Hilfe! Esstisch nach beizen fleckig/wolkig...

Sheeshamlabim

ww-pappel
Mitglied seit
15 Juli 2020
Beiträge
9
Ort
Weil am Rhein
Hallo liebe Woodworker,

ich bin am verzweifeln...

Wir sind an einen wunderschönen Esstisch gekommen, welcher jahrelang intensiv genutzt wurde und somit leider einige Spuren davongetragen hat. (Siehe Bilder) Also machte ich mich ans Werk den Tisch wieder herzurichten. Es ist nicht mein erstes DIY Projekt, aber mit einem Esstisch hatte ich zuvor noch nicht zu tun. Also tagelang im Internet und Fachgeschäften nach der richtigen Vorgehensweise recherchiert. Kurz zur Beschaffenheit des Tisches: Laut Vorbesitzer handelt es sich um einen Sheesham Tisch, ist verdammt schwer das Teil...mehr konnte mir dieser leider nicht dazu sagen, aber ich habe im Internet, denselben Tisch dank der Beschläge via Bildersuche entdeckt und in der Beschreibung steht, dass er nicht lackiert, sondern lediglich gewachst wurde (das würde auch den Abdruck des heissen Topfes im Tisch erklären...)

Die Vorgehensweise war so gedacht bzw. ausgeführt:
1.) Tischplatte mit Exzenterschleifer 80/120/180 (Mirka Gitternetz) abschleifen
2.) Auf halbem (Schleif)Wege bemerkt das Beschläge (siehe "Dekonägel" in Tischplatte) sich mit easy mit Schraubenzieher aushebeln lassen, also weg damit, sowieso besser wegen beizen...die entstandenen Löcher mit Holzkitt füllen und plan schleifen.
3.) Per Schwamm mit warmem Wasser abwischen, über Nacht trocknen lassen, am nächsten Tag mit 240er per Hand oberflächlich in Maserrichtung abziehen
4.) Tischplatte mit Naturschwamm in farblich passender Beize färben. In meinem Fall mit spirituslöslicher Pulverbeize...(Schimek)
5.) Mit Rolle Paladur Klarlack auftragen. (Lack deswegen weil wir Nachwuchs haben und eine robuste, fleckenunempfindliche Oberfläche brauchen)

Soweit der Plan...bis zum beizen lief alles wunderbar. Kurz nach dem Auftragen tauchten plötzlich auf der fast gesamten Tischplatte Flecken auf. Zuerst hatte ich Hoffnung das verschwindet nach dem Trocknen. Leider war es immer noch da. Die Beize habe ich nach Anleitung mit warmem Spiritus angerührt. In Kontakt mit Metall ist sie nicht gekommen. Der nette Herr aus dem Fachgeschäft dem ich das Foto zeigte, tippte auf Verunreinigung des Holzes durch irgendein "Lösungsmittel". Er riet mir die Platte gründlich abzuschleifen und den Beizvorgang zu wiederholen.

Bis dato habe ich nun erneut wie beim ersten Punkt abgeschliffen und das Holz gewässert, so dass ich es morgen mit 240er abziehen kann. Ehrlich gesagt habe ich die Befürchtung, dass das Ergebnis nach dem Auftrag der Beize dasselbe sein wird.

Wo liegt der Fehler? Was kann ich tun? Ich hoffe wirklich sehr, dass mir hier jemand weiterhelfen kann, denn der Tisch ist uns wirklich ans Herz gewachsen.

Liebe Grüße aus dem Dreiländereck

Anbei die Bilder:

IMG_6202.jpg Tisch4.jpg tisch.jpg IMG_6549.jpg Tisch2.jpg Tisch3.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

Fiamingu

ww-robinie
Mitglied seit
24 August 2012
Beiträge
8.238
Alter
56
Ort
Ghisonaccia, Korsika, Frankreich
Hallo Namenloser,
das is Seesham, ein scheckiges hässliches Plantagenholz aus fragwürdiger
Herkunft das wegen des bescheidenen Aussehens mit brauner Tünche überschmiert
wird um eine einigermassen homogene Farbgebung zu erreichen. Beizen wird das NIE
angleichen können, nur wieder deckend überschmieren mit Farbwachs. Sorry aber das
wolltest du wahrscheinlich nicht hören, ist aber die warhheit. Mango ist auch einer
der Kandidaten der dafür verbastelt wird und dann farblich versteckt wird ala
altes Bootsholz. Habe ich schon einige hier gehabt...
 

