drmacchius

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würde man eine sehr massive Hobelbank Bauen ( 15-18 cm plattenstärke) konnte man als firderzange eine ganz normalen Firdenzagen in schwere Ausführung wie die europeischer Art von Feinwekzeuge bzw. die Doppelspinzange von Veritas oder hätte man unbediengt eine Schere-Beinzange, wie die von Benchcraft?
 

ChrisOL

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Moin,

15-18cm ist schon sehr übertrieben. Das würde ich nur machen wenn die Bank sehr kurz ist und mehr Gewicht braucht.
Die Hälfte der Stärke ist auch mehr als ausreichend.
Ich habe mir damals selber eine Bank gebaut und als Hinterzange die veritas Doppelspindel verbaut. Das würde ich nicht wieder machen. Es gab so gut wie keinen Anwendungsfall wo die wirklich einen Mehrwert hatte.
Das Ding ist chic, nur erkaufst du dir das mit viel Gewicht und zwei Spindeln die immer bewegt werden müssen.
Heute wäre mir eine leichtgängige starke Zange lieber.
Die Benchcraft Bein Zarge scheint sehr weich zu laufen. Live habe ich die noch nicht gesehen. Vielleicht gibt es hier ja ein paar die dazu aus Erfahrung berichten können.
 

flüsterholz

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In dem Bereich, wo du die normale Vorderzange anbringen möchtest, müsstest du die Platte dann ausklinken. 10cm für so eine Platte finde ich aber mehr als ausreichend. Die Beinzange wäre natürlich ideal für so eine Bauart. Der Preis ist natürlich happig.
 

drmacchius

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In dem Bereich, wo du die normale Vorderzange anbringen möchtest, müsstest du die Platte dann ausklinken. 10cm für so eine Platte finde ich aber mehr als ausreichend. Die Beinzange wäre natürlich ideal für so eine Bauart. Der Preis ist natürlich happig.
wäre es verrucht die doppelspindel von veritas als Beinzange zu montieren?
 

IngoS

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würde man eine sehr massive Hobelbank Bauen ( 15-18 cm plattenstärke) konnte man als firderzange eine ganz normalen Firdenzagen in schwere Ausführung wie die europeischer Art von Feinwekzeuge bzw. die Doppelspinzange von Veritas oder hätte man unbediengt eine Schere-Beinzange, wie die von Benchcraft?
Hallo,

Die üblichen Vorderzangen sind für Plattendicken von ca. 80mm konstruiert.

Bei dickeren Platten müsste man die Platte in dem Montagebereich entsprechend dünner machen.

Warum soll deine Platte so dick werden? Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde?

Sehe da auch für deine Konstruktion eher eine Beinzange.

Oder sehe ich das falsch und du willst nur den vorderen Riegel der Bankplatte im Bereich der Bankhaken so dick machen?

Gruß Ingo
 
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petertenor

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Ich habe eine Hobelbank mit 15 cm dicker Platte gebaut.
Die Gewichtsvorteile beim Hobeln sind absolut zufriedenstellend: Da wandert und wackelt die Hobelbank gar nicht mehr, was mich bei meiner vorigen Industriehobelbank zum Wahnsinn gebracht hat. Hinzu kommt, dass die Zapfen der Beine länger sein können, was die Stabilität nochmals erhöht.

Ich habe eine Beinzange als Vorderzange, und eine Vorderzange als "Hinterzange" ans Kopfende gebaut. Da die Bankplatte sehr dick ist, hat die Zangenbacke viel "Fleisch", um fest und plan zu schließen.

Als Spindel für die Hinterzange habe ich hier eine Doppelspindel mit Kette verwendet, damit sich die Backe nicht verkanten kann (oder nur sehr wenig).
Ein einziger Nachteil (aus meiner Sicht) hierbei: Es ist bei der Montage viel Arbeit, da die Spindel auf der Unterseite in die dicke Platte eingelassen werden muss, Aber diese Arbeit hat man ja nur einmal. Dafür freue ich mich jetzt schon mehrere Jahre über diese schöne und sehr funktionstüchtige Vorder- bzw. Hinterzange.

Noch ein Tipp:
Wenn die Bankplatte derart dick ist, kann die Spindel auf der Unterseite komplett eingelassen werden. Dann kann die Unterseite mit einer dünnen Sperrholzplatte verschlossen werden, damit kein Staub an die Spindeln gelangt (oder zumindest sehr wenig).

