzt. Stabil war es, auch für drei spielende Kinder.
 

yoghurt

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Hallo,
Stahlträger würde ich nicht verbauen wollen, denn die Nutzungsdauer ist doch recht überschaubar. Auch wenn ich jetzt an Deiner Frage vorbei antworte, würde ich da eher ein 6/22 Brett hochkant verbauen und zugleich in die Absturzsicherung integrieren.

Wie tief soll die Plattform werden und wie tragfähig sind die Wände?
 

Ikeabana

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…..wie tief muss der in die Mauer rein?
was ind das denn für Mauern? Ich würde ohne gute Gründe keine Mauern aufschlagen, sondern dübeln. Bei einem Altbau können alte Wände krumm und schief sein (wenn ich es recht bedenke, soll es auch heute geben). Da kann es Mühe bereiten die Balken so anzupassen, dass sie flach aufliegen. Speziell die Ecken sind herausfordernd.
 

Daniboy

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Leider bleibt ja bei der Hochbett-Variante über der Tür dann oben wenig Platz bleiben um sich aufzusetzen.

@Moedimani, muss man denn über der Türe in 2m(??) Höhe bauen, oder ginge sich auch ein Bett auf einem zB 1m hohem Podest (für Stauraum) neben der Türe aus (getrennt von der Tür mit einer dünnen Wand)?

Eine andere Variante wäre, ein normales Hochbett zu kaufen, bei dem der Raum darunter (ca 1.5m) ideal für Schreibtisch genutzt werden kann. (Aufstellung mit der Stirnseite des Bettes Links oder rechts vom Fenster) Beispielhaft:
https://nidoria.at/produkt/hochbett-nilsen-natur-buche-massiv
 
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Mr.Ditschy

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Bei 3,1m Raumhöhe hat er über der Tür 1,1m Platz, das geht sich eigentlich schon gut aus ... doch würde auch keine Wand dafür aufschlagen, sondern wenn möglich wie in Bild 1, dann an den Ecken jeweils einen Pfosten bis auf den Boden geben (die kannst ggf noch an der Wand etwas fixieren usw. ... und Anlehnleiter dran schrauben).
 

yoghurt

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Hallo,
ich habe das bei ähnlicher Raumhöhe so gelöst, dass die Unterkante vom Hochbett genau einen Zentimeter höher ist als ich - und ich bin bisher das größte Familienmitglied. Muss natürlich dazu passen dass die Tür noch aufgeht….

Je weniger Platz da oben, desto stickiger die Luft und irgendwann wollen die Kinder da evtl. auch noch GV haben - da sollte es nicht zu eng sein.
 

Daniboy

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Bei 3,1m Raumhöhe hat er über der Tür 1,1m Platz, das geht sich eigentlich schon gut aus ..

Kommt erst mal drauf an wie hoch die Tür im Altbau(?) ist, dazu kommt jedenfalls Matratze und Tragkonstruktion.
Für ein aufrechtes sitzen braucht eine 1,7m Person bis zu 90cm. Also ginge sich das bei einer 2m Türe schon aus, wäre aber doch etwas bedrückend, das würde ich daher nur machen wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt.

Festigkeitsprobleme durch hohe Träger sollte es eigentlich keine geben, da ich ja im Prinzip jeden beliebigen Bereich unter dem Hochbett als tragende Elemente ausführen kann. (Durch beliebige Kästen, und Regale, sowie den Stiegenaufstieg oder gleich einen kompletten tragenden Wandverbau über die ganze Breite und Tiefe)

Wie bei fast allen Anfragen hier im Forum, könnte man meistens bei der Kenntnis des Gesamtbildes u.U, eine bessere Lösung erarbeiten als durch die Lösung das angefragten Detailproblems.
 

methylase

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Ich finde den Vorschlag von Yoguhrt sehr zieführend hier. Quasi einen Bettkasten aus 20er oder 22er Brettern in die zum einen schon die Matratze verschwinden kann und auch die Sicherung zum Herausfallen integriert werden kann. Diese Höhe garantiert dir auch über die 3 Meter die Stabilität. Mit Ausnahme von Gipskarton solltest du die Kastenelemente an den Wänden mit entsprechenden Dübeln oder eingeklebt en Gewindestangen ohne Probleme festbekommen.

Grüße Matthias
 

Johannes

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Hallo,
ich würde das Brett, dass yoghurt vorgeschlagen hat, etwas breiter machen. Es sollte fertig ca. 10-12 cm höher gehen als die Matratze. Dann hat man direkt einen Rausfallschutz. Ich hänge mal ein Bild an, von einem Bett, das ich mal gebaut habe. Die Spannweite war auch ca. 3m. Die Leiter hat keine Mittelleiste, da steht ein Holzregal da hinter. IMG_6315.jpeg

Es grüßt Johannes
 

breschdling

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Puuh nee, also ohne Geländer würde ich das definitiv nicht aufbauen, schon gar nicht für Kidds.
Definitiv keine gute Idee, ja. Rausfallschutz max 12cm oberhalb der Seitenwand und so 10-15cm breit würde ich es machen.