Holzsinn

ww-robinie
Mitglied seit
7 Mai 2012
Beiträge
664
Ort
Vaterstetten
Mit pigmentiertem Öl könnte man das auch wieder hinbekommen, wobei ich die hellen Stellen ( Splint) konzentriert behandeln würde. Dazu muss aber die Beize wieder vollständig runter. Alkohol und Öl vertragen sich nicht.

Melanie
www.holz-sinn.de
 

Sheeshamlabim

ww-pappel
Mitglied seit
15 Juli 2020
Beiträge
9
Ort
Weil am Rhein
Guten Morgen,

ich danke Euch recht herzlich für die schnellen Antworten und die unverblümten Tatsachen. Ich hatte sowas schon befürchtet...aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Nun gut, dann werde ich mich wohl oder übel mit Wachs oder Öl anfreunden müssen. Was wäre eurer Meinung denn "robuster", was die intensive Benutzung & umschütten diverser Flüssigkeiten etc.. betrifft?

Ich bin bei meiner Recherche in einem anderen Beitrag hier auf spezielles Arbeitsplattenöl gestoßen, aber das gibt es sicher nicht pigmentiert... Zuerst das pigmentierte und danach spezielles Arbeitsplattenöl auftragen funktioniert vermutlich auch nicht oder?

Vorher war der Tisch ja nur mit Farbwachs überzogen und damit hat er laut Vorbesitzer 7 Jahre mit drei Kindern durchgehalten. Was das Farbwachs betrifft, lande ich aber irgendwie immer wieder bei Shabby Chic Farbwachs, welches es meist nur in weiss, grau oder schwarz gibt und ja eher zum hervorheben von Dekoelementen verwendet wird....

Habt Ihr mir einen Tipp bezüglich eines guten Produktes für die "braune Tünche" bzw. das pigmentierte Öl das ich benötigen würde?

Liebe Grüße

mein Name ist übrigens Janne :emoji_wink:
 

benben

ww-robinie
Mitglied seit
8 Februar 2013
Beiträge
10.012
Ort
Deensen
Nimm Osmo, die habe wilde Namen, ist aber eigentlich nur pigmentiertes Öl. Ich meine die verschicken auch Proben, dann könntest du testen.

Gruss
Ben
 

Bastelheiko

ww-robinie
Mitglied seit
11 März 2017
Beiträge
1.294
Ort
Hamburg
Mit pigmentiertem Öl könnte man das auch wieder hinbekommen, wobei ich die hellen Stellen ( Splint) konzentriert behandeln würde. Dazu muss aber die Beize wieder vollständig runter. Alkohol und Öl vertragen sich nicht.

Melanie
www.holz-sinn.de
Genau so sehe ich das auch.

Was würde dann dagegen sprechen, die hellen Stellen mit dunkler Beize zu bearbeiten. Nur die hellen. Und zwar so lange mit verschiedenen Farbtönen herumexperimentieren, bis der Farbton so ungefähr hinkommt?
Nichts!
Außer Bequemlichkeit und homebetriebswirtschaftliche Erwägungen.
Der Tisch sieht sowieso nicht wie ein Designobjekt aus (abgesehen von Shabby-Design). Und es wird verdammt schwer, das jetzige Aussehen noch zu verschlimmern.:emoji_wink:

Und warum um in aller Welt gibt es so wenig Menschen die auf die Idee kommen, dies mal ausgiebig an der Unterseite zu testen?

Ich bin ja nicht viel schlauer als andere. Und habe meine sämtlichen Beizarbeiten auf Anfrage gemacht. Ohne jede Vorerfahrung. Einfach Auftrag angenommen, dann 30 min gegoogelt, Zeug im Fachmarkt gekauft und immer zur vollsten Zufriedenheit Auftrag beendet.