Ja, es ist eine Menge Arbeit. Auch das Holz kostet. Aber die Freude beim Arbeiten an der Hobelbank ist wirklich groß und deutlich langanhaltender.
 

drmacchius

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Ich habe eine Hobelbank mit 15 cm dicker Platte gebaut.
Die Gewichtsvorteile beim Hobeln sind absolut zufriedenstellend: Da wandert und wackelt die Hobelbank gar nicht mehr, was mich bei meiner vorigen Industriehobelbank zum Wahnsinn gebracht hat. Hinzu kommt, dass die Zapfen der Beine länger sein können, was die Stabilität nochmals erhöht.

Ich habe eine Beinzange als Vorderzange, und eine Vorderzange als "Hinterzange" ans Kopfende gebaut. Da die Bankplatte sehr dick ist, hat die Zangenbacke viel "Fleisch", um fest und plan zu schließen.

Als Spindel für die Hinterzange habe ich hier eine Doppelspindel mit Kette verwendet, damit sich die Backe nicht verkanten kann (oder nur sehr wenig).
Ein einziger Nachteil (aus meiner Sicht) hierbei: Es ist bei der Montage viel Arbeit, da die Spindel auf der Unterseite in die dicke Platte eingelassen werden muss, Aber diese Arbeit hat man ja nur einmal. Dafür freue ich mich jetzt schon mehrere Jahre über diese schöne und sehr funktionstüchtige Vorder- bzw. Hinterzange.

Noch ein Tipp:
Wenn die Bankplatte derart dick ist, kann die Spindel auf der Unterseite komplett eingelassen werden. Dann kann die Unterseite mit einer dünnen Sperrholzplatte verschlossen werden, damit kein Staub an die Spindeln gelangt (oder zumindest sehr wenig).

Ja, es ist eine Menge Arbeit. Auch das Holz kostet. Aber die Freude beim Arbeiten an der Hobelbank ist wirklich groß und deutlich langanhaltender.
hast du fotos?
 

drmacchius

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Hallo,

Die üblichen Vorderzangen sind für Plattendicken von ca. 80mm konstruiert.

Bei dickeren Platten müsste man die Platte in dem Montagebereich entsprechend dünner machen.

Warum soll deine Platte so dick werden? Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde?

Sehe da auch für deine Konstruktion eher eine Beinzange.

Oder sehe ich das falsch und du willst nur den vorderen Riegel der Bankplatte im Bereich der Bankhaken so dick machen?

Gruß Ingo
im Moment bin ich lediglich an planen. Die Idee ist wäre per hand hobeln. Ich bin sehr schwer und auch kräftig, ohne festhalten an die wand, Rütsch oder Wackel mir alles und ich möchte was, dass auf die wand gelagert wird, aber womit in der Mitte der Garage gearbeitet wird. Im Moment bin ich lediglich in der Wohnunbg un planen nur, aber deswege nach frage Ratschläge von der Experten.
 
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NOFX

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Im allgemeinen gibt es günstigere Möglichkeiten der Erhöhung des Gewichts als Hartholz. Wenn unbedingt extra Gewicht gewünscht ist und 10 cm von der Stabilität vollkommen ausreichend ist kann man auch Gehwegplatten o.ä. nutzen.
 

drmacchius

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was haltet ihr als optimale stärke für einen hobelbank zum Hobeln und was für Gewicht? ich hatte mir überlegt eine Mischung aus Roubo, skandinavische, nicholson und moderne Werkbank. Sie soll gesplittet, mit einem breite Inlay in der Mitte, die so wie als Werkzeugschale dienen kann aber umgedreht bündig sein kann, 80/100 cm breit, 200/250 cm lang.

eine europäische Vorderzahng und Hinterzange auf einer der lange seite, ein „Haken“ in Styl von Nicholson werkbank (un vielleicht ein “wagon vice„) auf die andere lange Seite, eine Moxon-Vise auf einer kurze Seite.
ich hatte die verrückte idee den Rahmen irgendwie so zu bauen, dass ich mit einem Autoheber von baumarkt die Arbeitfläche in die Höhe Bewegenkann, um die Hobelbank in einer Werkbank oder Stemmbank zu wandeln. Der Rahmen würde ich zum Teil mit einem Schubladen aufbauen, der auf beider Seite der Bank sich öffnen kann, wo Stemmeisem, Streichmasse und Messgeräte stehen, sonst ein Paar Regale für Schraubstock, shooting board, Schablone&Co. der rest eer platzt unter der Arbeitfläche frei Raum für Kabel oder Schläuche der Elektrowerkzeuge.
 
