Holzpassion
ww-ahorn
Hallo werte Holzwerker,
Die Einzelteile, zuoberst der bereits komplettierte Hobelrahmen mit kaltgeformten Schwalbenschwanzverbindungen von Hand ausgeführt.
Die Sohle und die Wangen sind lotrecht zusammengefügt. Mit einer Spreizschraube wird zur weiteren Bearbeitung die Form etwas reversibel geweitet.
Die Schwarznussteile werden angepasst und auf Maß gebracht.
Begonnen wird mit dem Vorderteil des Infillhobels.
Maß wird am Grund der Metallkonstruktion als Maß für den gesamten Hobel abgenommen und dann durch die Spreizschraube mit der Schieblehre eingestellt.
Grundmaß
Das Holz mit seitlichem Übermaß.
Nach der Bearbeitung mit dem notwendigen Maß.
Passig lässt sich das Holzteil in seine Endposition einschieben.
Die oberen und vorderen Überstände stören bei der weiteren Bearbeitung nicht und die Markierungen zeigen die Endposition.
Die hintere Hobeleisenauflage wird mit Hilfe von diversen Werkzeugen und Vorrichtungen hergestellt.
Alles im schnellen Zugriff, da sollte es zügig und stimmig passen.
Soweit Teil A im 2. Bauschritt. Teil B wird eingestellt.
Herzliche Grüße Uwe
seit langer Zeit befindet sich unter anderem ein Hobelbausatz A11 Mitre Plane von Gerd Fritsche in meiner Werkstatt. Die Metallteile für den Hobelkörper hatte ich vor ca. vier Jahren in mühevoller Handarbeit mit Schwalbenschwanzverbindungen mittels Feile und Metallsäge eingeschnitten und kalt verformt hergestellt. Dann die Fortsetzung immer wieder eingepackt, ausgepackt und auf später verschoben. Nun ist der Augenblick gekommen, dass ich das gute Stück weiterbearbeiten werde. Leider habe ich die Bilder von den reinen Metallarbeiten wegen Speicherfehler auf meinem Rechner nicht mehr verfügbar, kann aber dafür ja jetzt den aktuellen weiteren Bauteil zeigen.
Die jetzigen Teile müssen mit hoher Genauigkeit und penibler Maßhaltigkeit bearbeitet werden. Da ich leider keine Bauanleitung zu diesem Hobel besitze, musste ich mit anderen Hobelanleitungen und logischem Kombinieren die einzelnen weiteren Schritte ableiten. Bei der Herstellung des Hobelkörpers arbeitete ich schon mit geringen Toleranzen was es mir leichter machte die weiteren folgenden Teilstücke herzustellen und zu komplettieren. Voraussetzung wie immer ist eine präzise Arbeitsweise. Für die einzelnen Bearbeitungsschritte wurden, wenn nötig, einzelne Hilfsmittel und Schablonen gebaut mit denen eine Arbeitserleichterung und Fixierung möglich war.
In der Bilderfolge zeige ich beginnend mit der Erstellung des „Infillteils“ die Schritte Einzelteile, Metallvorbereitung, vorderer Hobelteil Holz, hinterer Hobelteil Holz, Einpassen in den Hobelkörper, Bearbeitung und Hilfsmittel bis zum Ende des Rohbaus und den ersten Hobelzügen nur mit einer Klemmung durch die Klappe. Die Bauteile sind noch nicht endgültig verbunden.
In einem weiteren Schritt werden die Ausformung und Gestaltung dieses Hobels gefertigt. Die Funktion ist erreicht nun folgt die Form in einem weiteren Teil als Nr. 3.
An dieser Stelle möchte ich nochmals an Gerd Fritsche erinnern. Seine fachlichen Ratschläge waren mir immer eine besondere Hilfe, die eine Selbsthilfe zur Folge hatte. Meine Scheu vor dem Werkstoff Metall wandelte ich dadurch in eine Änderung meiner Einstellung und eine Verwendung dieses harten Stoffes ohne den die Holzbearbeitung nicht möglich ist. Er hat mir viele Tipps gegeben mit denen ich die eigene Richtung einschlagen konnte. Mit dem Bau dieses Hobels erinnere ich mich auch wieder gerne an den regen Austausch.
Die Einzelteile, zuoberst der bereits komplettierte Hobelrahmen mit kaltgeformten Schwalbenschwanzverbindungen von Hand ausgeführt.
Die Sohle und die Wangen sind lotrecht zusammengefügt. Mit einer Spreizschraube wird zur weiteren Bearbeitung die Form etwas reversibel geweitet.
Die Schwarznussteile werden angepasst und auf Maß gebracht.
Begonnen wird mit dem Vorderteil des Infillhobels.
Maß wird am Grund der Metallkonstruktion als Maß für den gesamten Hobel abgenommen und dann durch die Spreizschraube mit der Schieblehre eingestellt.
Grundmaß
Das Holz mit seitlichem Übermaß.
Nach der Bearbeitung mit dem notwendigen Maß.
Passig lässt sich das Holzteil in seine Endposition einschieben.
Die oberen und vorderen Überstände stören bei der weiteren Bearbeitung nicht und die Markierungen zeigen die Endposition.
Die hintere Hobeleisenauflage wird mit Hilfe von diversen Werkzeugen und Vorrichtungen hergestellt.
Alles im schnellen Zugriff, da sollte es zügig und stimmig passen.
Soweit Teil A im 2. Bauschritt. Teil B wird eingestellt.
Herzliche Grüße Uwe
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