Zugegeben fast nur bei Eiche. Einmal bei Buche. Wahrscheinlich habe ich mir nur aus Angst Mühe gegeben und mich nicht getraut, mich von einem Baumarktmitarbeiter "beraten"zu lassen.

Probier doch einfach mal was aus!
 

Herr Dalbergia

ww-robinie
Mitglied seit
3 Juli 2010
Beiträge
1.126
Nach dem Abschleifen sah er doch hübsch aus....der Kontrast mit Splint Kern ist doch schön, den hätte ich dann einfach nur geölt, gewachst, lackiert, halt irgendwas drauf...aber halt mir Frablosem Zeugs...

und Ja...einer der letzten Arten der Gattung Dalbergia die der Mensch jetzt noch so richtig ruinieren kann, da könnte ich Geschichten erzäheln...farg nicht.

Woher ich das weiß...schau mal auf meinen namen, cheers, Alex
 

Sheeshamlabim

ww-pappel
Mitglied seit
15 Juli 2020
Beiträge
9
Ort
Weil am Rhein
(...) es wird verdammt schwer, das jetzige Aussehen noch zu verschlimmern.:emoji_wink:
Da hast Du Recht... :emoji_joy:


Und warum um in aller Welt gibt es so wenig Menschen die auf die Idee kommen, dies mal ausgiebig an der Unterseite zu testen?
Als kleiner Perfektionist habe ich das selbstverständlich getan. :emoji_wink: Mehrfach sogar, bis ich den richtigen Farbton hatte. Dort sind allerdings keine Flecken zu sehen, da die Unterseite vorwiegend aus dunklem Holz besteht... :emoji_rolling_eyes:

Bevor ich überhaupt angefangen habe, habe ich mich tagelang durch Foren, Fachseiten & YouTube gewälzt, sowie in einem Fachgeschäft in der Schweiz (Personal sind Schreiner, Lackierer etc...) mehrfach beraten lassen. Wenn ich was anpacke, das ich vorher noch nie gemacht habe, dann möchte ich gerne genau wissen was ich tue. Vielleicht hätte es mich stutzig machen sollen, dass ich keinerlei Informationen zum beizen von Sheeshamholz gefunden habe. Wurde immer geölt, gewachst oder lackiert... :emoji_smirk:

Einen Baumarktmitarbeiter zu fragen, käme mir allerdings auch als letztes in den Sinn...natürlich gibt es dort unter 100 Leuten auch einen der Ahnung hat, aber ich steh nicht so auf Roulette... :emoji_wink:
 

Sheeshamlabim

ww-pappel
Mitglied seit
15 Juli 2020
Beiträge
9
Ort
Weil am Rhein
Nach dem Abschleifen sah er doch hübsch aus... (...) den hätte ich dann einfach nur geölt, gewachst, lackiert, halt irgendwas drauf...
Ja, ging mir auch erst durch den Sinn, aber der Rest des Tisches ist noch dunkel. Das sieht etwas bescheiden aus und gedrechselte Möbelbeine abschleifen, mach ich nie wieder. Einmal versucht & verflucht... zumindest solange man keinen Sandstrahler besitzt.

und Ja...einer der letzten Arten der Gattung Dalbergia die der Mensch jetzt noch so richtig ruinieren kann, da könnte ich Geschichten erzäheln...farg nicht.
Ich steh auf Geschichten... :emoji_wink:

Liebe Grüße,
Janne
 

Bastelheiko

ww-robinie
Mitglied seit
11 März 2017
Beiträge
1.294
Ort
Hamburg
Hallo Namenloser,
das is Seesham, ein scheckiges hässliches Plantagenholz aus fragwürdiger
Herkunft das wegen des bescheidenen Aussehens mit brauner Tünche überschmiert
wird um eine einigermassen homogene Farbgebung zu erreichen. Beizen wird das NIE
angleichen können, nur wieder deckend überschmieren mit Farbwachs. Sorry aber das
wolltest du wahrscheinlich nicht hören, ist aber die warhheit. Mango ist auch einer
der Kandidaten der dafür verbastelt wird und dann farblich versteckt wird ala
altes Bootsholz. Habe ich schon einige hier gehabt...
Das sehen andere aus einer ganz anderen Perspektive.
Händler halt. :emoji_wink:
Und es gibt bei Suchmaschinen auch andere als Google. Habe bei Google geschafft, die personalisierte Werbung auszuschalten. Und nutze gern auch mal andere wegen den dann oft ganz anderen Ergebnissen.