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flüsterholz

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Das Gewicht kann ich nur schätzen. Dazu habe ich mir mal aktuelle Hobelbänke von Ulmia angeschaut. Danach müsste meine ursprünglich mal mit Vorder und Hinterzange ca 130 bis 140kg gehabt haben. Die hat sich beim Hobeln fast nicht bewegt. Höchstens mal bei wirklich harten Hölzern oder bei Astlöchern beim Schruppen. Also wirklich minimal. Ich habe mir dann noch ein Schubladenelement eingebaut und vermute jetzt mal so an die 200kg. Jetzt rührt sich gar nichts mehr. Aber 150kg wird wahrscheinlich reichen.
 

bast_ig

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Ich arbeite an einer, die leichter ist und auf einem recht glatten Boden steht.

Es passiert schon mal, dass ich die leicht verschiebe. Eigentlich ist es nach meiner Erfahrung aber so, dass es nicht so richtig passt (zu viel Zustellung, Hobel stumpf), wenn die Hobelbank wandert.

Grüße
 

drmacchius

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Nutzt ihr alle die Hobelbänke traditionellerweise lediglich zum Hobeln und gegen die Wand oder einigen von euch nutzten sie hybridart8g als zentrum für das gesamten Handwerken frei zugänglich auf aller 4 Seite in der Mitte des Raum? was haltet ihr anstatt ein von einer Hobelbank und eine Werkbank mit verschiedenen Höhen, von einer einzelnen Werkbank mit variabler Höhe?
 

flüsterholz

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Hätte ich den Platz, hätte ich genau sowas. Meine Hobelbank habe ich von der Arbeitshöhe genau aufs Hobeln eingestellt, was ich auch viel und oft mache. Wäre Hobeln nur eine Tätigkeit nebenbei, also mal ne Kante, oder Verbindung hobeln/nacharbeiten, oder nur final mit dem Putzhobel eine Oberfläche nach der ADH bearbeiten, etc wäre sie höher. Gerade fürs Anreißen, Stemmen und Sägen hätte ich sie lieber höher. Höhenverstellbar fände ich da toll. So muss ich mir immer was draufpacken, damit ich eine angenehme Arbeitshöhe habe. Eher nervig und lass ich dann auch oft.
 

Helibob

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Ich arbeite an einer, die leichter ist und auf einem recht glatten Boden steht.
:emoji_thinking: Schon mal getestet, ob die dünnen Antirutschmatten dafür was taugen würden?
von einer einzelnen Werkbank mit variabler Höhe?
Wie so meist, gibt es darauf nicht die einzig eine Antwort. Einzeln (wenn nicht zu klein) hat für mich den Vorteil, dass ich besser varieren kann, z. B. die Eine als Ablage in Reichweite für WZ und Schrauben ect. oder zum Teile trocknen und die Andere dann für das gerade zu bearbeitendes Projekt. Oder man hat parallel irgendwas liegen, was man nicht mischen will (Maschine zur Rep. zerlegt, …).
Ggf. kann man es auch zum Verlängern/Abstützen von langen Teilen nehmen. Aufstellung innerhalb der Werkstatt ist auch flexibler.

Gruß Matze
 
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bast_ig

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Schon mal getestet, ob die dünnen Antirutschmatten dafür was taugen würden?

Das bringt bestimmt was, auch für den Schallschutz. Muss mich mal darum kümmern. :emoji_slight_smile: Ich hoble fast ausschließlich per Hand, also oft und dann auch größere Mengen. Bis jetzt hat es mich noch nicht genug gestört.

Falls ich eine Hobelbank neu bauen würde, würde ich auf jeden Fall schauen, dass sie maximal lang und breit wird. Dadurch erhält sie auch Gewicht und man kann bequem große Teile handhaben. Das Gewicht kommt dadurch von ganz alleine.

Grüße
 
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