Hindernisbau

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von cybi999, 2. Juni 2019.

  1. cybi999

    cybi999 ww-pappel

    Beiträge:
    1
    Ort:
    Castrop-Rauxel
    Hallo,

    ich hoffe euer gesammeltes Schwarmwissen kann mir helfen. Da ich aus gesundheitlichen Gründen meinen geliebten Reitsport nicht mehr ausüben kann, habe ich mir eine kleine Werkstatt eingerichtet und angefangen Hindernisse zu bauen. Material ist Fichte/Tanne Rahmen bzw KVH (10x8, 10x6, 4x6, 8x6) und Multiplex (15 bzw 18mm). Die Verbindungen werden entsprechend ausgefräst. Ich habe mal einige Fotos als Beispiel angehängt. Das Ganze ist in der Regel 10-12 Monate dem Wetter ausgesetzt.
    Bin gerade fleißig dabei, aber es haben sich einige Fragen ergeben die ich nicht selbst lösen kann.
    Alle Verbindungen werden mit PU-Leim verleimt und verschraubt. Ich habe jetzt KVH und Multiplex Birke im Einsatz.
    1. Welche Schrauben würdet ihr verwenden? Reicht das verschrauben als Anpressdruck für den PU-Leim? (siehe angehängtes pdf)
    2. Als Anstrich ist Brillux Isoprimer 243 und 2x Deckanstrich 871 protect (mit Oberflächenschutz gg Pilze) geplant. Reicht das aus? Muss auch im Kosten-/Nutzenverhältnis blieben. Braucht es jeweils einen Zwischenschliff? (Siehe Beispielbilder der fertigen Teile)
    Diese Fragen drängen mich gerade, da das Projekt läuft.

    Zur Fortsetzung des Ganzen treibt mich noch das Thema Holz am. Leider ist KVH nicht maßhaltig (heißt das in dem Zusammenhang so?), sprich mal ist ein Balken 78x98 mal 77x99 usw. Verdreht sind die häufig auch noch. Das macht es natürlich sehr schwierig, da jede Fräsung einzeln angezeichnet werden muss und immer nur diese Teile wieder zusammen dürfen. Wie und wo (ich wohne im wunderschönen Castrop-Rauxel) komme ich an exakt maßhaltiges(?) Holz. Entweder KVH bzw. Rahmen Fichte/Tanne. Selber hobeln fällt aus räumlichen Gründen aus.

    Hab auch ein paar Bilder meine aktuellen Projekts angehängt.

    Im Vorfeld schon einmal vielen Dank für eure Unterstützung und Hilfe. Gerne auch persönlichen Kontakt zu Leuten aus der Region.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 3. Juni 2019
  2. magmog

    magmog ww-robinie

    Beiträge:
    4.795
    Ort:
    63xxx, am Main
    Guuden,

    KVH aus gute Quelle ist recht maßhaltig und verwindet wenig.
    Evtl. eine andere Quelle suchen.
    Die Seite, durch die die Schraube durchgeht, mit NennØ oder 0,5mm weniger vorbohren,
    das reicht zum Verleimen.
    Die Oberflächenmittel kenne ich nicht, aber ein Holzschutzeffekt sollte dabei sein.
    Fichte und Birke gammeln gut, besonders bei Bodenkontakt und an den Verbindungen.
     
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  3. seschmi

    seschmi ww-robinie

    Beiträge:
    664
    Ort:
    Mittelfranken
    Mit Birke und Dünnschichtlasuren habe ich keine gute Erfahrung gemacht- irgendwie hat das Birke MPX die Pilze magisch angezogen, das wurde sofort fleckig und unansehnlich.

    Als ich dann Dickschichtlasur drübergestrichen habe, war das Problem gelöst.

    Das von Dir genannte Produkt kenne ich nicht, aber „nicht für masshaltige Bauteile“ und „diffusionsoffen“ hört sich nach Dünnschicht an.

    Oder evtl auf Kiefersperrholz ausweichen.

    Wg der Maßhaltigkeit - du reißt konsequent von der selben Seite (Bezugsebene) an? Schau mal, wie Zimmermänner das normalerweise machen. Die haben ja oft auch kein maßhaltiges Holz (bzw hatten in den letzten 5000 Jahren meist keins...)
     
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