Ich habe mir vor 10 Jahren mal eine Beize angemischt, die farblich zu deinem Tisch passen würde.
Hat ein bisschen was rötliches wie Mahaghoni.
Habe ich vor 3 Wochen mal auf einem alten schäbigen Tisch ausprobiert und das wurde perfekt. Die Besitzerin (eine nicht ganz so enge Bekannte) ist vorher tagelang erfolglos von Baumarkt zu Baumarkt getigert.
Nun, ich bin ja kein Profi in solchen Sachen. Nur würde ich von vornherein die Finger von einem Exzenterschleifer lassen. Und spätestens bei Körnung 120 aufhören. Ich hätte einfach Angst, die Poren (heißt das so?) zuzuschmieren wo dann das Holz nichts aufnimmt.
Meine Wahl wäre mit Sicherheit ein Bandschleifer mit Schleifrahmen, so das immer in Faserrichtung geschliffen wird.
Auch ein noch so toller Exzenterschleifer hinterlässt unter Umständen Spuren, die man dann sieht wenn das Licht der Sonne schräg auf das Schleifergebnis fällt.

Über andere Meinungen würde ich mich freuen.
Kritik kann man auch diplomatisch und konstuktiv ausdrücken. Bin hier mehr, um mit mehr Wissen anzeignen.

VG

Achso, das mit dem häßlichen Tisch nehme ich mal zurück. Wahrscheinlich wurde das genau so gewollt, dass die helle Maserung oben ist und nicht auf der Unterseite.
 

benben

ww-robinie
Mitglied seit
8 Februar 2013
Beiträge
10.012
Ort
Deensen
Danke für den Tipp!!! War grad mal auf deren Seite. Man kann sich bis zu fünf Proben aussuchen, das ist ja super!!!

Meinst Du das hier?

Gruß
Janne
Kannst du nehmen.

Wenn du nicht deckend Lacken willst, wird der Farbkontrast, je nachdem wieviel du deckst, durchkommen.
Da es hier um ein Recycl8ngstück geht, finde ich das in keiner Weise verwerflich. Neu gekauft ist das natürlich Murks, ethisch wie auch ökologisch.

Gruss
Ben
 

Holzsinn

ww-robinie
Mitglied seit
7 Mai 2012
Beiträge
664
Ort
Vaterstetten
Ja, Osmo Hartwachsöl kann man gut nehmen. Für die hellen Splintbereiche würde ich mir noch Mixol Konzentrat aus dem Baumarkt im Farbton des dunkleren Holzes besorgen. Und dann beim Einlassen die hellen Bereiche nachfärben, d.h. ein paar Tropfen Mixol auf einen Pinsel und in das frische Hartwachsöl einarbeiten. Wirst ein bißchen probieren müssen, was die Farbkonzentratmenge und den Pinselstrich angeht, aber ca 15-30 Min lang müsste das möglich sein, bevor das Hartwachsöl auszuhärten beginnt.

Melanie
www.holz-sinn.de
 

Sheeshamlabim

ww-pappel
Mitglied seit
15 Juli 2020
Beiträge
9
Ort
Weil am Rhein
Habe mich gerade durch die Osmo Farbmusterauswahl geklickt und bin auf zwei weitere Produkte gestoßen:

Color-Öl und Öl-Beize auf Holzöl-Wachsbasis

Es steht geschrieben, dass es auch für Möbel verwendbar ist. Farblich wären unter den Produkten ein-zwei Töne interessant, aber ich bin mir unsicher inwiefern diese Produkte für mein Projekt geeignet sind. Hat jemand zufällig schon Erfahrungswerte mit einem der Produkte bzw. kann mir sagen ob das auch funktionieren könnte? Ich würde sonst die Farbmuster der unterschiedlichen Produkte bestellen und was farblich am besten passt, würde ich dann nehmen. Kann es eben nur an der Unterseite testen, wo kaum von diesem scheckigen Holz vorhanden ist...