Die Situation des OP verstehe ich nicht so ganz - da gibt es einen Mauervorsprung, auf den man das Bett auflegen könnte? Klingt weird. Ich habe meins "schwebend" gebaut, die Leiter dient als einzige Stütze, an zwei Seiten ist es allerdings an der Wand verschraubt - hält bombenfest. Die Seitenteile würde ich etwas dicker und breiter dimensionieren (bei mir glaube 27mm Bretter ca. 20cm breit), eine Verstrebung in der Mitte reicht, die braucht man hauptsächlich, damit die beiten Seitenwände nicht auseinandergehen und der Lattenrost nicht durchfällt. Kann auch rausnehmbar gemacht werden, wie es bei Betten oft gemacht wird. 5 Sparren IMHO unnötig.

Wenn es so werden soll wie auf dem ersten Posting dargestellt würde ich den Rausfallschutz besser designen und einen Stützbalken rechts vorn vorsehen - das hintere und das rechte Brett an der Wand verschrauben. Eigentlich kann man das hintere Brett auch ganz weglassen und nur die Auflage für den Lattenrost an die Wand schrauben, das sollte aber dann stabil sein, denn da ist die Last drauf.
 

Daniboy

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Die Situation des OP verstehe ich nicht so ganz - da gibt es einen Mauervorsprung, auf den man das Bett auflegen könnte? Klingt weird.

Find ich nicht "weird", außerdem hat sie das Foto, so wie ich es verstanden habe, ja nur als Beispiel für die "schlichten und klaren Formen" die sie gerne hätte gezeigt, also nicht als Konstruktionsvorgabe oder genaue Situationsbeschreibung.

(Nachtrag: Das ist ja ein relativ unscharfes Bild von Pinterest, vielleicht am Computer erstellt. Nach genauerer Betrachtung vermute ich, dass das oben und unten angedeutete Kleiderschränke sind. Bei dem unten, erkennt man die Kanten der Türen in der Mitte.)
 
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pedder

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an der Wänden reicht doch eine 6 oder 8 cm hohe Leiste, die man mehrfach an den Wänden anschrauben kann.
Der Träger im Raum kann dann gerne 20 oder 30 cm hoch (breit) sein. Ich würde das Bett gleich 2m in den Raum ziehen und längs drin schlafen lassen, dann brauch man keinen Rausfallschutz.

Pedder, der 9 Jahre in einem Hochbett ohne Rausfallschutz geschlafen hat.
 

breschdling

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Pedder, der 9 Jahre in einem Hochbett ohne Rausfallschutz geschlafen hat.
Ich bin Jahrzehnte ohne Helm Fahrrad gefahren, auch mit 80 die Berge runter, in großen Rennradgruppen und mit MTB im Wald. Als Kinder sind wir im VW Bus der Eltern jedes Jahr nach Italien gefahren und wir hatten nicht nur keine Kindersitze, sondern nicht mal Sicherheitsgurte. Sind auf selbst geschreinerten Holzbänken quer zur Fahrtrichtung gesessen.

Kann man alles machen und meistens geht's auch gut. Wenn nicht, dann hat man aber ein Problem. Muss jeder selbst wissen, ich würde all das nicht empfehlen, genausowenig wie ein Bett ohne Rausfallschutz. Manche Kinder bewegen sich recht viel im Schlaf.
 

pedder

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Du hast natürlich recht. am besten anbinden.
übrigens ist der Sohn 4, 10 oder 14?
 
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Pedder, der 9 Jahre in einem Hochbett ohne Rausfallschutz geschlafen hat.
Bei Oma im Garten gab es auch ein Hochbett ohne Rausfallschutz. War mir nicht geheuer. Hab mir dann mit dem Cousin aus zwei Brettern was gebaut. Sah nicht schick aus war aber besser als nichts. Oma und Opa haben das Problem nicht gesehen. Wie man lesen kann hat sich das Thema scheinbar bei mir eingebrannt.
 

Johannes

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Hallo zusammen,
also ein Rausfallschutz ist schon eine gute Sache. Aber ein Seitenbrett, dass 12cm über die Oberkante der Matratze ragt ist ein zuverlässiger Rausfallschutz. Wer das nicht glaubt, kann ja mal ein entsprechendes Brett neben sein Bett zwingen und versuchen sich liegend da drüber zu bewegen.

Es grüßt Johannes
 
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