HKS, Gewicht, Leistung, Handhabung

odul

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Nach längerer Zeit müsste ich mal wieder meine HKS benutzen. Eine Bosch PKS66, 1200W, 6,2kg und 30Jahre alt. So richtig gemocht habe ich das Teil noch nie:
Sie ist einfach sauschwer und irgendwie sperrig. Dann macht sie eine Höllenlärm. Wenn man sie einschaltet, legt sie eine Gewaltstart hin. Eine leichte Anlaufdämpfung würde da definitiv zu schaden. Das Sägeblatt steht nicht sauber in Flucht zum Vorschub. Sauber einstellen ist auch so eine Sache.

Aber wumms hat sie mit ihren 1200W.

Jetzt habe ich einfach mal etwas quer durch die Angebote geschnuffelt. 1200W gibt es auch mit etwas mehr als 4kg. Aber auch noch schwerer als meine.

Fragen:
Sind die in der 4kg-Klasse besser/schlechter/handlicher?
Sind HKS halt HKS und keine FKS und ich sollte mich halt endlich dran gewöhnen?
Oder gibt es da auch schickeres?
Würde man bei einem Neukauf eher zu einer Tauchsäge greifen? Vorteile/Nachteile?

Bitte fangt jetzt keine Markendiskussion an. Mich interessiert eher das Handling und Einstellmöglichkeiten.

Hintergrund:
Meistens nutze ich meine FKS. Gefolgt von der Kettensäge und dann noch die Wippsäge. Die HKS liegt seit 10Jahren in der Ecke. Ich kenne auch nur meine. Jetzt steht ein Außeneinsatz an und ich muss eine Küchenarbeitsplatte vor Ort zuschneiden. Das ist der Auslöser sich mal umzuschauen.
 

Lorenzo

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Ne HKS ist keine FKS, letztere sind eher noch bisschen schwerer... :emoji_wink:

Bisschen ernster: Deine HKS liegt seit 10 Jahren rum, da würd ich definitiv keine neue kaufen weil du mal eine Arbeitsplatte zuschneiden willst. Nimm was du hast oder leih dir eine leichtere aus. Du brauchst auch keine 1200W um mal ne Platte zuzuschneiden.
 

odul

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Deine Aussagen sind richtig - die Fragestellung ist eine andere.

Die Situation ist halt der Auslöser über das Thema HKS neu nachzudenken und nach den Erfahrungen von anderen zu fragen.

An der Wand in der Schreinerei stehen z.B. auch einige Dekospanplatten. Für Teilschnitte wäre eine HKS ein probates Werkzeug. Aber aus den genannten Gründen nehme ich meine HKS nie gerne. Also wuchte ich die (zu) großen Plattenstücke irgendwie auf die FKS, um dort Teilschnitte zu machen.
 

flüsterholz

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Die von dir genannte Bosch o ä. war auch lange Zeit die einzige HKS, die ich neben einer ElektraBeckum TKS mit Schiebeschlitten, in Benutzung hatte.
Nachdem ich die EB verkauft hatte, habe ich mir dann doch noch eine TS von Festool zugelegt, für Notfälle. Also der Unterschied zur Bosch HKS war enorm. Liegt viel ruhiger in der Hand und der Schnitt entlang einer Führungsschiene ist traumhaft sauber. Die Bosch hab ich danach nie wieder in die Hand genommen. Die hat mein Sohn jetzt auf dem Bau im Einsatz. War es das, was du wissen wolltest?

Gruß Michael
 

happyc

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wenn es wirklich nur um Grobzuschnitte von Platten geht, könntest du ja über eine günstige, leichtere HKS nachdenken, die du dann vielleicht auch ohne vorheriges Bauchweh in die Hände nimmst.
Dann wollte ich fragen, ob du die 1200 W brauchst - der Blick auf das Typenschild meiner kleinen HKS sagte mir dann, das die auch diese Leistung hat. Ist eine ältere Baumarkt-HKS, vor ca 15 Jahren meinem Vater übernommen, etwas mehr als 4 kg. Bevor ich das Führungsschienen-System mit passenden Maschinen entdeckte (und mir leisten wollte), hatte ich diese Maschine mit ner Alu-Richtlatte für den Zuschnitt von Platten genutzt: Rohbau, OSB, Schaltafeln, auch mal Ablängschnitte von Brettern oder Dielen.

Hast du ein Führungsschienen-System eines Herstellers? Dann schau doch da mal nach passenden Sägen, oft gibt es ja auch kompatible Sägen anderer (günstigerer) Hersteller.
 

odul

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Wenn notwendig, habe ich auch immer eine Alu-Richtlatte genommen. Führungsschienen habe ich keine.
 

odul

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Die von dir genannte Bosch o ä. war auch lange Zeit die einzige HKS, die ich neben einer ElektraBeckum TKS mit Schiebeschlitten, in Benutzung hatte.
Nachdem ich die EB verkauft hatte, habe ich mir dann doch noch eine TS von Festool zugelegt, für Notfälle. Also der Unterschied zur Bosch HKS war enorm. Liegt viel ruhiger in der Hand und der Schnitt entlang einer Führungsschiene ist traumhaft sauber. Die Bosch hab ich danach nie wieder in die Hand genommen. Die hat mein Sohn jetzt auf dem Bau im Einsatz. War es das, was du wissen wolltest?