Liebe Grüße,
Janne
 

benben

ww-robinie
Mitglied seit
8 Februar 2013
Beiträge
10.012
Ort
Deensen
Kannst auch oben testen, musst du halt wieder schleifen. Ich kenne nur das Öl, das würde ich auchnehmen. Ein Tisch wird ziemlich strapaziert.
Gruss
Ben
 

Holzsinn

ww-robinie
Mitglied seit
7 Mai 2012
Beiträge
664
Ort
Vaterstetten
Die Ölbeize von Osmo hat zwar einen missverständlichen Namen, da es im eigentlichen Sinne keine Beize ist, sondern ein gefärbtes Öl, ist aber ein gutes Produkt. Ich hebe damit schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Egal, welches Öl, mit ein paar Tropfen Mixol lässt sich ein beliebiger Farbton verstärken bzw. dichter machen.

Melanie
www.holz-sinn.de
 

Sheeshamlabim

ww-pappel
Mitglied seit
15 Juli 2020
Beiträge
9
Ort
Weil am Rhein
Ich danke euch für die zahlreichen Tipps!!!

Wollte mich eigentlich schon gestern ans Werk machen, als ich dann zufällig auf ein Produktblatt von Osmo stieß, wo ganz unten eine Tabelle für die Eignung der Produkte je Holzart aufgelistet ist. Für Palisander sieht es dort sehr mau aus...außer dem Klarwachs ist nichts empfohlen. Gut es sind Empfehlungen, vermutlich wird mir nichts anderes übrig bleiben wie es einfach auszuprobieren. Bin mir allerdings nicht sicher, wie oft ich die Platte noch ohne Schaden abschleifen kann. Hatte den Eindruck, dass sie nach dem zweiten Mal schon weniger gut aussah.

Habe auf einer anderen Seite unter dem Punkt Oberflächenbehandlung folgendes gelesen: "Palisander/Jacaranda-Hölzer sind vor der Behandlung, um Verfärbungen und Trocknungsschwierigkeiten zu vermeiden, mit einem lsolier-Haftgrund vorzubereiten. Für die weitere Behandlung haben sich, nach entsprechendem Zwischenschliff, Nitro und DD-Lacke bewährt (...)"

Ich habe da leider zu wenig Erfahrung...wenn man das Holz nun zuvor mit Isoliergrund behandelt, kann man es dann auch noch einfärben, also das pigmentierete Öl oder gar die Beize verwenden oder sorgt der Grund dafür, dass das Holz dann gar nichts mehr aufnehmen kann???

Ich wünsche einen schönen Sonntag,
Janne
 

Fiamingu

ww-robinie
Mitglied seit
24 August 2012
Beiträge
8.238
Alter
56
Ort
Ghisonaccia, Korsika, Frankreich
Palisander und Jacaranda sind Edelhölzer, nicht zu vergleichen
mit Sheesham. Isoliergrund wird deswegen aufgetragen da einige
Holzarten ölige bestandteile beinhalten und dadurch der Lack nicht
haften kann. Daher werden solche Hölzer vor der Oberflächenbehand-
lung entfettet. Palisander und Jacaranda werden auch nicht gebeizt.
Die Maserung ist so schön dass sie nicht, wie bei Sheesham, unter
einer Farbwachsschmodderschicht versteckt wird. Nicht umsonst
wird das so praktiziert. So wird aus Holz, welches für hochwertige
Möbel nicht verwendet werden kann, noch was zusammengeshustert
und dann deckend lasiert/gewachst/gestrichen. Sorry für meine direkte
Art, so bin ich halt. Hier im Forum wie auch sont wo.
 
Oben Unten