Gruß Michael
Ja, das ist eine Aussage mit der man was anfangen kann :emoji_slight_smile:

Danke dafür. Wie ist die TS gewichtsmäßig?

Mal sehen, vielleicht gehe ich was einkaufen, vielleicht auch nicht.

Kann jemand nochwas zu HKS contra TS sagen?
 

Jungemehnar

ww-ulme
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Würde man bei einem Neukauf eher zu einer Tauchsäge greifen? Vorteile/Nachteile?
Tauchsäge: + bessere Absaugung
+ wie der Name schon sagt; besser für Tauchschnitte geeignet
- Sägen ohne Schiene / Latte geht nicht wirklich gut, da die Säge runter gedrückt werden muss (oder mit zwei Händen geführt)

HKS: + Universell einsetzbar
+ mehr Schnittiefe (teilweise)
+ Je nach Modell: Tauchfunktion
- Absaugung
 

bello

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Die von dir genannte Bosch o ä. war auch lange Zeit die einzige HKS, die ich neben einer ElektraBeckum TKS mit Schiebeschlitten, in Benutzung hatte.
Nachdem ich die EB verkauft hatte, habe ich mir dann doch noch eine TS von Festool zugelegt, für Notfälle. Also der Unterschied zur Bosch HKS war enorm. Liegt viel ruhiger in der Hand und der Schnitt entlang einer Führungsschiene ist traumhaft sauber. Die Bosch hab ich danach nie wieder in die Hand genommen. Die hat mein Sohn jetzt auf dem Bau im Einsatz. War es das, was du wissen wolltest?

Gruß Michael
Angefangen hatte ich mit einer Bosch HKS, die ich in 2000 durch eine 6,5 Kilo Festool AT 65 ersetzt hatte. Diese habe ich genutzt aber nie geliebt weil einfach zu schwer, und die 65 mm Schnittiefe habe ich nur einmal benötigt.
Vir etwa drei Jahren habe ich sie durch eine Festool TS 55 FEBQ mit 4, 5 Kilo ersetzt, die liebe ich alleine schon wegen des geringeren Gewichts. Ich arbeite gerne mit ihr, auch auf Grund der Führungsschiene und des Anschlagwinkels.

Ich habe mich auch oft gefragt, ob eine HKS reichen würde, aber andererseits hatte ich mich an die Tauchsäge gewöhnt.
 

odul

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Da die Frage nach der Leistung hier schon zweimal hoch kam. Vor einigen Jahrzehnten gab es (fast) nur 600W-Modelle. Bei einer 19mm Siebdruckplatte blieben die stecken. Dann habe ich das erste mal ein 1200W-Modell gesehen. Die ging durch. Vielleicht gingen auch ein paar Watt weniger. Aber viel bestimmt nicht. So meine persönliche Erfahrung.
 

bello

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Meine hat 1200 Watt und dünne Sägeblätter, die zieht richtig gut durch.
 

bast_ig

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Ich habe eine Tauchsäge, brauche die Tauchfunktion allerdings praktisch fast nie. Auf der schiene säge ich regelmäßig. Eine günstige von Einhell, die tut was sie soll.

Würde ich nochmal was kaufen, würde ich eher in eine hochwertige Handkreissäge investieren, die mit einer Führungsschiene kompatibel ist. Dann würde ich auch eine Version mit mindestens 65 mm Schnitttiefe investieren, bei der Tauchsäge haben mir da schon mehrfach ein paar mm gefehlt.

Grüße
 

andama

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Ich habe eine 65 er Festo Handkreissäge, die ich mit Schienen sehr oft genutzt habe, bevor eine CS70 mit Schiebtisch eingezogen ist. War und bin zufrieden.
Dann ist mir bei Toom eine Scheppach Tauchsäge Schniitiefe 55 mit zwei Schienen für nur 89€ über den Weg gelaufen, die ich gekauft habe. Bin auch mit der sehr zufrieden, wenn ich sie brauche.
Bei HKS im allgemeinen gilt, sie sägt nur so genau, wie du die Schienen legst.
 

Time_to_wonder

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Ich hab die PKS 66 und mir die Aluschiene FSN 140 dazu gekauft. Die Maschine ist nicht besonders steif in ihrem gesamten Aufbau. Auch bei exakt positionierter Schiene schafft man es, einen leichten Bauch zu sägen. Und sehr bemerkenswert: Ich hab an der Schiene auch Spuren vom Sägeblatt, da gab es schon Berührungen.

Das hat mich dazu gebracht, jeden Schnitt generalstabsmäßig vorzubereiten, damit ich mich in Action dann darauf konzentrieren kann, die Maschine gerade durchs Material zu schieben.
 

Dutrag

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Ich finde für das Zuschneiden von größeren Materialien ist die GKS 190 prima, kriegt man immer wieder im Angebot für 100-110€, wiegt knapp über 4kg und hat eine Schnitttiefe vpn 70mm.
Möchte man Präzision, ist eine Tauchsäge definitv besser geeignet. Bin da als Hobbyist mit meiner Makita SP6000 vollkommen zufrieden - insbesondere sobald man sich an zwei drei ihrer Eigenheiten gewöhnt hat. Und man spart über 300€ gegenüber einer TS 55.
 
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